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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Hex' hex'!" | ||||||||||||||||||
| Retro und kein Ende in Sicht. Wenn vor drei, vier Jahren jemand behauptet hätte, dass sich je so etwas wie ein Hype um den okkulten Prog-Rock der frühen 70er abzeichnet, hätte ich mit Sicherheit angeboten, in einem solchen Falle Bibi Blocksbergs Besen zu fressen. Aber wenn eine Band wie die Schweden GRAVEYARD einen Vertrag bei Nuclear Blast unterschreibt, dann sollte man mit solcherlei Angebot sehr zurückhaltend sein. BLOOD CEREMONY aus Kanada reihen sich mit ihrem zweiten Album zwischen neueren Uralt-Bands wie THE DEVIL'S BLOOD, GHOST oder erwähnten GRAVEYARD ein, was die Zukunftsperspektiven angeht. Die mögen gar nicht mal schlecht sein, was in Anbetracht der hohen Qualität auch vollkommen gerechtfertigt ist. Keinesfalls gerechtfertigt ist hingegen typisches Hype-Geschrei von Einzigartigkeit und das Herbeireden einer kongenialen Mischung JETHRO TULLscher Flötenklänge und BLACK SABBATH-Riffwucht. Denn obwohl das einerseits natürlich stimmt – grade das von Ian Anderson reichlich gepflegte Überblasen der Querflöte beispielsweise hat auch Alia O'Brien beeindruckt, wie man zum Beispiel in "The Hermit" oder "Coven Tree" hören kann - greift es sowohl für "Blood Ceremony" als auch für das neue Werk zu kurz. "Living With The Ancients" ist nämlich keineswegs das Produkt von Innovation, sondern das von Besessenheit. Besessenheit vom Sound der frühen 70er, von Bands wie COVEN, BLACK WIDOW, ZIOR, LUCIFER'S FRIEND, AUNT MARY und wem nicht noch alles. Denn mit BLACK SABBATH und JETHRO TULL allein kann man wohl kaum den Klangkosmos des leicht psychedelischen okkulten Folk Rock dieser Zeit so detailgetreu nachbauen, wie es BLOOD CEREMONY auch auf "Living With The Ancients" wieder tun. Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert – bei näherer Betrachtung fällt jedoch auf, dass BLOOD CEREMONY eine breitere Soundwand auffahren als zuvor. Zum einen hat man den Gitarren mehr Saft verpasst, zum anderen weisen die Songs selbst weniger Luftlöcher und schrullig-unmotivierte Flötenläufe auf als noch auf dem Debüt – die ausgiebigen Konzerte scheinen BLOOD CEREMONY gutgetan zu haben. Einerseits mag der Obskuritäts- und Undergroundfaktor darunter leiden, dass die Stücke von "Living With The Ancients" weniger Ecken und Kanten aufweisen – andererseits liegt genau darin die entscheidende Verbesserung der kanadischen Horrorfreaks. Über Texte über Hexentänze, Dämonenbrüder, Zauberer, und Rituale mag man vielleicht die Nase rümpfen – doch gerade Metal und Rockmusik im Allgemeinen weisen eine lange und edle Tradition lyrischer Beklopptheit auf, zu der ich mich hier noch einmal ohne Wenn und Aber bekennen möchte. Außerdem verleiht der beschwörerische Vortrag von Sängerin Alia, irgendwo zwischen Patti Smith und Farida Lemouchi, dem Okkultismus- und Horrorgesülze durchaus einen ganz eigenen Reiz. Abgesehen davon haben BLOOD CEREMONY vor allem mit "Coven Tree", "Oliver Haddo", "Night Of The Augury" und "Daughter Of The Sun" grandiose Songs voll verspielter Flötenklänge, schwärender Orgel und tanzbarer Riffs geschaffen, die jenseits allen Hypes für sich stehen können. Und wenn der ganze Rummel um die Klänge von vor 40 Jahren weiterhin dazu führt, dass neben großartigen neuen Bands wie BLOOD CEREMONY auch die Originale Aufmerksamkeit erhalten, dann sollte das jedem von uns Recht sein! | ||||||||||||||||||
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Konzertberichte
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