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Band: Bullet Homepage Bullet bei Facebook Metalnews nach 'Bullet' durchsuchenBullet
Album:Bite The Bullet
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Black Lodge
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.09.08
CD kaufen:'Bullet - Bite The Bullet' bei amazon.de kaufen
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"Retro-Metal-Granate!"

Wer als noch relativ junge Band sein Album mit einem solchen Klischee-Cover [lederbejackte Blondine mit überdimensionierter Patrone zwischen den strahlend weißen Beißerchen] versehen lässt, selbst stilsicher im Leder-, Pyramidennieten- und Spiegel-Piloten-Sonnenbrillen-Outfit posiert und dann die Scheibe auch noch von Mr. Nicke „Royale“ Andersson himself [u.a. HELLACOPTERS, ex-ENTOMBED, DEATH BREATH] abmischen lässt, der muss sich seiner Sache ja wirklich sehr sicher sein und genau das sind diese fünf Schweden auch.

Frontköter Hell Hofer klingt wie eine dreckige Promenadenmischung aus Udo „The German Tank“ Dirkschneider, Brian „My Jeans Are The Tightest!“ Johnson und Rob „The Metal God“ HALFORD, die Gitarren beschwören Reminiszenzen an bessere Zeiten herauf, als die wahren Hechte im Riff-Teich noch Downing, Tipton und Young hießen und künftige Metal-Klassikeralben im Zwei-Jahres-Rhythmus veröffentlicht wurden. Dazu pumpt ein herrlicher Bass, die Trommeln trommeln satt, punchy und gänzlich ohne getriggertes Hyperspeed-Geblaste oder Doublebass-Gedöns.
Songs, Texte und Titel wie „Roadking“ [mit zünftigem Harley-Röhren], „City Of Sins“, „Rock'n'Roll Remedy“, „Rock Us Tonight“, „Wheels Keep On Turning“ oder das finale „The Rebels Return“ sprechen für sich und lassen den inzwischen völlig willenlos vor sich hin johlenden, mitrockenden und ekstatisch Luftgitarre spielenden Hörer in einem köstlichen Amalgam von 80er-Metal-Legierungen schwelgen, das die besten Momente von ACCEPT, AC/DC, JUDAS PRIEST und SAXON in sich vereint, als Hard Rock und Heavy Metal noch ungestraft in einem Atemzug genannt bzw. einfach als "Hard'n'Heavy" bezeichnet werden durften.
Allzu bereitwillig ist man schon nach den ersten, stampfenden Takten dieser High Voltage-Rock'n'Roll-Lokomotive geneigt, einfach mal eben zu verdrängen, dass man soeben nicht verzweifelt bemüht ist, seine Haare möglichst schnell headbangkompatibel lang wachsen zu lassen, sondern sich anno 2008 befindet und aktuell eher [ebenso krampfhaft wie frustran] versucht, wenigstens noch ein paar davon zu behalten.

„Bite The Bullet“ ist sowas von retrometallisch, plakativ und reaktionär [bzw. geschichtsbewusst], dass man ständig meint, das alles irgendwo schon mal so ähnlich [aber bestimmt nicht so gekonnt kombiniert] gehört zu haben. Die LP strotzt so derart vor Testosteron und Klischee, ist nicht selten repetitiv, vielleicht manchmal sogar ein wenig stumpf und eben genau deshalb so dermaßen großartig und gelungen, dass sich wirklich jeder, dessen Fuß bzw. Rübe nicht spätestens nach 15 Sekunden haltlos mitwippt, fragen sollte, ob in seiner Brust wirklich noch ein „Metal Heart“ den Takt angibt.

Trackliste:
01. Pay The Price
02. Roadking
03. Bite The Bullet
04. Dusk Til Dawn
05. Nailed To The Ground
06. City Of Sins
07. Waste My Time
08. Rock 'n' Roll Remedy
09. Rock Us Tonight
10. Wheels Keep On Turning
11. The Rebels Return


Spielzeit: 00:41:34

Line-Up:
Dag Hell Hofer - Vocals
Hampus Klang - Lead Guitar
Erik Almström - Lead Guitar
Adam Hector - Bass
Gustav Hjortsjö - Drums
Dirk Konz [dkay]
29.08.2008 | 20:41
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