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Album:Unmaster [EP]
Genre:Black/Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Maniacs Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.05.10
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"Beeindruckend!"

Eine ähnlich junge Truppe wie seinerzeit HACKNEYED präsentiert sich in diesem Jahr mit ihrem Demo „Unmaster“. Von BLEEDING RED ist die Rede. Die jungen Kerls [Schlagzeuger Fabian Joos ist gerade einmal volljährig] aus Schwäbisch Gmünd lassen allerdings wenig durchschimmern, dass man es mit Jungspunden zu tun hat, sondern legen eine ordentliche Portion Professionalität an den Tag, die beim Anhören ordentlich Spaß bringt.

Leider birgt „Unmaster“ lediglich vier Songs, von denen auch nur drei „echte“ dabei sind, denn „Bloodforce“ dient mit seinen knapp eineinhalb Minuten als Intro. Mit „The Running Man“ geht’s dann aber auch gleich zur Sache und BLEEDING RED präsentieren sofort ihren eigenen Stil, ihre eigene Interpretation von ordentlich angeschwärztem Death Metal mit reichlich melodischen Zügen. Wer allerdings wirres, naives Kindergeklimper erwartet, sei gewarnt: BLEEDING RED haben Ahnung von Songwriting, erschaffen perfekte Übergänge, verlieren niemals den roten Faden eines Songs und überzeugen schlussendlich mit einer in sich stimmigen Viertelstunde saftiger Riffgranaten. Würde im – übrigens sehr edlen und einfallsreichen Promopack – nicht die Herkunft der Jungs bekanntgegeben, ich hätte vermutet, dass man es mit Schweden oder Dänen zu tun hat.
Kompositorisch begibt man sich auf eine stetige Gradwanderung zwischen melodischem Death Metal und eiskaltem Schwarzgeschepper, wobei die Bezeichnung „Black Metal“ hier eigentlich überflüssig ist, denn BLEEDING RED sind etwas mehr als eine Schublade. Ich hege sowieso Kritik gegenüber der Kategorisierung dieser Band, da das Gebotene durchaus als eigenes Genre stehenbleiben könnte. Die Band zeigt ein beachtliches Gespür für Melodien und arrangiert ihre Songs einwandfrei durch. Über allem thront hervorragend der markige und variante Gesang, dem man ebenfalls das Alter seiner Quelle nicht anhört. Aussprache, Intonation, Darbietung... tja... wie die Großen eben.

Fazit: BLEEDING RED erfinden das sprichwörtliche Rad natürlich nicht neu – das wäre sowieso eine noch größere Frechheit, als dieses fidele Stück Arbeit jetzt schon ist. Die Schwaben beeindrucken viel mehr durch ihr immenses Engagement bei der Herangehensweise sowie durch ihre Vielseitigkeit. Mag sein, dass ich mich zum schwindenden August gerade weit aus dem Fenster lehne, aber „Demo des Jahres“ sollte ein sicherer Titel für „Unmaster“ sein. Leider ist das Teil auf 200 Stück limitiert, was es erschweren sollte, die Scheibe zu bekommen, aber angesichts dieser Qualität kann und will ich mir nicht vorstellen, dass sich so manches namhafte Label die Jungs nicht allzu gern krallen würde. Es sei ihnen gegönnt. Wer waren noch gleich HACKNEYED? Scheiß drauf, BLEEDING RED sind jetzt am Drücker - und das hoffentlich bald!

Trackliste:
01. Bloodforce
02. The Running Man
03. Wasted Screams
04. Calling For Your Downfall
Spielzeit: 00:17:36

Line-Up:
Timo Joos – Gitarre, Gesang
Manuel Waible – Gitarre
Michael Müller – Bass
Fabian Joos – Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
28.08.2010 | 11:48
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