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Cover von Blessed By A Broken Heart -- Pedal To The Metal
Band: Blessed By A Broken Heart bei MySpace.com Metalnews nach 'Blessed By A Broken Heart' durchsuchenBlessed By A Broken Heart
Album:Pedal To The Metal
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Metalcore
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:15.08.08
CD kaufen:'Blessed By A Broken Heart - Pedal To The Metal' bei amazon.de kaufen
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"Grenzwertig!"

Hört man den Namen BLESSED BY A BROKEN HEART denkt man ob dessen Länge und Inhalt vermutlich zuerst an Metalcore – so falsch liegt man dabei nicht, auch wenn „Pedal To The Medal“ prinzipiell kein eben solcher ist. Ganz im Gegenteil. Das Quintett bewegt sich nämlich auf ihrem Century Media-Einstand deutlich zwischen neueren ATREYU und AVENGED SEVENFOLD mit einer gehörigen Portion 80er Glam [Pop/] Rock! Wie vor allem bei Erstgenannten, hat man sich seine Wurzeln allerdings doch bewahrt und lässt diese ab und zu durchscheinen...

Hauptschächlich aber erwartet einen auf Album Nummero zwei genau das, was Cover und Bandfoto erahnen lassen: Glamorösen 80er Rock mit Metalschlagseite und eben ab und an eingeschobenen Kreischpassagen und Moshparts. Was bei ATREYU überraschenderweise hervorragend funktioniert hat, klappt bei den hier vorliegenden Kanadiern nur bedingt. Denn selbst wenn man sich selbst nicht so ganz ernst nimmt, sind Dancebeat-Nummern mit Peinlichkeitsfaktor-Zehn-Texten wie „Move Your Body“ [„Move your body! Move, move your body! Keep your bodies moving to the rhythm of the beat... School's out – it's time to party...“] oder die weitere Teeny-Schmalz-Hymne „To Be Young“, ganz ganz finster. Zwar gibt es hie und da immer wieder mal Ausrutscher dieser Art, dennoch nicht in diesem Ausmaß, was den Rest der guten 40 Minuten mit massig Stadion-Rock sowie guten Refrains und Chören wieder erträglicher macht.

Natürlich muss man der Band attestieren, hier hervorragendes Songwriting an den Tag zu legen und auch instrumental ist selbstredend nichts an der Scheibe auszusetzen. Die Produktion stimmt ebenfalls und Teils ist auch ne Menge Spaß in den Backen. Andererseits hat man es mit dem heftigen Einsatz der Schmalz- und Retro-Locke etwas übertrieben und schießt damit ein Eigentor. Zweieinhalb Punkte für die technische Herangehensweise, zwei für den Mut, das Ganze durchzuziehen, einen Punkt Abzug für die überdimensionierte, sonische Diskokugel und anderthalb für den leider allzu großen Anreiz zum Fremdschämen.

Trackliste:
01. Intro
02. She Wolf
03. Show Me What You Got
04. Move Your Body
05. She's Dangerous
06. To Be Young
07. Doing It
08. Blood On Your Hands
09. Don't Stop
10. Carry On
11. Ride Into The Night
Spielzeit: 00:42:41

Line-Up:
Tony Gambino - Vocals
Shred Sean - Guitar
Slater - Keyboards
Tyler Xox - Bass
Frank "Da Bird" - Drums
Markus Jakob [shilrak] | 08.08.2008 | 23:56

Durchschnittliche Leserwertung: 4.7 / 7 Punkten

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Kommentar von: krokant
Wertung: 5.5/7 | 09.08.2008 -- 16:30
also ich geh einfahc mal davon aus das da mit einer großen portion selbstironie seitens der band rangegenagen wurde-
dann ist die scheibe nämlich echt genial - klar wird hier und da derbe übertrieben aber das regt eher zum schmunzel an :D
teilweise einfach nicht zu ernst nehmen und einfach spaß an dieser art musik haben ;)
Kommentar von: shilrak
Wertung: 4.5/7 | 08.08.2008 -- 13:12
zum verständnis: ich bin von der höchstwertung ausgegangen. kommt vllt etwas missverständlich rüber, aber so stimmt die rechnung dann wieder ;)
Kommentar von: Exxon
Wertung: 4/7 | 08.08.2008 -- 09:20
Nur mal kurz zu deiner Rechnung im letzten Absatz: 2,5 + 2 = 4,5 abzüglich 1 abzüglich 1,5 ergibt im Endeffekt eigentlich nur 2 Punkte. Rechnen: schwach. Setzen, SECHS!!!
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