.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Live-Berichte über C.O.P.UK
Mehr aus den Genres
CD Review: Nordic Union - Nordic Union

Nordic Union
Nordic Union


AOR, Melodic Metal
5 von 7 Punkten
"Am Rockzipfel der hübschen Mädels"
CD Review: The Rods - Vengeance

The Rods
Vengeance


Hard Rock, Heavy Metal
4.5 von 7 Punkten
"Dio. Und paar ganz nette Bonustracks..."
CD Review: Devil - Gather The Sinners

Devil
Gather The Sinners


Blues / Bluesrock, Doom Rock, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Kann denn Bluesrock Sünde sein?"
CD Review: 5th Avenue - It's Been A Long Way...[EP]

5th Avenue
It's Been A Long Way...[EP]


Hard Rock, Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr einer Legende"
CD Review: The Ghost Rockets - The Ghost Rockets

The Ghost Rockets
The Ghost Rockets


Alternative, Hard Rock, Stoner Rock
4.5 von 7 Punkten
"Schweineraketen ins Radio!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von C.O.P.UK -- No Place For Heaven
Band: C.O.P.UK Homepage C.O.P.UK bei Facebook Metalnews nach 'C.O.P.UK' durchsuchenC.O.P.UK
Album:No Place For Heaven
Genre:Hard Rock, Melodic Metal
Label:UDR Music
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.01.16
CD kaufen:'C.O.P.UK - No Place For Heaven' bei amazon.de kaufen
Share:

"Neuer Name, gleiche Passion"

CRIMES OF PASSION heißen jetzt C.O.P.UK. Das ist jetzt nicht unbedingt der einfallsreichste Marketing Gag der Musikgeschichte, doch im Falle der britischen Hardrocker gar nicht mal so verkehrt. Also die Umbenennung. Denn schließlich markiert der dritte Longplayer „No Place For Heaven“ auch in Sachen Besetzung einen Neuanfang.

Mit Henning Wanner hat man nämlich den WHITE LION-/CIRCLE TO CIRCLE-/JADED HEART-Keyboarder an Bord geholt, durch dessen dezentes, aber effektiv untermalendes Spiel der Sound sehr an Fülle und Dramatik gewinnt. Doch letztlich zählen die Kompositionen.
Und hier wird ordentlich aus der Spätachtziger-Kompositions-Wundertüte kredenzt. Der hymnische Opener „The Core“ zeigt bereits die Marschrichtung an. Ein Hauptriff, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und große Chöre im Refrain. Wanner darf das Ganze mit diversen Effekten pimpen, die großes Kino aus der Nummer machen. Etwas molliger geht’s beim folgenden „My Blood“ zu. Überhaupt ist C.O.P.UK eigentlich keine Band für die schnelle Party, sondern eher für den hochwertigen Rocksong, dem man zusätzlich einfach ein wenig Wildheit spendiert. Produzent Sascha Paeth (u.a. RHAPSODY, AVANTASIA) durfte diverse Male seine Ideen einbringen und die Lieder in eine bestimmte Richtung lenken. Allerdings verlieren C.O.P.UK nicht die Kontrolle, um zur Begleitband zu werden, wie man es von diversen Desmond Child-Produktionen aus den 80'ern kennt. Dazu enthält der Sound trotz verdächtig perfekt arrangierter Songs doch noch genug Wums und Gitarren-Alarm. Und ganz ehrlich: Oftmals macht das große Spektakel ja auch richtig Spaß. Vor allem der Titelsong, in dem Sänger Dale Radcliffe sich die Vocals mit AVANTASIA-Stimmwunder Cloudy Yang teilt, überwindet den schmalen Grat zwischen schmachtig-klebriger Halbballade und tatsächlich ergreifendem Epos überzeugend und wird durch seine Dynamik-Wechsel und großartigen Gesangsleistungen zum Highlight des Albums.
Hinten raus gibt es auch einige eher durchschnittliche Nummern, die aber gottlob nicht ins Ärgerliche abdriften. „Catch Me If You Can“ ist beispielsweise ein wenig zu cheesy geraten. An „One In A Million“ wird sich auch so bald keiner erinnern. Dafür sind das flotte „Halo“ und das melancholische „Stranger Than Fiction“ dann wieder richtig stark.

Insgesamt ist „No Place For Heaven“ eine runde Angelegenheit, die sich Leute, die den alten GOTTHARD oder den uralten BONFIRE nachtrauern oder für die H.E.A.T. die Band der Stunde sind, unbedingt zu Gemüte führen sollten.

Trackliste:
01. The Core
02. My Blood
03. Kiss Of An Angel
04. No Place For Heaven
05. Burn Hell
06. Halo
07. Catch Me If You Can
08. Take It To The Grave
09. No Mans Land
10. One In A Million
11. Stranger Than Fiction
Spielzeit: 00:46:56

Line-Up:
Dale Radcliffe - Vocals
Charles Staton - Guitar
Andrew Mewse - Guitar
Scott Jordan - Bass
Kev Tonge - Drums
Henning Wanner - Keyboards
Marcus Italiani [Mattaru]
16.01.2016 | 23:10
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin