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Cover von Bleeding Through -- The Truth
Band: Bleeding Through Homepage  Metalnews nach 'Bleeding Through' durchsuchenBleeding Through
Album:The Truth
Genre:Metalcore
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:10.01.06
CD kaufen:'Bleeding Through - The Truth' bei amazon.de kaufen
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"Die Wahrheit aus Orange County!"

Das Orchester aus Orange County ist wieder am Werk und präsentiert mit „The Truth“ das bislang vierte Studiowerk der Band. Nachdem die Band seit Jahren für den euröpäischen Markt nur über Umwege zugänglich war, ist nun seit dem vorangegangenen Album „This Is Love, This Is Murderous“ dank der Zusammenarbeit von Roadrunner Records und Trustkill auch in den hießigen Gefilden viel Gerede um Bleeding Through. Das nun zu hörende Opus allerdings hat auf den ersten Hörer verloren - zuviel „Innovation“, zuviel „gewagtes“ – doch gibt man dieser Platte erst einmal die paar Anläufe, die sie nach dem großartigen 2004er Album braucht, entfaltet sich der gute 40 Minuten andauernde Silberling vollends.

Anders als noch auf dem Eingangs genannten Vorgänger, sind auf „The Truth“ die Keyboards der schönen, nachnamslosen Marta noch weiter in den Vordergrund gerückt und es wird verstärkt auf cleane Gesangspassagen gesetzt. Die genannten Merkmale allerdings setzen nicht gleichzeitig voraus, dass Album Nummer vier nun Bands wie ATREYU KONKURRENZ MACHEN WILL ODER GAR IN DIE EMO-KERBE SCHLäGT; DENN AUF DER ANDEREN SEITE HINGEGEN BALLERT DAS SEXTETT AUCH GNADENLOS BRUTAL UND SPERRIG UM DIE ECKE, DASS SO MANCHES MAL DER GESAMTE BACKKATALOG DER LEUTCHEN PEINLICH BERüHRT IN DER ECKE STEHEN MöCHTE. AUCH EINE LOCKER FLOCKIGE HERZSCHMERZBALLADE MIT KEYBOARD-TEPPICH UND SCHMACHTENDEM GESANG ERHIELT FüR DAS 2006ER WERK EINZUG IN DAS PROGRAMM DER DRUCHBLUTER - „LINE IN THE SAND“ DüRFTE DEMNäCHST WOHL IN JEDEM SCHLAFZIMMER BEI KERZENSCHEIN, ROTWEIN UND KAJALSTIFT DURCH DEN PLAYER SCHWUMMERN.

BLEEDING THROUGH HABEN SICH üBER VIER ALBEN IHREN EIGENEN STIL, DEN KAUM JEMAND NACHZUAHMEN, GESCHWEIGE DENN ZU ERREICHEN VERMAG, GEHALTEN UND STETIG WEITERENTWICKELT.
ZWAR GLäNZT „THE TRUTH“ DURCH ABWECHSLUNG, BRUTALITäT UND GLEICHZEITIG EINGEWOBENE MELODIE - AUCH SEINE TRADEMARKS HAT MAN NICHT VERGESSEN, UM EINE KOPIE DER ERFOlgreicheren Größen zu werden. Selbst die meist verpönten klaren Gesänge können durch ihren „ich lass mich fallen und sing mit“-Flair absolut punkten. Dennoch können einem die –zwar wenigen- teils schwer bösen cleanen Vocals [„Dearly Detemend“] und wie schon erwähnt zu sperrigen Passagen auch aus dem Konzept werfen.
Die Mannen um den charismatischen Brandan Schieppati haben trotzdem ein mehr als solides oder durchschnittliches Teil abgeliefert – „Die Wahrheit“ allerdings ist, dass „This Is Love, This Is Murderous“ seinerzeit mit einem Tick mehr Hitpotenzial und einem Funken mehr Eingängigkeit aufwarten konnte.

Trackliste:
01. For Love And Failing
02. Confession
03. Love In Slow Motion
04. The Pain Killer
05. Kill To Believe
06. Dearly Demented
07. Line In The Sand
08. She’s Gone
09. Tragedy Of Empty Streets
10. Return To Sender
11. Hollywood Prison
12. The Truth


Markus Jakob [shilrak]
10.01.2006 | 22:42
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