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Cover von Bloodbath -- The Fathomless Mastery
Band: Bloodbath Homepage Bloodbath bei MySpace.com Metalnews nach 'Bloodbath' durchsuchenBloodbath
Album:The Fathomless Mastery
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:10.10.08
CD kaufen:'Bloodbath - The Fathomless Mastery' bei amazon.de kaufen
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"Death Metal Album des Jahres?!"

Nachdem OPETH-Fronter Mikael Åkerfeldt Anfang des Jahres erneut als Sänger der Deather bekannt gegeben wurde, ist einiges passiert: Außer einer sehr geilen EP - "Unblessing The Purity" - ist auch noch der 2005er Auftritt in Wacken in Form einer DVD - "The Wacken Carnage" - erschienen. Mit "The Fathomless Mastery" legt man nun direkt ein komplettes Album nach und schwimmt dabei genau in den Fahrwassern von "Unblessing The Purity".

Es regiert nämlich nicht mehr nur der gradlinige Old-School-Death-Hammer, wie auf den ersten Werken, sondern man zeigt sich wesentlich abwechslungsreicher und versieht die Songs mit einer Menge Tempovariationen, Atmosphäre und Melodien. Aber keine Angst, das Gesamtpaket klingt immer noch roh und asozial, genau wie es sein sollte. Allerdings lassen es sich Åkerfeldt und die Ex-Kollegen von KATATONIA nicht nehmen, der Scheibe ihre eigene Note aufzudrücken, anstatt sich lediglich an bewährten Mustern des Basis-Schwedentods zu halten. So schimmert hier dann auch mal ein thrashlastiges Riff durch, oder musikalische Eskapaden, die man eher aus den USA kennt, werden verbaut. Dabei hat jeder Song eine eigenständige Seele und lebt vom lebendigen und nachvollziehbaren Aufbau, der BLOODBATH nach wie vor zu etwas besonderem macht und sowohl zum ekstatischen Bangen auffordert als auch die Möglichkeit bietet, darüber hinaus Entdeckungen zu machen und die Scheibe zu geniessen.Sicherlich tragen dazu die ausgezeichneten technischen Fähigkeiten der Bandmitglieder ebenfalls bei und machen die Band zu dem, was sie ist: Nicht einfach eine Retroperspektive, sondern ein modernes Abrisskonglomerat mit festen Wurzeln im Anfang-90er-Schweden-Death.

Hier fehlt einfach gar nichts. Zwar gibt es in den Songs leichte Qualitätsschwankungen, so dass 7/7 Punkte nicht in Frage kommen, jedoch sollte man dieses Album zumindest als Anwärter auf das Death-Metal-Album des Jahres handeln - für mich ist es das ohnehin schon. Wo GRAVE damals technisch nicht weiter wussten, ENTOMBED in Sachen dunkler Atmosphäre aufhörten und EDGE OF SANITY in abwechlsungsreichen Kompositionen [Crimson] ihr Heil suchten bzw. ganz von der Bildfläche verschwanden, kann nun BLOODBATH auf eigene Weise ein Biest etablieren, was sich kein Schwein im härteren Musikbereich entgehen lassen sollte. Das mit Abstand beste BLOODBATH-Album und sicher auch eines der besten Death Metal Alben seit vielen, vielen Jahren. Grandios!

Trackliste:
01. At the Behest Of Their Death
02. Process Of Disillumination
03. Slaughtering The Will To Live
04. Mock The Cross
05. Treasonous
06. Iesous
07. Drink From The Cup Of Heresy
08. Devouring The Feeble
09. Earthrot
10. Hades Rising
11. Wretched Human Mirror
Spielzeit: 00:41:42

Line-Up:
Mikael Åkerfeldt - Vocals
Anders Nyström
Per "Sodomizer" Eriksson
Jonas Renkse - Bass
Martin Axenrot - Drums
Thomas Kleinertz [shub] | 10.10.2008 | 22:30

Durchschnittliche Leserwertung: 5.5 / 7 Punkten

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Kommentar von: Möhre
Wertung: 7/7 | 13.04.2011 -- 19:16
Drei Worte: Schnell, progressiv und verdamm brutal!
Grandioses Album von einer geilen Band. Besonders schön ist die Rückkehr von Mike, welcher in Sachen Growling bekanntlich einfach mal Talent beweist. Die Kombination der Musikanten dieser Band könnte kaum besser sein!
Kommentar von: sharkom
Wertung: 6/7 | 21.10.2009 -- 14:31
ist ja auch immer das gleiche im metal. beim debut werden solche bands hochgelobt und als geheimtipp extrem abgefeiert und wenn dann der bekanntheitsgrad dadurch erhöht wird, schreien genau die gleichen leute bei nachfolgealben, dass nur aufgrund des namens hohe wertungen vorgenommen werden.

viell. sollten die leute die exklusiv musik hören wollen direkt die finger von zweit- oder dritt veröffentlichungen solcher bands lassen und sich wieder im underground suhlen, damit sie niemals gefahr laufen, dass mehr als 3 leute ihre musik kennen. mir scheints jedenfalls oftmals so, als läge dort das hauptaugenmerk verschiedener leute. individualität in einer gleichförmigen masse zu suchen kann man auch anders machen. oder habt einfach mal den mut auch mal eine scheibe geil zu finden, die von einer bekannt gewordenen band kommt.

außerdem wundert mich, dass niemand hier andere alben nennen konnte, die in sachen schwedendeath für das album des jahres in frage gekommen wären......





Kommentar von: Geraldo
Wertung: 3/7 | 12.11.2008 -- 03:26
Zuerst ganz nett, aber hintenraus sehr langweilig.
Kommentar von: dan
Wertung: 7/7 | 27.10.2008 -- 17:44
einfach nur geil!
Kommentar von: shub
Wertung: 6.5/7 | 21.10.2008 -- 15:55
"shub, du sagst es ja selbst: Bloodbath hatten wenige Hits. Immerhin haben sie einen Überhit! Allerdings nicht auf dem aktuellen Album. Wie kannst du da glaubhaft 6,5 Punkte verteilen? 6,5 bedeutet für mich übersetzt ein glattes Sehr Gut, also ein Werk mit Potenzial zum Klassiker!"

Weil es nicht auf Hits ankommt, zu denen man sein Haupt schütteln kann, sondern auf stimmige Songs. "Sehr gut" muss allerdings dabei nicht heißen, dass ein Album gleich ein Klassiker wird. So etwas vorher zu sagen, halte ich für sehr schwer bzw. unmöglich. Es gibt auch Abseits des Klassikers ein wundervolles Dasein als sehr gutes Album.
Kommentar von: heinzelmänneken
Wertung: 5/7 | 16.10.2008 -- 21:20
shub, du sagst es ja selbst: Bloodbath hatten wenige Hits. Immerhin haben sie einen Überhit! Allerdings nicht auf dem aktuellen Album. Wie kannst du da glaubhaft 6,5 Punkte verteilen? 6,5 bedeutet für mich übersetzt ein glattes Sehr Gut, also ein Werk mit Potenzial zum Klassiker! Du weist aber selbst auf schwankende Qualität hin - das kann ja dann im engeren Sinne unterm Strich unmöglich sehr gut sein. Klassikeralben mögen einige Füller haben, sie haben aber definitiv auch ein paar Killer, die ich hier bisher nicht so recht zu finden vermochte. :-) Soviel Korinthenscheisserei musste sein, hehehe!
Du sprichst hinzugewonnene Tiefe an. Das stimmt phasenweise. Die Jungs gehen definitiv elaboriert zu Werke. Nur, dass sie manchmal vor lauter Lockerheit und Fähigkeit einfach nicht immer so richtig bei der Sache zu sein scheinen, sondern ihr Zeug bloß mal eben so runterrocken, aber nicht hundertprozentig mit dem Herz dabei sind. Diese (vemutete) Einstellung lässt einige Songteile auf mich lieblos, austauschbar und damit überflüssig wirken, Stilmittel hin oder her. 08/15 Riffing und Blastbeats müssen auch bei Oldschool Death nicht immer gerade dann herhalten, wenn den Herren Musikern gerade die Ideen ausgehen, der Song aber erst 1:30 Min. alt ist. So wirkt das auf The Fathomless.. zumindest auf mich vereinzelt.

Mag dennoch sein, dass Du Recht hast und diese Platte die bisher beste Oldschoolharke in 2008 ist. Ich bleibe trotzdem bei 5 Punkten! :-D
Kommentar von: Tigo
Wertung: 2.5/7 | 16.10.2008 -- 19:09
naja tatsache ist, das hier nicht großer death metal gespielt wird und die bewertung zu hoch gegriffen ist. da ist die bezeichnung death metal album des jahres auch fehl am platze, für mich würden da schon eher die neue krisiun oder hail of bullets noch besser passen, das jahr ist ja noch nciht vorbei, dann wär es zeit ein death metal album des jahres zu benennen
Kommentar von: shub
Wertung: 7/7 | 16.10.2008 -- 15:44
Aber Eaten ist auch nur einer von sehr wenigen Hits, die die Band geschrieben hat. Viel zu oft wird mir dieser eine Song genannt, wenn von Bloodbath die Rede ist. Klar funktioniert der Song extrem gut in diversen Moshpits, ob man eine ganze Band danach bewerten sollte, ist eine andere Frage.

Die Stilkorrektur des neues Albums in Richtung mehr Tiefe und Atmosphäre finde ich trotzdem absolut begrüssenswert. Ein drittes Mal wären sie vermutlich eh nicht mit dem gradlinigen Weg der ersten beiden Longplayer durchgekommen. So hat man ansatzweise etwas Neues, was auf altem aufbaut, und zu gleich jede Menge mehr an Raffinessen zu bewundern, als auf den Vorgängerscheiben.

Welches Album aus dem "Oldschool-Lager" käme denn ansonsten 2008 in Frage, deiner Meinung nach? Grave war etwas mager, Hail Of Bullets zwar besser als Grave aber trotzdem hatte es einige Längen, Dismember - wohl eher nicht.....

Kommentar von: oldie
Wertung: 5/7 | 16.10.2008 -- 11:16
Ich mag's auch!
Kommentar von: NilsPuck
Wertung: 7/7 | 14.10.2008 -- 20:41
Ich mag's ... m/
Kommentar von: heinzelmänneken
Wertung: 5/7 | 13.10.2008 -- 21:22
Klar ist Mock the cross ein ziemlich geiler Song! Mehr aber auch nicht, da er zu sehr abgekupfert ist. Jedenfalls bietet die Platte für meinen Geschmack leider keinen einzigen Volltreffer der Kategorie "Eaten" und besticht nur durch handwerkliche Souveränität. Um sich aus dem Deathmetal-Einheitsbrei deutlicher hervorzutun, braucht es aber einfach eine größere Portion Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert - auch in diesem limitierten Genre - als auf The Fathomless Mediocrity.

Den Kalauer konnt ich mir jetzt nicht... ;-)
Kommentar von: shub
Wertung: 6.5/7 | 13.10.2008 -- 13:52
Bloodbath haben immer schon bestimmte genretypischen Parts, Elemente etc. von anderen Bands entnommen. Ob das nun Entombed oder Morbid Angel sind, ist dabei egal. Jedenfalls ist auch Mock The Cross ein ziemlich geiler Song, egal woher jetzt die stilistische Idee kommt.
Kommentar von: heinzelmänneken
Wertung: 5/7 | 13.10.2008 -- 13:01
An die Resurrection... kommt die neue Scheibe nicht heran. Dafür klingt sie in weiten Teilen einfach zu routiniert, zu solide und auch zu abgekupfert (Mock the cross ist quasi ein Morbid Angel-Song!) , sodass eine 6,5 tatsächlich viel zu hoch gegriffen ist.

5 Punkte sind aus meiner Sicht gerechtfertigt.
Kommentar von: shub
Wertung: 6.5/7 | 13.10.2008 -- 09:04
Deine Vermutung trifft nicht zu! Es war folgendermaßen: Die Band hat uns ihr gesamtes Privatvermögen für die gute Bewertung überschrieben und den Text vorgegeben. Vermutlich war es dann auch Mikael selbst, der bei der Konkurrenz abgeschrieben hat. Viell. hast du ja mit ähnlichen Anschuldigungen im Bloodbath-Gästebuch mehr Erfolg. Trotzdem danke fürs Vorbeischauen...
Kommentar von: Tigo
Wertung: 3/7 | 12.10.2008 -- 00:59
Oha, EPIC FAIL!!!

anscheinend auch die überbewerteste platte des jahres. kaum ein paar tage draußen und der name arbeitet für sich. anscheinend muss man nur ein paar namen nennen wie mikael und die namen der anderen musiker und die scheibe ist das beste vom besten. schlimm schlimm, wie die death metal scene hinter promotion und und namensblendung verschwindet. nächstes mal doch bitte eigene meinung kund tun und nicht einfach das review von metal.de nachschreiben. die platte ist durchschnitt und der gesang weis nicht zu gefallen, nichts gegen die doch eigentlich sehr gute ep plessing the purity und dem hammer album nightmares made flesh!!
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