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Album:Nearly Down
Genre:Gothic, Rock
Label:Silverdust Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:26.06.09
CD kaufen:'Bury Me Deep - Nearly Down' bei amazon.de kaufen
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"1 A Gothpopwavemetalrock"

Wie an anderer Stelle bereits festgestellt, können Schwaben außer Hochdeutsch eigentlich alles und da macht auch Michael Huber a.k.a. Michelle Darkness, sonst Diseuse bei END OF GREEN, keine Ausnahme.
A propos Ausnahme, den bemützten Ausnahmesänger mit dem Faible für feminine Pseudonyme scheint die ausschließliche Tätigkeit bei seiner Stammband nicht auszulasten, wie sonst ließe sich erklären, dass nach seinem 2007er Solo-Album „Brand New Drug“ und nur ein knappes Jahr nach der letzten Platte von END OF GREEN, „The Sick's Sense“, der Pete Steele-Soundalike bereits mit der nächsten Veröffentlichung um die Ecke kommt.

Untätigkeit kann man der guten Michelle also beileibe nicht vorwerfen und soviel Fleiß wird bekanntlich auch irgendwann belohnt, denn mit „Nearly Down“ hat Herr bzw. Frau Huber nun sowas wie sein/ihr Meisterstück abgeliefert. Nachdem die letzten END OF GREEN-Alben ja eher sowas wie Stagnation auf hohem Niveau darstellten und auch „Brand New Drug“ noch den einen oder anderen Durchhänger beinhaltete, gibt es an BURY ME DEEPs Debüt praktisch nichts herumzumäkeln. Obwohl Debüt nicht so richtig zutrifft, denn die Band hat bereits zwei Langspieler unter dem vorherigen Namen DIE FUGE auf dem Kerbholz.
Wie auch immer, der Vierer spielt hierauf hochfeinen, gänzlich unpeinlichen Goth Pop/Rock, der die erlesensten Momente von THE CURE, alten U2, den SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, HIM, NEGATIVE, JACK FROST, 69 EYES, TYPE O NEGATIVE und BAUHAUS zusammenführt und sich zu eigen macht, wobei naturgemäß der Schatten von END OF GREEN nahezu allgegenwärtig ist.
Schon „Cobaltblue Light“ vereint sämtliche o.g. Qualitätsmerkmale bzw. Zutaten, genauso wie „Dead People Walk“ mit dem geilsten „YeahYeah, YeahYeah“-Chorus seit Mr. Eldritchs SISTERS oder das grandiose „The Pain“ mit seiner unwiderstehlichen SEIGMEN-Kante und ohne Angst vor Keyboard-/Elektrosounds.
Falls Pete Steele denn mal eine mainstreamtaugliche Solo-Single einsingen sollte, könnte die in etwa so wie „Beside Myself“ klingen, während „Mother Mary“ respektvoll U2 huldigt.
BURY ME DEEP zitieren das alles so kompetent, verquirlen erhabene Gothic-Momente ebenso geschmacksicher wie ungeniert mit herrlich eingängigen, einprägsamen Popmelodien und -refrains, ohne dabei die Rockgitarren zu vernachlässigen oder gar zu verraten, so dass nicht nur alles fast wie selbst gekocht schmeckt, sondern sämtliche Charts-Gothpoprocker vom Schlage Pille Palle und Lirum Larum, äh, ich meine Ville Vallo und Lauri Ylönen [von THE RASMUS], aber mal schleunigst einpacken gehen können.

Melancholische, bitter-süße Hits am laufenden Band, die genauso tanz- wie rockbar sind und damit eine eigentlich obligatorische Anschaffung für traditions- und qualitätsbewusste Nachtschattengewächse darstellen.

Trackliste:
01. Cobaltbluelight
02. Dead People Walk
03. Burn My Soul
04. 2 Circles [Without An End]
05. The Pain
06. Vampire's Empire
07. Devil's Daughter
08. Drag By Drag
09. Beside Myself
10. Like Little Souls
11. Mother Mary
12. In Hope Of Answers
13. The Angel's Handshake
Spielzeit: 00:55:07

Line-Up:
Leshi Love - Guitar
Michelle Darkness – Vocals, Guitar
Carl Lost - Drums
Pain Pianowski - Bass
Dirk Konz [dkay]
19.06.2009 | 21:07
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