.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Blut Aus Nord
CD Review: Blut Aus Nord - Codex Obscura Nomina

Blut Aus Nord
Codex Obscura Nomina


Ambient, Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Atmosphärischer Horror Soundtrack"
CD Review: Blut aus Nord - Memoria Vetusta III: Saturnian Poetry

Blut aus Nord
Memoria Vetusta III: Saturnian Poetry


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Zu wenig für die eigenen Standards"
CD Review: Blut aus Nord - 777 - Cosmosophy

Blut aus Nord
777 - Cosmosophy


Avantgarde, Black Metal, Industrial Metal
6 von 7 Punkten
"Sanft, zerbrechlich und erhaben"
CD Review: Blut Aus Nord - 777 – The Desanctification

Blut Aus Nord
777 – The Desanctification


Ambient, Avantgarde/Electronica, Post/Avantgarde Black Metal
5 von 7 Punkten
"Ein [Alb-]Traum in Schwarz"
CD Review: Blut Aus Nord - The Mystical Beast Of Rebellion

Blut Aus Nord
The Mystical Beast Of Rebellion


Ambient, Avantgarde, Black Metal
Keine Wertung
"Alter Hauptgang mit neuer Nachspeise"
Mehr aus den Genres
CD Review: Knorkator - Es werde nicht

Knorkator
Es werde nicht


Avantgarde, Industrial Metal, Neue Deutsche Härte
5 von 7 Punkten
"Willkommen zurück!"
CD Review: Lunar Aurora - Hoagascht

Lunar Aurora
Hoagascht


Avantgarde, Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Kauzig ohne Eulengesang"
CD Review: Ctulu - Freie Geister

Ctulu
Freie Geister


Black Metal, Melodic Black Metal
3.5 von 7 Punkten
"Zwischen Donar und Nemesis"
CD Review: Svarttjern - Ultimatium Necrophilia

Svarttjern
Ultimatium Necrophilia


Black Metal, Black/Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Alle guten Dinge sind vielleicht doch nicht drei"
CD Review: Lightning Swords Of Death - The Extra Dimensional Wound

Lightning Swords Of Death
The Extra Dimensional Wound


Black Metal, Black/Death Metal, Black/Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schwarzer Schwedenstahl aus Kalifornien"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Blut Aus Nord -- Memoria Vetusta II: Dialogue With The Stars
Band: Blut Aus Nord Homepage  Metalnews nach 'Blut Aus Nord' durchsuchenBlut Aus Nord
Album:Memoria Vetusta II: Dialogue With The Stars
Genre:Avantgarde, Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:27.03.09
CD kaufen:'Blut Aus Nord - Memoria Vetusta II: Dialogue With The Stars' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ein Nordlicht aus Frankreich"

BLUT AUS NORD sind alles andere als ein unbeschriebenes Blatt in der Black Metal Welt. Waren die Franzosen am Anfang noch sehr schwarzmetallisch unterwegs, so wurde mit späteren Werken das Leben der Redakteure doch relativ erschwert, vor allem, wenn sie die Musik in ein Genre einordnen sollten. Jetzt veröffentlichen BLUT AUS NORD den zweiten Teil ihres Werkes „Memoria Vetusta I: Fathers Of The Icy Age“, welches damals im Jahre 1996 erscheinen ist. „Memoria Vetusta II: Dialogue With The Stars“ nennt sich das neue Werk und wird alle Freunde des epischen und progressiven Black Metals erfreuen, so viel sei schon einmal gesagt.

Worte für ein Album dieser Natur zu finden, gestaltet sich als äußerst schwierig. Neben der technischen Leistung an den Instrumenten, die einwandfrei ausgefallen ist, liefern BLUT AUS NORD hier auch ein atmosphärisches Album mit epischem Ausmaß ab. Schon mit dem Intro „Acceptance [Aske]“ wird man sanft in die düstere und melancholische Welt eingeführt. Nach diesem wohlklingenden Ambient-Intro geht es dann doch deutlich räudiger und schwarzmetallisch weiter, so dass man sich erst einmal orientieren muss, bevor man die feinen Melodien in den Songs entdeckt. Entgegen dem ersten Eindruck von Songs wie „Disciple's Libration [Lost In The Nine Worlds]“ stellt man nach dem zweiten [oder spätestens nach dem dritten] Durchlauf fest, dass die Tracks relativ eingängig sind. Man sollte hier „eingängig“ nicht im Sinn von Power Metal Songs verstehen. Es braucht Zeit und Konzentration, um den Zugang zu der Musik zu finden, aber im Vergleich zu anderen Scheiben von BLUT AUS NORD fällt es einem hier fast schon leicht. Die meisten Tracks auf „Memoria Vetusta II: Dialogue With The Stars“ sind sehr lange ausgefallen und liegen irgendwo zwischen sechs und zehn Minuten. Lediglich das schon erwähnte Intro, das Outro „Elevation“ und das Instrumental „Translucent Body Of Air [Sutta Anapanasati] "sind kürzer ausgefallen. Die Vocals von Vindsval sind sehr grimmig und schwarzmetallisch ausgefallen und man versteht natürlich nicht sehr viel vom Text. Da mir jedoch keine Lyrics vorliegen, was bei BLUT AUS NORD sowieso nicht unüblich ist, fällt es mir schwer etwas darüber zu schreiben. Die Musik spricht allerdings sowieso ihre eigene Sprache. Die wunderschönen Melodienbögen, die einen von einem Gefühl ins andere jagen und die stimmungsvollen Vocals, lassen einen in der Tat in einen metaphysischen Dialog mit den Sternen treten. Kein sinnloses Gekloppe findet sich auf diesem Werk, alles ist durchdacht und alles hat seinen Platz. Obwohl die Tracks so lange ausgefallen sind, bildet das Album doch eine unzertrennbare Einheit. Einen Track einzeln anzuhören, entwickelt nicht dieselbe Stimmung, wie ihn im Gesamtkonzept der Scheibe anzuhören. Und jetzt wird es Zeit für …

… das Fazit. Das Jahr 2009 konnte schon jetzt mit einigen exzellenten Veröffentlichungen aufwarten, doch BLUT AUS NORD kann diese Scheiben alle übertreffen. Manch einer mag vielleicht kritisieren, dass bei diesem Album das „Böse“ der Band etwas abhanden gekommen ist. Wenn man aber komplett vergisst, von welcher Band dieses Werk stammt, werden die meisten Leute zustimmen, dass es sich hier um ein zeitloses Kunstwerk handelt. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich gehe wieder zu den Sternen.

Trackliste:
01. Acceptance [Aske]
02. Disciple's Libration [Lost in the Nine Worlds]
03. The Cosmic Echoes Of Non-Matter [Immaterial Voices Of the Fathers]
04. Translucent Body Of Air [Sutta Anapanasati]
05. The Formless Sphere [Beyond the Reason]
06. ...the Meditant [Dialogue With the Stars]
07. The Alcove Of Angels [Vipassana]
08. Antithesis Of The Flesh [...And Then Arises A New Essence]
09. Elevation
Spielzeit: 01:00:02

Line-Up:
Vindsval - Vocals, Guitars
W.D. Feld - Drums, Keyboards
GhÖst - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
30.03.2009 | 21:20
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin