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Genre:Thrash Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:23.03.12
CD kaufen:'Blessed Curse - Blessed Curse' bei amazon.de kaufen
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"Wer zu spät kommt..."

In Zeiten des Retro-Thrash-Überflusses muss man als Newcomer schon einiges tun, um manch einen überhaupt noch zum Hinhören zu bewegen, weshalb die Amis BLESSED CURSE mit Produzent Juan Urteaga [u.a. EXODUS, TESTAMENT, HEATHEN] und Cover-Künstler Mark Sasso [u.a. DIO, HALFORD] einige bekannte Namen an Bord geholt haben. Wenngleich die Truppe unter dem Namen DEVASTATOR schon drei EPs zustande brachte, erscheint mit „Blessed Curse“ nun das Debüt der Mannen.

Da bereits in der Einleitung ausreichend effektvolles Namedropping betrieben wurde, soll die Besprechung des eigentlichen Albums ausnahmsweise möglichst unkompliziert ablaufen: BLESSED CURSE spielen Thrash Metal und das machen sie prinzipiell auch recht ordentlich – sie beherrschen ihre Instrumente, bringen mit unerschütterlicher Tightness eine der Grundvoraussetzungen des Genres mit, die Leadgitarren fallen vielleicht nicht gerade unglaublich einfallsreich aber doch hinreichend fulminant aus und Frontmann Tyler Satterlee fügt sich mit seinem aggressiven Organ schön in den brachialen Gesamtsound ein. Was ihre Riffs angeht, so bedienen sich die Amis munter bei SLAYER, EXODUS, TESTAMENT und allem, was sonst noch die Bay Area bevölkert bzw. einst bevölkert hat, picken sich ihre liebsten Elemente heraus und verquasen das Ganze zu ihren eigenen Songs, wobei die Truppe brachiales Riffgewitter wie „Feasting Witch“ und mächtigen Groove wie in „Demon Dance“ gleichermaßen gut beherrscht. Wer jetzt findet, dass die vorangegangene Beschreibung auf so ziemlich jede jüngere wie auch ältere Veröffentlichung aus dem Bereich Thrash Metal passen könnte, der soll recht behalten und hier offenbart sich auch die Crux des Ganzen: BLESSED CURSE beherrschen ihr Handwerk durchaus und bringen auch in Sachen Songwriting genügend Authentizität mit, um glaubhaft zu wirken, allerdings bieten sie nichts, aber auch wirklich absolut überhaupt gar nichts, was man nicht sowohl bei ihren Vorbildern als auch bei ihren Kollegen schon x-mal in bisweilen weitaus prägnanterer Form gehört hätte. Ja, die Gitarren braten, ja, die Riffs stampfen und ja, die Schießbude ballert auch hinreichend gewaltig, aber letztendlich bleiben die Herren jegliche Erklärung schuldig, warum irgendjemand, der auch nur eine einzige Platte der momentan so zahlreichen Retro-Thrasher sein Eigen nennt, nun ausgerechnet zu „Blessed Curse“ greifen sollte, denn dafür fehlt der Band schlicht und ergreifend das Profil. Natürlich hat auch ein Album wie dieses seine Momente, denn an sich machen die Dreschflegel ja vieles richtig und nur wenig verkehrt und so machen Songs wie etwa „Slaughtered Like Pigs“ und „March Of The Wicked“ aufgrund der wahrlich guten Ideen, die die Band hier verarbeitet hat, auch richtig Spaß, aber für eine Gesamtspielzeit von über einer Stunde ist das enthaltene Songmaterial einfach nicht zwingend genug – da helfen auch all die großen Namen, die die Band zu Marketingzwecken dazuholte, nicht weiter.

Wären BLESSED CURSE mit ihrem gleichnamigen Debüt bereits zu Anfang des Thrash Metal-Revivals an die Öffentlichkeit getreten, wäre besagte Platte sicher um ein Vielfaches besser angekommen, aber so sind ihnen Formationen wie WARBRINGER, HAVOK und auch SUICIDAL ANGELS zuvor gekommen – und selbigen können die Amerikaner bei all ihren nicht zu leugnenden Fähigkeiten bei weitem nicht das Wasser reichen. Vornehmlich für Puristen und Thrash-Neulinge.

Trackliste:
01. Bleeding Cross
02. Hellraisers
03. Demon Dance
04. Slaughtered Like Pigs
05. March Of The Wicked
06. Carpathian Mist
07. Rise Of The Undead
08. Feasting Witch
09. The Devil's Mark
10. Something Evil
11. Eternal Hate / Blessed Curse
12. Burn The Beast
Spielzeit: 01:04:16

Line-Up:
Tyler Satterlee - Vocals, Guitar
Patrick Hamby - Bass
Derek Bean - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
16.03.2012 | 00:05
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