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Cover von Bombs Of Hades -- Death Mask Replica
Band: Bombs Of Hades bei Facebook Metalnews nach 'Bombs Of Hades' durchsuchenBombs Of Hades
Album:Death Mask Replica
Genre:Crust, Death Metal
Label:War Anthem Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.01.16
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"Bombenhagel mit Wohlfühl-Garantie"

Manchmal geht’s eben auch mit der Keule. Ob „Death Mask Replika“ jetzt Crust oder eher Death Metal oder am Ende doch etwas ganz anderes ist – who cares?

Bei BOMBS OF HADES beeindruckt seit jeher die Einstellung. Und die spiegelt sich eben auch in der Musik wider. „Death Mask Replika“ ist vom ersten bis letzten Ton der reine Dauernackenschlag. Im Titelsong dieses vierten Albums der Kapelle glaubt man, den alten Cronos röhren zu hören - die Musik steuert ebenfalls etwas in Richtung Black Metal-Väter. „To Walk Through The Pyres“ hat dann mehr als ein wenig MOTÖRHEAD-Schlagseite. Denkt man sich nun noch MASTER und die Produktionen späterer ENTOMBED-Scheiben dazu – was übrigens nicht nur daher rührt, dass man in „Tombsday“ kurz „Left Hand Path“ zitiert - so hat man das musikalische Universum dieses Longplayers erfasst.
Und ja – geil ist der Scheiß auf jeden Fall. Natürlich ist er das – bei der Mischung. Und natürlich darf man hier keine musikwissenschaftlichen Rekordversuche erwarten. Aber Hand aufs Herz: Sauber gespielt ist das Material ohne Frage. Der Sound, der schön räudig belassen wurde, drückt ordentlich und für Abwechslung ist ebenfalls gesorgt, denn auf reine Prügelarien versteifen sich die Schweden keineswegs. In „Burning Out (Uhuru)“ schleppt man sich durch Gefilde, die von orientalisch angehauchten Melodievölkern bewohnt werden. „Old Fires Die“ glänzt ebenfalls mit catchy Licks, während in „On Pillars Of Madness“ der Hammer kreist, aber nie die Gefahr besteht, dass man ins Chaos abdriftet.
BOMBS OF HADES sind absolute Profis. Die Gitarren klingen nach millimetergenau sezierenden schwedischen Chirurgenwerkzeugen. Und dann sind da noch die vielen seltsamen Zutaten wie Orgeln oder Gongs, die dafür sorgen, dass man zwischen den Abgeh-Eruptionen manchmal doch innehält und lauscht.

Fazit: Ein kontrolliertes Massaker ohne viele Schnörkel, das einfach Spaß macht und die Party in Schwung bringt, dabei aber gleichzeitig genug Qualität besitzt, um nicht in der Schublade der Retro-Klone zu verschwinden, auch wenn die ganz großen Hits fehlen.

Trackliste:
01. Death Mask Replica
02. To Walk Through The Pyres
03. Tombsday
04. Long May You Rot
05. Burning Angel (Uhuru)
06. Old Fires Die
07. On Pillars Of Madness
08. When The Reaper Comes
09. The Venom
10. Mad Shadows
Spielzeit: 00:36:17

Line-Up:
Jonas Stålhammar – Vocals, Guitar
P-O Söderback - Guitar
Butch Ekman - Bass
Magnus Forsberg - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
08.02.2016 | 21:13
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