.: SUCHE
Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Laues Lüftchen" | ||||||||||||||||||
| Bereits seit Jahren kündigt MINISTRY-Mastermind Al Jourgensen alias Buck Satan ein komplettes Album seines Country-Sideprojekts BUCK SATAN AND THE 666 SHOOTERS an, jetzt, in der kurzen MINISTRY-Pause, hat Al Nägel mit Köpfen gemacht und wuchtet „Bikers Welcome! Ladies Drink For Free” in die vorweihnachtlich geschmückten CD-Regale. Unterstützt wird er dabei von seinen MINISTRY-Sidekicks Mike Scaccia [RIGOR MORTIS] und Tony Campos [SOULFLY, PRONG, ex-STATIC-X, ex-ASESINO] sowie CHEAP TRICK-Urgestein Rick Nielson. Wenn Al Jourgensen ein Country-Album aufnimmt, dann erwartet man ein pechschwarzes, arschcooles, abgefucktes Teil, das klingt, als wenn ZZ TOP Industrial und Crystal Meth für sich entdecken – und ganz sicher keine stinknormale, vielleicht stellenweise etwas zu schnell geratene Scheibe [zumindest was Genre-Konventionen betrifft] mit nervendem, ultra-billig klingendem Drumcomputer und songwriterischen Schwächen, der man zu jeder Sekunde anhört, dass sie schnell am heimischen Laptop zusammengeschnibbelt wurde. Kein Problem, wenn Herr Satan zwischendurch Lust und Laune hat, solche Mucke zu machen, aber wenn man das Ganze schon der Öffentlichkeit präsentiert, dann sollte man vielleicht ein bisschen mehr Herzblut investieren – oder zumindest versuchen, dieses Herzblut auch in die Aufnahmen fließen zu lassen, denn das fehlt „Bikers Welcome! Ladies Drink For Free” eindeutig. Während Stücke wie „Quicker Than Liuqor”, „Down The Drain” oder „Sleepless Nights And Barroom Fights” zumindest stellenweise durch die Geschwindigkeit einen gewissen Charme versprühen, pluckern Langweiler wie „Ten Long Years In Texas”, „Cheap Wine, Cheap Ramen” oder die schreckliche Abschlussschnulze „Take Me Away” haarscharf an der Schlager-Grenze vorbei. Das zweifellos vorhandene Augenzwinkern kommt leider viel zu wenig zur Geltung [während der Songtitel „I Hate Every Bone In Your Body Except Mine” gleich den, pardon, Hammer auspackt] und dass Al gefühlt jedes Gitarrensolo von Mike Scaccia mit einem „Let's Go, Mickey”, „Show 'em, Mickey”, „Go get 'em, Mickey” oder ähnliches ankündigen muss, nervt auch schon beim zweiten Durchlauf. Der einzig durchweg gelungene Song ist „What's Wrong With Me”, bei dem Al vor allem als Sänger glänzt wie schon lange nicht mehr. Wäre doch nur jeder Song auf „Bikers Welcome! Ladies Drink For Free” auf diesem Niveau... Fazit: Nette Idee, aber leider nur suboptimal ausgeführt. Somit reiht sich „Bikers Welcome! Ladies Drink For Free” in die Reihe der lieblosen Remix-Schnellschüsse und zahllosen Compilations aus dem MINISTRY/REVCO-Umfeld der letzten Jahre ein. Hoffentlich wird der nächste MINISTRY-Longplayer „Relapse”, der Anfang 2012 veröffentlicht werden soll, da eine glorreiche Ausnahme, aber die Rahmenumstände deuten leider nicht darauf hin. Bleibt also nur zu wünschen, dass Al in Zukunft seinen Legendenstatus nicht noch weiter leichtfertig auf's Spiel setzt. | ||||||||||||||||||
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