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Cover von Bloodbath -- Grand Morbid Funeral
Band: Bloodbath Homepage Bloodbath bei Facebook Metalnews nach 'Bloodbath' durchsuchenBloodbath
Album:Grand Morbid Funeral
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.11.14
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"Wie der Gestank von eintausend Scheiterhaufen"

Sage und schreibe sechs Jahre haben sich die schwedischen Oldschool-Deather BLOODBATH für den Nachfolger von „The Fathomless Mastery“ Zeit gelassen, doch nun steht mit „Grand Morbid Funeral“ der vierte Longplayer der Nordlichter in den Startlöchern.

Und zwar mit niemand Geringerem als Nick Holmes [PARADISE LOST] am Mikro, der in die Fußstapfen von Peter Tägtgren bzw. Mikael Åkerfeldt tritt und sicherlich keine leichte Aufgabe vor sich hatte – mal ganz davon abgesehen, dass Holmes seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gegrowlt hat, und meines Wissens auch mal geäußert hatte, dies gar nicht mehr zu wollen. Doch erfreulicherweise ist bekanntlich nichts in Stein gemeißelt, und Meinungen sind dazu da, um geändert zu werden, zumal PARADISE LOST auch live wieder solche Klassiker wie „Rotting Misery“ zocken und sein Bandkollege Greg Mackintosh mit VALLENFYRE ebenfalls sehr gelungen dem Oldschool-Todesblei frönt. Und insgesamt macht Holmes seine Sache auf „Grand Morbid Funeral“ wirklich gut, vermag aber insgesamt nicht ganz an die alten Glanzleistungen heranzukommen. Warum? Er klingt zwar schön morbide [hier wird weniger auf ultratiefes Gegrunze, sondern vielmehr auf die Verständlichkeit der Texte gesetzt], aber das raue Geknurre passt meiner Meinung nach nicht ganz so gut zur Musik wie noch die Stimmen der beiden Vorgänger. Wie BLOODBATH überhaupt auf „Grand Morbid Funeral“ eine erneute Kehrtwende vornehmen, die gefühlte Progressivität [für Death-Metal-Verhältnisse, versteht sich] von „The Fathomless Mastery“ hinter sich lassen, den Florida-Death-Metal-Anteil komplett über Bord werfen und wieder zu den [Schwedentod-]Wurzeln zurückkehren. Will heißen: Das Songmaterial ist viel rotziger und geradliniger – passend übrigens zur richtig schön dreckigen Produktion und dem rohen Gitarrensound [Stichwort: „HM2-Pedal“!]. Leider geht aber ein bisschen der Aha-Effekt flöten, denn während BLOODBATH in der Vergangenheit durchaus Ohrwürmer rausgehauen haben, ist ihnen dies auf „Grand Morbid Funeral“ nur bedingt gelungen, denn einen richtigen „Hit“ gibt es nicht. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, denn fraglos sind hier absolute Könner am Werk, sodass sich fast alle Lieder auf einem gleichbleibend hohen Niveau befinden [abgesehen vom etwas durchwachsenen „My Torturer“], wobei am ehesten das doomig-walzende Titelstück, „Anne“, „Mental Abortion“ und das ungewöhnliche „Church Of Vastitas“ zu punkten wissen.

BLOODBATH liefern mit „Grand Morbid Funeral“ ein Album ab, das erneut einige Änderungen mit sich bringt und insgesamt in Sachen Qualität zu überzeugen weiß. Dennoch kommt der vierte Output der Truppe meiner Ansicht nach nicht ganz an die bisherigen, sehr starken Veröffentlichungen heran. Oldschool-Death-Fans werden natürlich trotzdem ihre helle Freude an „Grand Morbid Funeral“ haben und können direkt das Portemonnaie zücken, denn in der mittlerweile schier endlos anmutenden Masse an Retro-Todesblei-Bands gehören BLOODBATH nach wie vor zweifellos zu den besten Vertretern. Das „Death-Metal-Album des Jahres“ ist „Grand Morbid Funeral“ aber dennoch nicht geworden.

Trackliste:
01. Let The Stillborn Come To Me
02. Total Death Exhumed
03. Anne
04. Church Of Vastitas
05. Famine Of God's Word
06. Mental Abortion
07. Beyond Cremation
08. His Infernal Necropsy
09. Unite In Pain
10. My Torturer
11. Grand Morbid Funeral
Spielzeit: 00:46:31

Line-Up:
Nick Holmes – Vocals
Anders „Blakkheim“ Nyström – Guitars, Backing Vocals
Per „Sodomizer“ Eriksson – Guitars
Jonas Renkse – Bass
Martin Axenrot – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.11.2014 | 18:54
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