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Album:Borrowed Time
Genre:Heavy Metal, US-Metal
Label:High Roller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.10.13
CD kaufen:'Borrowed Time - Borrowed Time' bei amazon.de kaufen
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"Grundsolides Debüt für Retro-Freunde"

Die aus Detroit stammenden U.S. Metaller BORROWED TIME machen nun schon seit 2010 gemeinsame Sache. 2013 durfte die Band auf dem allseits bekannten „Keep It True“-Festival auf die Bretter, die für ihresgleichen die Welt bedeuten, was dann den Beginn ihrer Karriere enläutete. Noch im gleich Jahr begab sich die Truppe ins Studio und hat mit ihrem selbst betitelten Debüt nun ein erstes Album zu bieten.

BORROWED TIME spielen Old School Metal in Reinform und bedienen sich dabei so ziemlich jedes Bauteils - und Klischees - das einem da so in den Sinn kommen möchte. So strotzen die Songs der Truppe vor Riffs, die irgendwo zwischen der New Wave Of British Heavy Metal und dem amerikanischen Sound der frühen 80er liegen. Die entsprechenden zweistimmigen Melodien dürfen natürlich auch nicht fehlen, wobei man den Jungs aus Detroit zugestehen muss, dass sie das mit der Melodieführung auch ziemlich gut können. So geizen BORROWED TIME in Nummern wie dem eröffnenden „Wallow In The Mire“ oder auch „Libertine“ und „Pygmalion“ nicht mit epischen Melodien direkt aus der Schule von IRON MAIDEN. Damit erinnert die Band nicht selten an ihre Landsleute von WIDOW, wenngleich BORROWED TIME nicht ganz so zwingend agieren wie die erstgenannten. Dennoch: Dieses Album hat durchaus seinen Charme. Der rührt nicht zuletzt von Sänger J. Priest her, der zwar nicht gerade sehr individuell klingt, aber doch zumindest ziemlich gut Singen kann und dem jungen Bruce Dickinson sowie all seinen Nacheiferern nicht unähnlich ist. Die Bauteile stimmen also - wie sieht's mit der Gesamtheit aus? Wie eingangs angetönt sind BORROWED TIME vermutlich ganz bewusst darum bemüht, wie die Blaupause des Retro-Sounds zu klingen und die angesprochenen Merkmale sowie der analoge Sound dieser Platte kommen dem auch ziemlich nahe. Der Eigenständigkeit ist das natürlich weniger zuträglich, weshalb die Amis sicher wie "eine Band aus den 80ern" klingen, allerdings kaum nach sich selbst. Wollen sie aber wohl auch gar nicht. Was bleibt ist also ein ziemlich gutes Metal-Album voll von ziemlich authentischen 80er-Huldigungen nach vornehmlich amerikanischem Vorbild und das ist schon eine ganze Menge wert. Zudem muss man den Herren BORROWED TIME lassen, dass sie auf ihrem Debüt bereits mit einem hohen Maß an Routine agieren, die sich andere Bands erst mühsam erspielen müssen.

Die U.S. Metaller BORROWED TIME zeigen mit ihrem Debüt bereits deutlich, wie viel Potential in dieser Band liegt. Allerdings dürfte es für die Herren zunächst etwas schwierig werden, sich mit ihrem Sound einen Namen zu machen – dafür hat die Truppe etwas zu wenig Wiedererkennungsweg. Fans des Genres sollten den Kerls aus Detroit allerdings in jedem Fall eine Chance geben, denn BORROWED TIME haben verstanden, wie Metal geht.

Trackliste:
01. Wallow In The Mire!
02. Dark Hearted...
03. Libertine
04. The Thaumaturgist
05. Dawn For The Glory Rider
06. Of Nymph And Nihil
07. Pygmalion
08. Transcendental Knavery
09. A Titan's Chain
Spielzeit: 00:38:42

Line-Up:
J. Priest - Vocals
Matt Preston - Guitar
Victor Ruiz - Guitar
Mark Kiseliovas - Bass
Sam Ceckowski - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.01.2014 | 09:48
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