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Band: Bodyfarm Homepage Bodyfarm bei Facebook Metalnews nach 'Bodyfarm' durchsuchenBodyfarm
Album:Malevolence
Genre:Death Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:01.06.12
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"Viel Rauch, wenig Feuer"

Aus den Niederlanden stammt die Formation BODYFARM, vor drei Jahren von Wouters und Meerbek gegründet. Das heißersehnte Debutalbum wurde im Orknal Studio zu Utrecht eingezimmert und wirft wahnsinnig lange Schatten voraus. Old School Death Metal heißt die Devise und für Freunde der niederländischen Künstler dieses Fachs wie GOD DETHRONED, HAIL OF BULLETS oder anderen diversen Legenden wie MASSACRE zum Beispiel ein Ohrenschmaus.

Also alles in Butter? Nein, nicht alles. Ich werde nicht in Hurra Geschrei einfallen und der Band quasi ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen. Brutaler und kompromissloser Death Metal, soweit so klar. Allenortes werden BODYFARM als die neuen Helden des Genres gefeiert und ich gebe zu, mich trieb totale Neugier dazu, mich mit diesem Album zu beschäftigen. Zumal die bereits erschienene EP eine ordentliche Bewerbung darstellte. Doch der Funke springt, wenn überhaupt, nur sehr zaghaft über. Das beginnt beim Cover, das typischer und klischeehafter nicht sein könnte. Die Musik ist nicht wirklich die so erhoffte Offenbarung, x-fach gehörte Riffs, x-fach dargebotene Songstrukturen. Ordentliche, aber keinesfalls überragende Produktion macht hier keinen Kohl richtig fett. Der Wiedererkennungswert von BODYFARM pegelt sich im unteren Bereich ein, das gilt für den Gesang ebenso wie für die Songs. So schlimm, wie es sich hier bislang liest, ist es vielleicht dann aber doch nicht wirklich. Ein paar Perlen sind nämlich schon zu entdecken. „The Butcher“ zu Beginn sorgt eigentlich für einen fulminanten Auftakt. Dann folgt größtenteils Ernüchterung, lediglich zum Ende hin wird es merklich besser. Der Titeltrack und vor allem das leicht mit epischen Elementen versetzte „I Am The War“ überzeugen eigentlich komplett. Das MASSACRE Cover „Cryptic Realms“, begleitet von deren Shouter Kam Lee, kommt nicht von ungefähr. Die Nummer am Schluß reist es zwar nicht raus, kann aber noch ein paar Zehntel gutmachen.

Unter dem Strich gibt es also Licht auch Schatten. Hier und da blitzt das Talent dieser Truppe auf, Höflichkeitsapplaus ist allemal gerechtfertigt. Mit lautstarken Lobeshymnen allerdings kann, will und muss ich an dieser Stelle etwas sparsamer umgehen. Von den oben genannten Landsleuten sind BODYFARM noch ein Stückchen entfernt, die Vier vor dem Komma kann ich allerdings mit ruhigem Gewissen unterschreiben. Mag man mich dafür vierteilen, aber für mich ist „Malevolance“ ein durchaus akzeptables Debut, aber definitiv kein must-have.

Trackliste:
01. Trapped [Intro]
02. The Butcher
03. Iced
04. Sleep Terror
05. Demons Of The Cross
06. Charlatan Messiah
07. Tombstone Crusher
08. Malevolence
09. I Am The War
10. Cryptic Realms [MASSACRE cover feat.Kam Lee]
Spielzeit: 00:42:53

Line-Up:
Thomas Wouters – guitars, vocals
Mathieu Westerveld - bass
Bram Hilhorst - guitars
Quint Meerbeek - drums
Frank Wilkens [Fränky]
25.05.2012 | 11:49
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