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Cover von Burial Vault -- Ekpyrosis [Periodic Destruction]
Band: Burial Vault Homepage Burial Vault bei MySpace.com Metalnews nach 'Burial Vault' durchsuchenBurial Vault
Album:Ekpyrosis [Periodic Destruction]
Genre:Melodic Death Metal
Label:Apostasy Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.01.12
CD kaufen:'Burial Vault - Ekpyrosis [Periodic Destruction]' bei amazon.de kaufen
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"Liegt Göteborg denn in Deutschland?"

Melodic Death Metal scheint inzwischen für viele Bands aus Deutschland eine attraktive Spielart geworden zu sein, die sich nicht dem Pseudo-Pop-Metal-Trend unterwerfen. In nicht allzu ferner Vergangenheit konnten solch illustre Combos wie DECEMBER FLOWER oder KAMBRIUM mit ihren Debüts überzeugen und die ziemlich totgeglaubten NIGHT IN GALES konnten nach über 10 Jahren erfolgreich ein gelungenes Comeback feiern. Nun schickt sich BURIAL VAULT aus Papenburg an, die Welt zu erobern und ihren Landsmännern Contra zu bieten.

Bisher konnten sie auf sich mit zwei EPs und einigen Festival-Auftritten aufmerksam machen, nun steht das Debüt „Ekpyrosis“ mit dem schnittigen Untertitel „[Periodic Destruction]“ bei Apostasy Records in den Startlöchern. Nachdem man sich dem Dargebotenen zum ersten Mal auseinander gesetzt hat, kommt man schnell zur Überlegung, dass sich das Quintett wohl ein Auslandsjahr in Göteborg genehmigt haben muss. Herrlich schwedische Atmosphäre trifft auf herrlich schwedische Melodien trifft auf herrlich schwedische Vorbilder, Parallelen zu (alten) DARK TRANQUILLITY und AT THE GATES kann man auf Anhieb raushören, aber auch DISSECTION wurde wohl ein ums andere Mal im Proberaum aufgelegt. Nach einem instrumentalen Eineinhalb-Minuter geht es mit dem eigentlichen Opener „Heretic“ so richtig los, der zunächst mit einer kurzen Schwarzwurzel-Raserei den Staub aus den Ohren jagen sollte, ehe man sich dem melodischen Tod widmet. Während das darauffolgende „Dominate God´s Creation“ eher gediegener von statten geht, darf „Genesis. Trinity. Carnage.“ mit einer thrashigen Attitüde nach vorne spielen. Dieser Mix aus Abwechslung gestaltet den Verlauf aller acht Tracks der Scheibe, die zur Beruhigung der Gemüter nicht nur aus Copy & Paste-Melodeath besteht. Stattdessen werden gleich zu Jahresbeginn einige feine Melodien und fette Riffs aus dem Hut gezaubert, die dem Nacken geneigter Hörer weitere Muskeln verpassen sollten.

Von BURIAL VAULT darf man keine Revolution im Melodic Death Metal erwarten, stattdessen lassen sie sich lieber von Klassikern des Genres inspirieren (kein Klauen!) und stellen eine gute bis sehr gute Langrille mit Wiedererkennungswert auf die Beine, die das Melotod-Jahr 2012 gebührend einläutet. Die druckvolle Produktion rundet das ansprechende Grundgerüst ab und auf Abwechslung muss nicht verzichtet werden, die Papenburger haben eindeutig viel Potenzial. Deshalb lasse ich noch ein paar Punkte nach oben frei, da kommt noch was!

Trackliste:
01. Periodic Destruction
02. Heretic
03. Domiate God´s Creation
04. Genesis.Trinity.Carnage.
05. Icon Of Indignity
06. The Embodiment of Animosity
07. Weapon Without A Choice
08. Those Things Which Were Thought Can Never Be Unthought
Spielzeit: 00:40:02

Line-Up:
Raimund Ennenga - Vocals
Tobias Schaub - Guitars
Alexander Petri - Guitars
Amko Groeneveld - Bass
Immo Groeneveld - Drums
Nico Carvalho [Champ] | 26.01.2012 | 18:58

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