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Elmsfire
Thieves Of The Sun
Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
4 von 7 Punkten
"Ich bin der Gilb"
Corrosion Of Conformity
Corrosion Of Conformity
Crossover, Doom Metal, Hardcore
5.5 von 7 Punkten
"Animositäten unangebracht"
Dunderbeist
Black Arts & Crooked Tails
Alternative, Crossover, Hard Rock
3 von 7 Punkten
"Kreuzüber geht nicht immer"
Tracedawn
Lizard Dusk
Melodic Death Metal, Melodic Metal, Modern Metal, Pop
4 von 7 Punkten
"Glatt wie eine Eidechse am Morgen"
The Safety Fire
Grind The Ocean
Djent, Metalcore, Progressive
4.5 von 7 Punkten
"Kleiner als die Summe seiner Teile"
Nightqueen
For Queen And Metal
Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
4 von 7 Punkten
"Edenbridge mit komischer Betonung"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Party in der Donnerkuppel" | ||||||||||||||||||
| Die Glamcoreler von BLESSED BY A BROKEN HEART aus Montreal - das Info bezeichnet die Band nicht unironisch, aber auch nicht unpassend als „Shred Metal-Abenteurer“ - melden sich mit ihrem neuen Full-Length-Werk, „Feel The Power“, zurück - auch wenn die Kanadier [ehedem bei Century Media Records beheimatet] via Tooth & Nail/Rude Records nunmehr kleinere Brötchen backen müssen. Mehr noch als „Pedal To The Metal“ von anno 2008 trifft dafür die o.g. Schubladisierung als „Glamcore“ sowas von zu, denn wie sonst sollte man eine derart mitreißende, melodie- und refrainselige Melange aus JOURNEY, KEEL, STEEL PANTHER und Emo- bzw. seichterem Metalcore titulieren? Gut, das - nicht sofort offensichtliche - Augenzwinkern, die Cheesiness [„Forever“], die derben 80er-Cockrock-Klischees und Stadionrock-Attitüde in Titeln [Alter, „Rockin' All Night“!!!] und Texten in Personalunion mit Emo-/Metalcore-Allüren [„Innocent Blood“] muss man erstmal verkraften, aber ab da gilt eigentlich nur noch eins: abgehen [versucht ruhig mal, „Shut Up And Rock!“ zu hören und nicht mitzuzappeln] oder doch zumindest in den herrlich eingängigen Refrains und Hooks der Kompositionen aufgehen! Die damals teilweise noch etwas gewollt/aufgepropft wirkenden Dance-/Discobeats und dominanten Synthies des Vorgängers wurden erfreulicherweise und zweifellos songdienlich zugunsten klassisch metallischer „Härte“ bzw. Hard'n'Heavy-Sound reduziert, sind aber nach wie vor reichlich vorhanden [„Scream It Like You Mean It“, „Holdin’ Back For Nothin’“ oder „Love Nightmare“], das Outfit bzw. der Look wurde in Richtung einer weiterhin stilsicheren, 80er-lastigen Mischung aus „Mad Max“- und „Lost Boys“-Chic [nicht umsonst gibt es ein Intermezzo namens „Thunderdome“] korrigiert, was BBABH jedoch überraschend gut zu Gesichte steht . Die Gitarren bzw. die Soli von Shred Sean sind - nach wie vor - allererste Sahne und würden so manchem hoffnungslos toupierten 80er-Glam-bzw. Hair Metal-Gitarrero ohne weiteres zur Ehre gereichen. Auch die auf jedem ernstzunehmenden Glam Metal-Album aus der „guten, alten Zeit“ vorhandene Pflichtballade wird mit dem schmalztriefenden „I've Got You“ mitgeliefert, das so hingebungsvoll schnulzt, schmachtet und gniedelt, dass man es einfach mögen oder doch zumindest schmunzeln muss. Die Zielgruppe der juvenilen Skateboarder bekommt mit „Skate Or Die“ [was wohl Mike „Cyco Miko“ Muir und seine SUICIDAL TENDENCIES dazu sagen würden?] ihre eigene, veritable Rollbrett-Hymne [„Live To Ride/Skate Or Die“, noch Fragen?] und der Rausschmeißer „Sleepless Nights“ hätte damals eigentlich auch auf einer DOKKEN-LP oder bei ähnlichen Cockrock-Kapellen eine gute Figur gemacht. Die Produktion ist zwar fast etwas zu sauber und modern, aber dennoch ausreichend druckvoll und authentisch, um das passende 80er-Party-Feeling transportieren zu können. Wer seine Hardrock-Wurzeln nicht länger verleugnen will bzw. noch immer eine Schwäche bzw. zumindest Ader für derartigen Sound und das Lebensgefühl dieser Ära haben sollte und nichts gegen eine Prise Moderne, i.e. Emo- bzw. Metalcore, darin einzuwenden hat, der sollte „Feel The Power“ von BLESSED BY A BROKEN HEART eine Chance einräumen...! | ||||||||||||||||||
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