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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
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"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
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"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
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"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
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"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Ein [Alb-]Traum in Schwarz" | ||||||||||||||||||
| Mit „777 – The Desanctification“, der mittlerweile neunten Full Length-Veröffentlichung aus dem Hause BLUT AUS NORD, folgt - nur knappe sieben Monate nach „777 – Sect[s]“ vom April dieses Jahres - nun der Nachschlag bzw. zweite Teil ihrer "777"-Trilogie. Auf "The Desanctification" hat man es sich zum Ziel gesetzt, „die [kalte] Realität, die erschreckende, unerträgliche Einsamkeit in einer [...] Welt ohne materielle und spirituelle Elemente, in der die Menschheit befreit [ist] von dem Korsett von Kultur, Geschichte und Aberglaube, befreit von Idolen, aber nunmehr allein in einem massiven, leeren Universum steht, ohne [jegliche] Emotion, Absicht oder Grund“ zu vertonen, „ein schrecklicher Ort, an dem gleichwohl der moderne Mensch lebt": dementsprechend herrscht ein ausgesprochen atmosphärischer, teilweise albtraumhafter, elektronischer und v.a. abweisend kalter Sound vor. Das vom Trio nunmehr zu Vindsvals Ein-Mann-Armee reduzierte Outfit bettet seinen vorliegenden Soundtrack zur Apokalpyse nämlich mittlerweile vornehmlich in sterile, verschleppte oder auch mal flott blastende Drumcomputerbeats und Elektronik- bzw. Synthie-Klänge, die nur noch bruchstückhaft mit Black Metal-Elementen verbrämt werden. Vindsvals gutturale Vocals, wohl oftmals rückwärts aufgenommen [gleichsam schaurig-schönen, guten alten „backwards messages“ wie anno dunnemals], und diverse schräge Parts, wie z.B. der Anfang von „Epitome VIII“, zerren hier auch schon mal hinreichend an den Nerven des Hörers. Der Endpart desselben Songs allerdings entschädigt dann mit flächigen Gitarren auch schon fast wieder für diese Strapazen, ähnlich dem sphärischen „Epitome IX“ oder seinem etwas ausführlicheren, größeren Bruder „Epitome XI“. Bei „Epitome X“ geben sich Harmonie- und Raspelgesang vor SAMAELesken E-Beats und Schraddelgitarren ein Stelldichein, insgesamt EBM-Gesellen wie FRONTLINE ASSEMBLY gar nicht so unähnlich. „Epitome XII“ geht sogar noch einen Schritt weiter, tönt mithin beinahe schon wie alte DEPECHE MODE oder NINE INCH NAILS, bevor mit „Epitome XIII“ wieder der Schwenk zurück gen Schwarzmetall-Gegurgel gemacht wird und interessanterweise sogar ein paar klangliche Parallelen zu den Landsmännern von GLORIOR BELLI gezogen werden können. BLUT AUS NORD bietet auf "777 - The Desanctification" tiefschwarze Klangkaskaden feil, die mal manisch, mal Ambient-artig, stets aber fordernd und atmosphärisch sind. Das hat vielleicht nur noch marginal mit "traditionellem" Black Metal zu tun, ist aber ob seiner bewussten Dissonanz und Monotonie [„Epitome VIII“] deshalb nicht unbedingt weniger boshaft oder angenehmer anzuhören. Die meisten Ambient bzw. Post Black Metal-Aficionados wissen mit dem Namen BLUT AUS NORD vermutlich ohnehin längst etwas anzufangen, alle anderen täten gut daran, zumindest ein Ohr zu riskieren... | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 6.0 / 7 Punkten
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Kommentar von: Bratbecker
keine Wertung | 08.11.2011 -- 19:25








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Es grenzt mal wieder an ein Meisterwerk!