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Band: Bloodbound Homepage Bloodbound bei Facebook Metalnews nach 'Bloodbound' durchsuchenBloodbound
Album:Unholy Cross
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.03.11
CD kaufen:'Bloodbound - Unholy Cross' bei amazon.de kaufen
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"Unheilig gut gelungen"

Die Schweden von BLOODBOUND aus Bollnäs machen nun bereits zum vierten Mal ernst und beglücken ihre ausgehungerte Power/Melodic Metal-Anhängerschaft mit einem neuen Machwerk, das auf den Namen „Unholy Cross“ hört.

Nachdem Ur-Sänger Urban Breed nun bereits zum zweiten Mal das Handtuch geworfen hat, konnte mit Pata Johansson mittlerweile ein mehr als würdiger Ersatz gefunden werden, der, neben dem neuen Basser Anders Broman, das aktuelle BLOODBOUND-Line-Up komplettiert.
Die runderneuerte Truppe und ihr Nosferatu-Bandmaskottchen „Nossen“ machen auch gar nicht lange 'rum, sondern liefern gleich mit dem Opener „Moria“ einen gelungen hymnischen, mitreißenden Einstieg nach Maß, in dem sie „Herr der Ringe“-Thematik, Power Metal-Allgemeinplätze, Eingängigkeit und Emotion ebenso formvollendet wie nonchalant zu verquicken wissen. Auch wenn hierbei lyrische Ergüsse/Plattheiten wie „Bang your head to hell and back/Shaking the ground of Moria“ tatsächlich jedes noch so solide Zwergenbollwerk in den Grundfesten erbeben lassen dürfte, so zuckt doch zeitgleich der Nacken, wie auch der rechte Fuß, die Hand ballt sich unversehens zur Faust und will gen Himmel; soll heißen: das ist zwar eindeutig cheesy und vom ersten Ton an pures Klischee, dabei aber so gut, ehrlich und eingängig [allein dieser Mitgröhl-Chorus!] gemacht, dass sich selbst EDGUY, HELLOWEEN, HAMMERFALL und Konsorten ihr Lederwams gehörig enger werden schnüren müssen.
„Drop The Bomb“ mopst sich im Anschluss einfach ein paar fette Modern Metal-/Neo Thrash-Riffs, packt ein paar schier unglaubliche „Oh-ho-ho-hooo!“-Männerchöre, einen Refrain zum Niederknien für jeden Melodic Metal-/Hardrock-Fan und noch ein paar schicke Soli obendrauf.
Die erste Halbballade lässt nicht lange auf sich warten und siehe da, auch „The Ones We Left Behind“ rockt ebenso melodisch wie kernig und vergisst dank reichlich Schmalz und Pathos auch die Tränendrüse nicht.
„Reflections Of Evil“ oder auch „The Dark Side Of Life“ würde man sich so heutzutage von gewissen hanseatischen Kürbisköpfen wünschen: ein stilsicher pumpender Bass, Hooklines und Keyboards direkt aus der Hard'n Heavy-Hölle bzw. der HELLOWEEN-Suppenküche wie weilands bei „Eagle Fly Free“.
„In For The Kill“ wiederum bietet tradtionell poundenden Heavy/Power Metal, der wirklich jedem Headbanger gut 'reinlaufen sollte, der auch PARAGON nicht aus dem CD-Schacht stupsen würde, während das folgende „Together We Fight“ auch dem HAMMERFALL-Afficionado Pathos galore andient, dabei aber stets so überzeugend und echt wirkt, dass man das irgendwie gar nicht erst blöd finden kann.
Zeit für Gefühle dann wieder mit - dem, zugegeben, etwas triefäugigen - „Brothers Of War“, das seinen Job als Powerballade aber dennoch solide zu erledigen weiß.
„Message From Hell“ wiederum hat herrlich speedige Leads und Harmonien - erneut in schönster althergebrachter HELLOWEEN-/GAMMA RAY-/IRON SAVIOR-Tradition – auf Lager und auch „In The Dead Of Night“ ist purer Hard'n Heavy-Sound, der sich prächtig zwischen all' den aktuell so angesagten NWOTHM-Nachzüglern machen sollte, tolle Gitarrenarbeit der Gebrüder Olsson und Michael Kiske-Gedächtnis-Gesangslinien inklusive.
Der Rausschmeißer und gleichzeitig Titeltrack zieht dann nochmal so richtig die Wurst vom Teller: fette, angethrashte Riffs und Powerchords, ausgedehnte Klischee-Soli, Hooks und Singalongs.

Selbst wenn man mit dem Power/Melodic Metal-Genre und seinen üblichen Verdächtigen/omnipräsenten Vertretern eigentlich schon seit längerem fertig sein sollte [gut, ORDEN OGANs „Easton Hope“ war neulich ein echter Lichtblick]: BLOODBOUND ist mit „Unholy Cross“ ein echter Gewinner [und erstmalig - nicht zuletzt dank Coverkünstler Mark Wilkinson [u.a. IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST] - auch endlich ein standesgemäßes Plattencover] gelungen, der zwar keine wirklichen Überraschungen, dafür aber jede Menge Glücksmomente, Gitarrenharmonien und Glorie bereithält...

Trackliste:
01. Moria
02. Drop The Bomb
03. The Ones We Left Behind
04. Reflections Of Evil
05. In For The Kill
06. Together We Fight
07. The Dark Side Of Life
08. Brothers Of War
09. Message From Hell
10. In The Dead Of Night
11. Unholy Cross
Spielzeit: 00:50:00

Line-Up:
Tomas Olsson - Guitar
Henrik Olsson - Guitar
Anders Broman - Bass
Fredrik Bergh - Keyboards, Vocals
Pelle Åkerlind - Drums
Patrik "Pata" Johansson - Vocals


Dirk Konz [dkay]
13.03.2011 | 22:31
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