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Band: Blind Guardian Homepage  Metalnews nach 'Blind Guardian' durchsuchenBlind Guardian
Album:Beyond The Red Mirror
Genre:Heavy Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.01.15
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"Eine weitere Perle am Fantasy-Himmel"

Es gab eine Zeit, in der waren BLIND GUARDIAN die Messlatte für alle deutschen Power-Metal-Bands. Scheiben wie "Imaginations From The Other Side", "Somewhere Far Beyond" oder auch "Nightfall In Middle Earth" waren und sind Wegweiser für bombastischen Power Metal. In den letzten Jahren mussten sich die Krefelder allerdings von anderen Gruppen auch schon mal in die Schranken weisen lassen, zwar nicht unbedingt in künstlerischer Hinsicht, jedoch von Seiten der Fangemeinde, die der Band ab und an nicht mehr ganz folgen konnte.

Ob es die Band schaffen wird, mit ihrem neuen Album "Beyond The Red Mirror" wieder an die Erfolge der "alten" Alben anzuknüpfen? Dazu ein eindeutiges ja! Wer mit "Imaginations From The Other Side" und "Nightfall In Middle Earth" mit der Band abgeschlossen hat, der wird mit "Beyond The Red Mirror" seine Faszination wiederfinden. Denn nicht nur die typischen Trademarks der älteren Scheiben finden sich hier wieder, auch haben es BLIND GUARDIAN geschafft, jeden einzelnen Track des Albums auf den Punkt zu bringen, was bei dem ein oder anderen Song der jüngeren Vergangenheit nicht immer der Fall war (z.B. "This Will Never End"). Es scheint, als ob die Krefelder wieder richtig Blut geleckt haben und sich zwar erneut weiterentwickeln, dabei aber auch ihre Wurzeln im Auge behalten. Der bombastische Opener "The Ninth Wave" enthält zwar den ein oder anderen elektronischen Effekt, allerdings passen diese ganz hervorragend zu der Nummer. Man muss aber auch sagen, dass der Opener nicht unbedingt stellvertretend für das Album stehen sollte. Wer demnach nur diesen Song checkt, der wird unter Umständen auf einen falschen Pfad geschickt. Denn schon mit dem nächsten Hammer "Twilight Of The Gods" wird klar, was mit Rückbesinnung zur alten Stärke gemeint ist. Der Song hätte auch auf "Nightfall In Middle Earth" enthalten sein können. Dass Hansis Stimme mit den Jahren nichts eingebüßt hat, ist ja bekannt. Hier zeigt das Goldkehlchen auch wieder, was es kann. Der Refrain hinterlässt einen wohligen Schauer am Rücken und die fetten Gitarrenläufe von André Olbrich und Marcus Siepen bringen die Rübe zum Dauerschütteln. Dies bezieht sich übrigens nicht nur auf diesen Song, denn auch weitere Kracher wie "At The Edge Of Time" (ja, richtig gelesen), "Ashes Of Eternity" oder "The Holy Grail" zeugen von außerordentlicher Stärke. Abgerundet werden die Stücke durch verschiedene Chöre (aus Prag, Budapest und Boston), sowie einem 90-Mann-Orchester, welche dem Album das Tüpfelchen auf dem i liefern. Ganz, ganz großes Kino, bombastisch wie nie. In Sachen Sound mussten sich BLIND GUARDIAN seit den 90ern nie verstecken, und das ist auch dieses Mal nicht der Fall. Das quasi fünfte bzw. sechste Bandmitglied, Produzent Charlie Bauerfeind, weiß natürlich, was er den Jungs in Sachen Sound schuldig ist. Und so wundert es nicht, dass keine Wünsche offen bleiben und "Beyond The Red Mirror" ein akustisches Meisterwerk geworden ist.

Wer der Meinung war, dass BLIND GURDIAN ihren Zenit überschritten hätten, der wird hier eines Besseren belehrt. Nicht nur die Fangemeinde der letzten Jahre, auch Anhänger, die "Imaginations From The Other Side" für das letzte große Meisterwerk der Band hielten, werden hier vorzüglich bedient.

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"Beyond the Red Mirror" geht, selbst für BLIND GUARDIAN-Verhältnisse, in eine sehr bombastische Richtung. Was bei „At The Edge Of Time“ noch mit dem Orchester und anderen Stilmitteln „angedeutet“ wurde, wird nun noch einen Schritt weiter getrieben. Außerdem finden auf dieser Platte erstmalig Gitarren in tiefer gestimmtem Tuning Verwendung. Für andere ist dies vielleicht das non plus ultra, doch für mich erscheint es etwas dick aufgetragen, zumal in meinen Augen die Anzahl an eingängigen Riffs und Melodien darunter leiden und dadurch in den Hintergrund rücken. Doch das ist selbstverständlich bei BLIND GUARDIAN immer noch Jammern auf ziemlich hohem Niveau, die Produktion ist wieder erstklassig gelungen und vielleicht relativieren sich die obigen Kritikpunkte meinerseits auch wieder, wenn man nach einer Zeit auf das Album zurückblickt.
M | 5 von 7 Punkten

Manuel Roth

Trackliste:
01. The Ninth Wave
02. Twilight Of The Gods
03. Prophecies
04. At The Edge Of Time
05. Ashes Of Eternity
06. The Holy Grail
07. The Throne
08. Sacred Mind
09. Miracle Machine
10. Grand Parade


Line-Up:
Hansi Kürsch - Vocals
André Olbrich - Guitars
Marcus Siepen - Guitars
Frederik Ehmke - Drums
Ingo Nentwig [Pinhead]
23.01.2015 | 20:40
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