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Cover von Bury Tomorrow -- Runes
Band: Bury Tomorrow Homepage Bury Tomorrow bei Facebook Metalnews nach 'Bury Tomorrow' durchsuchenBury Tomorrow
Album:Runes
Genre:Metalcore
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.05.14
CD kaufen:'Bury Tomorrow - Runes' bei amazon.de kaufen
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"Die Runen lügen nicht"

Das Drittwerk der Briten BURY TOMORROW, und damit wird das Fazit bereits vorweg gestellt, imponiert mächtig und stellt gegenüber dem guten, aber noch nicht komplett ausgewogenem Zweitwerk „The Unions Of Crowns“ aus dem Jahr 2012 eine massive Steigerung dar. Sicher, die Band hat genug Dampf auf dem Kessel und irgendwie war es abzusehen, dass da noch mehr kommt. Andererseits ist es im Metalcore-Gewerbe auch mal schnell passiert und ein mittelprächtiges Album könnte die Karriereschraube eher zurück drehen.

Doch „Runes“ ist ein Volltreffer, obwohl BURY TOMORROW eigentlich nichts anderes machen als viele ihrer Kollegen und im Prinzip dabei erstmal gar nicht extrem aus der Masse heraus stechen. Denn diese Art Musik, irgendwo in der Nähe von AS I LAY DYING, KILLSWITCH ENGAGE und Konsorten angesiedelt, ist nicht neu und so viele junge Combos haben sich daran die Zähne ausgebissen. Auch hier, allerdings nur im ersten Durchlauf, offenbaren sich die wahren Stärken noch nicht wirklich. Metalcore-Gebolze mit kräftigem Gesang in den Strophen [Daniel Winter Bates] und mit klarem Gesang [Jason Cameron] in den Refrains ist so ziemlich das, was man langläufig als Standard bezeichnen möchte. Doch plötzlich zündet die Geschichte irgendwie. Der Sound ist fett, aber nicht zu klinisch, die Refrains sind bisweilen genial, die Gitarrenarbeit zeigt immer wieder neue Facetten, die Rhythmen drücken in die Kniekehlen. Bevor ich mich bemühe, die Sache noch weiter aufzubröseln, hört euch einfach mal „The Torch“ oder „Watcher“ oder auch „Year Of The Harvest“ an. Drei Nummern, die sozusagen die Spitze des Eisbergs bilden, dessen wahre Qualitäten unter der Oberfläche schlummern.

Es ist eben die Fülle an hochklassigen Songs, die hier überzeugen. Klar, stilistisch sind die Nummern arg dicht beienander, lässt man das kurze, balladeske und nicht repräsentative „Divine Breath“ mal aussen vor, aber genau das ist paradoxerweise auch die Stärke von „Runes“. Schlingerkurs können eben andere. Hat dich dieses energiegeladene und mit kleinen Feinheiten gespickte Album erst einmal infiziert, gibt es kein Gegenmittel, die Stop-Taste schon mal gar nicht.

Trackliste:
01. Man On Fire
02. Shadow, A Creator
03. The Torch
04. Watcher
05. Our Gift
06. Darker Water
07. Another Journey
08. Under The Sun
09. Year Of The Harvest
10. Garden Of Thorns
11. Divine Breath
12. Of Glory
13. Last Of The Ice
Spielzeit: 00:49:28

Line-Up:
Daniel Winter Bates - Vocals
Davyd Winter Bates - Bass
Jason Cameron - Vocals/Guitars
Kristan Dawson- Guitars
Adam Jackson - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
25.05.2014 | 13:47
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