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Album:No Bulletproof Soul
Genre:Alternative, Melodic Death Metal, Rock
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5.5 von 7
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"Gelobt sei die Eigenarbeit!"

Von Zeit zu Zeit verschlägt es einem vor Freude den Atem, was denn ambitionierte Musiker im Underground so alles schaffen können, wenn sie wirklich lieben was sie tun. So auch bei BLACKPUZZLE aus Stuttgart. Völlig in Eigenregie stampften die vier Jungs ein hervorragendes erstes Album aus dem Boden, welches sich weder inhaltlich noch optisch vor den labelgestärkten Bands verstecken muss.

Ursprünglich dem Melo-Death entsprungen machen die Schwaben inzwischen Musik, die irgendwo im Nexus zwischen Rock, Alternativ und Metal anzusiedeln ist. Aber diese blanken Genrebezeichnungen können die Vielfalt an Elementen nicht wirklich wiedergeben und schon gar nicht die Finesse mit der hier Stimmungen erzeugt werden. Meist mit einer sehr dichten Gitarrenwand ausgestattet, wobei hier besonders „Sick Inside“ und „Only Rawcanroll“ über einen hinwegdonnern, kommen auch Melodien und bedächtigere Momente nicht zu kurz.
So beginnt „Fragile“ mit einem herrlichen Riff welches in dem sehr stimmungsvollen und abwechslungsreichen Song immer wieder aufgenommen wird. Darüber hinaus wird mit einem herrlichen Leadgitarren-Midpart und dazugehörigem Solo geglänzt.
Besonderes Highlight sind auch „Meridian“ und „Reflections“ wobei erstgenanntes Instrumental die akustische Einführung zum eigentlichen Song ist, welcher ungeheuer gefühlvoll und vor allem melancholisch daherkommt und in einem von einer Riffwand getragenen Höhepunkt kulminiert. Zusammen mit dem sehr gelungenen zweistimmigen Gesang kommt da echte Begeisterung auf.
Gerade als man gewisse parallelen zu PYOGENESIS zur „Twinaleblood“-Phase und vor allem zu END OF GREEN am Anfang ihrer Laufbahn ziehen möchte, erklingt beim Titelsong des Albums die Stimme von Michelle Huburn, Sänger der eben genannten END OF GREEN und unterstützt das ohnehin schon sehr gelungene Stück mit seiner tiefen Stimme.
“The Building“ erinnert vielleicht am deutlichsten an die musikalischen Wurzeln einschließlich der einzigen echten Growls auf dem Album, stellt aber auch ein weiteres mal die Qualität des zweistimmigen Gesangs der Herren Ayerle und Buchele unter Beweis und untermalt das ausgeprägte Gespür der Band für mitreißende und eingängige Melodien.

Alles in allem also ein absolut gelungenes Werk, voller Einfallsreichtum und musikalischem Feinsinn, der sich auch mal in der schieren Härte ausdrückt.
Und dies alles, wie bereits erwähnt, in Eigenarbeit erstellt und umgesetzt wobei ich schon in jeder Beziehung schlechteres Label-Material vorgesetzt bekommen habe.
Da kann ich nur jeden Musikliebhaber auffordern dieses Kleinod sofort auf der Heimseite der Band für nur Zehn Euro inklusive Versand zu ordern, es lohnt sich sicherlich!

Trackliste:
01. Prologue
02. Coffee And Cigarettes
03. Against The Mind’s Eye
04. Fragile
05. Sick Inside
06. Only Rawcanroll
07. Meridian
08. Reflection
09. No Bulletproof Soul
10. The Building
11. Aphrodite


Marco Cardoso [Mr.Vandemar]
14.08.2005 | 01:30
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