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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Bloody Maria - Still Alive
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Cover von Bloody Maria -- Still Alive
Band: Bloody Maria Homepage  Metalnews nach 'Bloody Maria' durchsuchenBloody Maria
Album:Still Alive
Genre:Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:31.12.04
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"Zigaretten, Whisky und einmal ab übers Reibeisen"

BLOODY MARIA ist nicht die Schwester von Bloody Mary, sondern eine noch recht junge Band aus dem schönen Thüringen, welche vor zwei Jahren das Licht der Welt erblickt hat. Wie das mit den jungen Dingern von heute aber nunmal so ist, war ein Jahr schon genug, um bereits zu Silvester letzten Jahres die ersten Full Length-Gehversuche mit dem eigenproduzierten Album „Still Alive“ zu unternehmen.

Dabei lautet die grobe Marschrichtung Nord-Nordost hin zu den großen skandinavischen Vorbildern, um amtlich im melodischen Schwedentod zu wildern. Dazu spendiert die Band sich und den Hörern aber auch noch eine gehörige Menge thrashige Riffs oder die eine oder andere powermetallische Leadmelodie (z.B. „Drop Like Flies“, „Still Alive II“), permanent garniert mit einer Stimme von der man mit Fug und Recht behaupten darf, dass sie Ihresgleichen sucht, und an der sich die Geister wahrscheinlich auch genau deshalb am meisten scheiden werden. Es wird nämlich weder gegrowlt, noch geshoutet und erst recht nicht gesungen, sondern sich mit Vocals wie Schmirgelpapier - die sich verdächtig nach 30jährigem Kampfrauchen mit anschließender Kehlkopfentnahme anhören - durch die zehn Tracks geröchelt. Was natürlich ungewohnt, auf der anderen Seite aber auch mal etwas anderes ist und darüber hinaus der Musik ein gewisses Trademark verleiht, das die musikalische Begleitung bisweilen vermissen lässt. Im Schwedendeath noch was Neues zu erfinden, ist eben inzwischen fast unmöglich, und so kommen einem auch diese zehn Tracks schon allesamt irgendwo bekannt vor. Zumindest bewegt sich das Quartett dabei technisch aber auf einem anständigen Niveau und die Tracks gehen songwriterisch gut nach vorn, sind zwar allesamt vorhersehbar, aber bieten dafür definitiv jede Menge Mosh-Spaß.
Auch muss man der blutigen Maria die Experimentierfreude deutlich zugute halten. Der Opener „Still Alive I” klingt fast schon folkmetallisch und sehr getragen (nur ohne Keyboards) und damit wieder völlig anders, als der Rest des überwiegend im gehobenen Midtempo dahinwalzenden Albums. Auch werden öfter irgendwelche Samples verbraten, wie zum Beispiel sehr atmosphärische nächtliche Eulenschreie in „Still Alive“ I und II, Schleifgeräusche in „Before The Storm“ oder Fliegensurren und fieses Bösewichtsgelächter in „Undertaker“.

Unterm Strich also ein ordentliches, wenn auch nicht den Deathmetal-Markt revolutionierendes Debut mit einigen echt tollen Ohrwurm-Riffs/-Melodien, wie sie in „Dispiteous Slayer“, „The Revelation Of Your Instinct“ oder „Undertaker“ geboten werden, und die dank Eigenproduktion zwar nicht glasklar, aber schon ganz passabel daherdröhnen. Mit dem passenden Label geht da sicher noch einiges, warten wir’s ab...


Trackliste:
01. Still Alive I
02. Drop Like Flies
03. Color Red (re-recorded)
04. Crusher
05. Dispiteous Slayer
06. Before The Storm (re-recorded)
07. The Revelation Of Your Instinct
08. Liberty
09. Undertaker (re-recorded)
10. Still Alive II


Nadja Lemke [Sherry]
24.11.2005 | 21:40
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