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Album:The Rock Dinosaur EP
Genre:NwobHM, Rock'n'Roll
Label:High Roller Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:17.01.14
CD kaufen:'Blaze - The Rock Dinosaur EP' bei amazon.de kaufen
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"Schwer verdaulich"

Osaka hat sich im Namen der Rock- und Metalmusik noch nicht allzu verdient gemacht, schenkt uns mit BLAZE aber ein Glas Heavy Metal ein, das es zu verdauen gilt. Falls ihr nun denkt: "Moment, was gibt es bei Getränken denn groß zu verdauen?", dann wartet ab, denn die Erklärung folgt auf dem Fuße.

Was uns hier kredenzt wird, ist nämlich weder leckeres Bier, noch ein schöner Jahrgangswein, noch ein leckeres Glas Scotch, obwohl diese drei Getränke einiges zur Erträglichkeit dieser Band beitragen würden. Hinter der "Rock Dinosaur EP" versteckt sich nichts anderes als Einheitsbrei. 80er Jahre-Heavy Metal und Rotzrock sind etwas Feines. Kombiniert man diese beiden Genres jedoch nicht nur miteinander, sondern auch noch mit Wataru Shiotas meist lustloser Stimme, vielen uninspirierten Riffs und dem handwerklichen Können einer Schülerband im oberen Durchschnitt, entwickelt sich dieses Vorhaben schnell zu einem Krampf.Zwar verstecken sich hier ein gutes Solo und dort eine gute Idee, aber für eine hochkarätige Veröffentlichung, die außerhalb ihrer regionalen Szene von Bedeutung ist, reicht das noch lange nicht. Wenn sich ab und zu doch ein wenig höhere Qualität auf diese EP verirrt, liegt das vor allem an Gitarrist Hisashi Suzuki, der sich während jedes Songs die Finger wund spielt und seinem Instrument sämtliche Töne entlockt, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Der Rest der Band nimmt aber so gekonnt jegliche Dynamik aus den Songs, dass es einem fast leidtun kann.

BLAZE können nichts, was 1000 andere Bands nicht viel besser könnten und leiden zudem an vielen weiteren Unzulänglichkeiten. Shiotas Stimme ist eine Schlaftablette, hinter den Schiebereglern saß offensichtlich ein Tontechnikstudent im ersten Semester, und außerdem sollten die Jungs dringend an ihrer eigenen Identität feilen. Bis dahin gibt es 3 Punkte für die Gitarrenarbeit, die Motivation der Musiker und das nicht gänzlich missglückte Songwriting.

Trackliste:
1. One Way Flight
2. Shed Light On Dark
3. Right In White Light
4. Underground Heroes
5. The Going Gets Rough
6. Lady Of Starlight
Spielzeit: 00:27:25

Line-Up:
Wataru Shiota - Vocals
Hisashi "Q" Suzuki - Guitar
Kenichi Kuwahara - Bass
Takashi "Bikky" Funabiki - Drums
Timon Menge [sludgeworm]
15.01.2014 | 17:39
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