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Album:Brothers Of The Sonic Cloth
Genre:Alternative, Doom Metal, Sludge
Label:Neurot Recordings
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.02.15
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"Bruder Tad im Sludge-Gewand"

Erinnert sich noch jemand an TAD? Einst wohlbeleumdete Grunge-Vorreiter um den stark übergewichtigen Sänger/Gitarristen gleichen Namens, in deren Vorprogramm NIRVANA das erste Mal durch Europa reisten und die damals 1993 mit „Inhaler“ ein immer noch weitgehend unterbewertetes Album veröffentlicht haben?

Falls nicht, hier weitere interessante, historische Details: TAD waren eine der ersten Bands aus Seattle, die bei Sub Pop Records unter Vertrag genommen wurden, trotz ihrer unbestrittenen Vorreiterrolle aber [natürlich!] nie die kommerziellen Erfolge von Kollegen wie PEARL JAM, ALICE IN CHAINS oder SOUNDGARDEN, die damals sämtlich vom Grunge-Hype profitierten, einfahren konnten und sich schlussendlich 1999 auflösten. 2008 erschien die Band-Dokumentation "Busted Circuits And Ringing Ears" und ein Jahr später hob Mainman Tad Doyle sein neues Baby, BROTHERS OF THE SONIC CLOTH, aus der Taufe, das zudem mit der Sludge Metal-Band MICO DE NOCHE [ebenfalls aus Seattle] eine Split-10" mit dem Song „Fires Burn Dim In The Shadows Of The Mountain" veröffentlichte.
Nun liegt also das selbstbetitelte Debütalbum auf Neurot Recordings vor und wer hier weiterhin fetten Grunge Rock erwartet, wird labelimmanent bitterlich enttäuscht, denn hier herrschen wesentlich dunklere, eher post[grunge]rockige, v.a. aber sludgige Metal-Klänge, die zwischen [etwas unspektakulär] doomrockig [„Lava“], nihilistisch schleifend-walzendem Doom [bei „Empires Of Dust“ wird es finster], dissonant-destruktiv [„La Mano Poderosa“ in schönster NEUROSIS-Manier], hypnotisch [„I Am“] oder beschwörend-ätherisch [„The Immutable Path“] oszillieren, interpretiert überwiegend mit misanthropischem Brüllgesang und ausgeleitet von sinistren Pianoklängen.

Das Trio [mit Tads Gattin am Bass] agiert hierbei zweifellos erfahren, kompetetent, unprätentiös und kompakt, allerdings hie und da womöglich doch auch etwas unspektakulär. Wie auch immer, die Produktion ist trocken, reduziert und wuchtig, so dass Hörer, die die Evolution vom Grunge zum Sludge ähnlich wie Herr Doyle vollzogen haben bzw. Doom-Freunde im Allgemeinen und YOB-Jünger im Speziellen diesen Brüdern vielleicht doch etwas mehr Aufmerksamkeit schenken sollten...

Trackliste:
01. Lava
02. Empires Of Dust
03. Unnamed
04. La Mano Poderosa
05. I Am
06. The Immutable Path
07. Outro
Spielzeit: 00:44:41

Line-Up:
Tad Doyle – Guitar, Vocals
Peggy Doyle – Bass
Dave French – Drums
Dirk Konz [dkay]
09.04.2015 | 12:04
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