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Cover von Bleed From Within -- Uprising
Band: Bleed From Within bei Facebook Metalnews nach 'Bleed From Within' durchsuchenBleed From Within
Album:Uprising
Genre:Metalcore
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:22.03.13
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"Nach hinten raus stärker!"

BLEED FROM WITHIN geistern schon länger in der weltweiten Metalcore-Szene umher, konnten aber durch den Vertrag mit der Fließbandfabrik Rising Records nie so richtig Fuß fassen. Neuerdings bei Century Media beheimatet, tut sich für die Briten, die sich selbst schon ordentlich den Arsch aufgerissen haben, endlich auch auf größerer Ebene etwas.

Bestes Beispiel dafür dürfte die erfolgreich absolvierte Tournee im Vorprogramm von TESTAMENT sein, die zwar auf den ersten Blick so gar nicht passte, die Truppe aber vor neuem Publikum bestehen ließ. However - einst im Deathcore angesiedelt, machten die Insulaner schon auf "Empire" den Schritt hin zum reinen Metalcore und vollziehen diese Metamorphose nun auf "Uprising" in Gänze. Was beim Sound BLEED FROM WITHINs auffällt, ist vor allen Dingen die Orientierung am "klassischen" Metal, was die Gitarrenfraktion angeht sowie die Tatsache, dass das Quartett nicht auf den ausgelatschten Pfaden der momentanen Szene-Strömung wandelt, sondern sich lieber auf Tugenden des "frühen" Metalcore besinnt und auch viele Modern-Metal-Einflüsse verarbeitet. Will heißen, das, was Mitte/Ende 2000 groß geschrieben wurde, führt man weiter - so hört man gut und gerne Einflüsse von Bands wie UNEARTH, KILLSWITCH ENGAGE oder PARKWAY DRIVE heraus. Witzigerweise wird die Platte gerade im zweiten Teil um einiges stärker, drückender und teils heftiger. Auf cleane Vocals verzichtet man freundlicherweise insgesamt zu weiten Teilen, was der Durchschlagskraft der Songs noch mehr Wucht verleiht und die Dynamik nicht stört. Dafür gibt's auf jeden Fall einen Pluspunkt.

"Uprising" macht Spaß und weist viele verschiedene Einflüsse und schöne Sound-Konstellationen auf. 08/15, vor allem in dieser Spielweise, geht anders. Allerdings navigieren auch BLEED FROM WITHIN, wie viele andere Bands ihres Genres, irgendwo zwischen B- und C-Prominenz herum, weil die absoluten Hits und das Wiedererkennungsmerkmal fehlt. Die vorliegenden 50 Minuten funktionieren durchweg, aber hängen bleibt nicht wirklich viel.

Trackliste:
01. III
02. Colony
03. It Lives In Me
04. Nothing, No One, Nowhere
05. Escape Yourself
06. Strive
07. Oblivion
08. Speechless
09. Our Divide
10. Uprising
11. The War Around Us
12. Leech
13. Devotion


Line-Up:
Scott Kennedy - Gesang
Craig Gowans - Gitarre
Ali Richardson - Schlagzeug
Davie Provan - Bass
Markus Jakob [shilrak]
17.04.2013 | 20:07
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