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.: CD-REVIEWS :: Borknagar - Urd
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"Arbeitsintensiver Brocken..." | ||||||||||||||||||
| Zwei Jahre nach ihrem letzten Silberling „Universal“ haben die Mannen um Gründer und Multiinstrumentalist Øystein G. Brun ein neues BORKNAGAR-Album eingezimmert. Mit der Rückkehr von ICS Vortex konnte man dieses Mal mit sage und schreibe drei Sängern aufwarten [Vintersorg, ICS Vortex und Keyboarder Lars A. Nedland]. Ein durchaus riskantes Unterfangen, denn bekanntermaßen verderben viele Köche ja oftmals den Brei. Diese Ängste werden jedoch bereits nach den ersten paar Minuten weggewischt, denn das Gesangs-Dreigestirn ergänzt sich hervorragend. Auch das instrumentelle Ensemble spielt natürlich ganz BORKNAGAR-typisch mit den Gegensätzen und meistert den Spagat zwischen progressiv und eingängig, sowie melodisch und heavy. Wer hier in Schubladen denken möchte, hat es erneut äußerst schwer. Black Metal trifft es nicht mehr so ganz, Prog-Metal auch nicht. Avantgarde… Oder doch eher Epic-Metal? Ach, egal. Also lassen wir das Schubladendenken beiseite und genießen die Musik. Sicherlich braucht „Urd“ ein paar Durchläufe, doch dann offenbart sich dem geneigten Hörer ein großer Fundus kleinen Details, die das Album im Gesamten so gut machen. Nach eigenen Angaben hat Bandchef Brun noch nie so intensiv an einem Album geackert und das hört man auch. „Urd“ präsentiert sich abwechslungsreich und komplex, beinhaltet aber auch genug markante Gesangs- und Instrumentalmelodien um sich dauerhaft im Ohr festzufressen. Mit großem Feingefühl ist man hier ans Songwriting herangegangen und hat sicherlich auch einige Stunden mehr als sonst in Produktion und Abmischung investiert. Die Fangemeinde wird es danken. Die Tatsache, dass mit ICS Vortex ein alter Bekannter ans Mikro zurückgekehrt ist, trägt hier natürlich auch mit einem gewissen Nostalgiefaktor zum großen Ganzen bei. Strich drunter. Jedem, der auch nur im Entferntesten etwas mit der Musik von BORKNAGAR anfangen kann, sollte sich diesen Silberling zu Gemüte führen. Manchen Alben hört man einfach die Hingabe der beteiligten Musiker und die Überstunden des Produktionsteams an und „Urd“ gehört zweifelsohne zu dieser Kategorie. Hier passt dieses Mal einfach alles und das macht „Urd“ [zumindest für meine Ohren] zu einem der besten BORKNAGAR-Alben überhaupt. | ||||||||||||||||||
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