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Album:Survival Of The Fittest
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Golden Core
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.04.15
CD kaufen:'Blackwelder - Survival Of The Fittest' bei amazon.de kaufen
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"Ralf reicht's [noch nicht]"

Unter dem Banner BLACKWELDER haben sich PRIMAL FEAR-Sänger Ralf Scheepers und der ehemalige ANGRA-Drummer Aquiles Priester vor dessen Einstieg bei den schwäbischen Power Metallern zusammengetan. Komplettiert wird die Besetzung vom früheren YNGWIE MALMSTEEN-Bassisten Bjorn Englen sowie dem SEVEN SERAPHIM-Gitarristen Andrew Szucs. Mit „Survival Of The Fittest“ legt die illustre Truppe ihr erstes Album vor.

Auf ihrem Debüt bieten die Herren ziemlich kraftvollen und vor allem energetischen Melodic- bzw. Power Metal und obwohl das Ganze in erster Linie aus der Feder des amerikanischen Gitarristen Andrew Szucs stammt, kommt das Gebotene deutschen Vorbildern wie GAMMA RAY und - natürlich - PRIMAL FEAR recht nahe. Von Kopie kann allerdings keine Rede sein: BLACKWELDER liefern auf „Survival Of The Fittest“ sicherlich keine großartigen Neuerungen ab, setzen die bekannte Power Metal-Formel allerdings in jeder Hinsicht gekonnt um und punkten durchgehend mit überschäumender Spielfreude. Dabei wird es mit den Mannen zu keiner Zeit langweilig, denn Gitarrist Szucs hält sein Spiel stets mit guten Einfällen frisch. Das resultiert dann in treibenden Nummern wie dem eröffnenden „Night Of The New Moon“ oder auch „Play Some More“ sowie dem wuchtigen Rausschmeißer „Judgement Day“. Für die nötige Abwechslung ist bei BLACKWELDER ebenfalls gesorgt und so kokettiert die Truppe etwa in „Oriental Spell“ mit Progressiverem und in „Inner Voice“ ist ein neoklassischer Einfluss auszumachen – letzteres ist kaum verwunderlich, kommt Mr. Szucs mit seiner Band SEVEN SERAPHIM doch aus dieser Ecke. Weil von einem Gitarristen erdacht lebt „Survival Of The Fittest“ natürlich in erster Linie von mächtig fetten Riffs und den zugehörigen Leadgitarren. Die fallen bei BLACKWELDER auch nachgerade atemberaubend weil ebenso technisch anspruchsvoll wie melodiös aus – man höre hierzu das Instrumental „Adeturi“. Überhaupt treffen bei dieser Band ziemlich hochwertige Bauteile aufeinander: Das kraftvolle Drumming von Aquiles Priester bildet das denkbar beste Fundament für die druckvollen Riffs von BLACKWELDER und wie von PRIMAL FEAR bereits hinlänglich bekannt ist, passt in dieser Kombination auch die Stimme von Ralf Scheepers bestens ins Bild, wie z.B. in „Freeway Of Life“ deutlich wird. Somit rangiert die Band auf ihrem Erstlingswerk vorwiegend auf einem erschreckend hohen Niveau, wenngleich hier und da ein paar unglückliche Entscheidungen gefällt wurden. Dazu zählen die ab und an reichlich platten Texte und geschmackliche Ausrutscher wie die Keyboards in „Spaceman“ sowie das unsägliche Autotune-Inferno auf Herrn Scheepers Stimme in der gleichen Nummer. Auch wurde „Survival Of The Fittest“ etwas arg steril abgemischt, was einerseits natürlich in ultrafettem Sound resultiert, aber dafür wenig organisch klingt. Den Spaß am Schaffen von BLACKWELDER trüben derlei Kritikpunkte jedoch kaum.

„Survival Of The Fittest“ lässt keinen Zweifel daran, welch hochkarätige Musiker sich in BLACKWELDER gefunden haben. Supergroup? Doofes Wort, aber in jedem Fall sollte man die Herren im Auge behalten, denn ihr Debüt lässt fast keine Wünsche offen: Hier trifft gekonntes Songwriting auf viel Spaß an der Sache und vereinigt sich zu einem ungezwungenen und druckvollen Album. Es bleibt zu hoffen, dass die Herren trotz ihrer übrigen Verpflichtungen die Zeit finden werden, dieses viel versprechende Projekt weiterzuführen.

Trackliste:
01. The Night Of The New Moon
02. Spaceman
03. Adeturi
04. Freeway Of Life
05. Inner Voice
06. With Flying Colors
07. Remember The Time
08. Play Some More
09. Oriental Spell
10. Judgement Day
Spielzeit: 00:47:53

Line-Up:
Ralf Scheepers - Vocals
Andrew Szucs - Guitar
Bjorn Englen - Bass
Aquiles Priester - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
30.04.2015 | 14:26
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