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Cover von C.R.O.W.N. -- Natron
Band: C.R.O.W.N. Homepage C.R.O.W.N. bei Facebook Metalnews nach 'C.R.O.W.N.' durchsuchenC.R.O.W.N.
Album:Natron
Genre:Doom Metal, Electro, Industrial Metal, Sludge
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:14.08.15
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"Sludge mit Kronkorken"

Die französischen Post Doom/Sludge Metaller von C.R.O.W.N. veröffentlichen mit „Natron“ ihr zweites Full-Length-Album, erneut via Candlelight Records.

Der Titel ist - vermutlich bewusst - irritierend, denn einerseits ist "Natron" [auch Natriumcarbonat oder "Soda"] ja nüscht anderes als [das Natriumsalz der] Kohlensäure, andererseits aber auch "[eine] Substanz der Vorbereitung des Leichnams für das Begräbnis und [die] Mumifizierung" aus dem alten Ägypten. Wie auch immer: Auf dem Nachfolger zu „Psychurgy“ von 2013 produzieren drei Männer, drei Gitarren und eine Maschine einen sludgigen Sound zwischen alten ISIS, GODFLESH und vielleicht KILLING JOKE, vermengen lavaesk zähe Riffs, Samples, Elektronik, versteckte, dann beinahe gefällige Harmonien und NEUROSIS-typische Gesänge zwischen viehischem Gebrüll [„Serpents“], Beschwörung und Anklage [bei „The Words You Speak Are Not Your Own"] mit unterkühlten Melodien und unbarmherziger Wucht. „Wings Beating Over Heaven“ bietet erst einen stumpf/grindig blastenden Drumcomputer, dann EBM-Geplucker à la FRONTLINE ASSEMBLY und [mit NIHILLs Michiel und ALCEST-Neige] gleich zwei Gastsänger auf, die die gesamte Bandbreite an Stimmungen zwischen Shoegaze-Sentimentalität und Post Metal-Zerrissenheit des Tracks abdecken.
Bei „Fossils“ setzt neben Regen erneut ein technoid-simpler Beat ein, über dem aber erstaunlich passend eine Akustikgitarre bzw. Cold Wave- oder New Romantic-Arrangements und Khvosts [alias Mat McNerneys] Stimme [von GRAVE PLEASURES bzw. HEXVESSEL] thront/croont. „Apnea“ drückt einem mit seinem schlichten Basslauf und Slo-Mo-Beat die letzte Luft aus den Lungen, kokettiert dabei aber ebenso mit Sludge, wie auch mit Dark/Gothic Rock Marke SEIGMEN. „Tension Of Duality“ geriert sich wie eine Mischung aus MINISTRY [bzw. einem der unzähligen Nebenprojekte von Alien Jourgensen] und NINE INCH NAILS auf Benzodiazepinen und das überraschend zerbrechliche „Flames“ nimmt den Hörer zögerlich mit cleanem, verhalltem Gesang und schütteren Pianoklängen bei der Hand und führt ihn langsam, aber endgültig hinaus ins Dunkel...

Der Sound ist klar und fast schon unheimlich transparent, was den zwischen fragil und brutal pendelnden Kompositionen auf C.R.O.W.N.s Zweitwerk quasi die Krone aufsetzt. „Natron“ hat also, wie die zahlreichen klanglichen Verweise mithin andeuten, allerhand zu bieten, lotet nahezu sämtliche Nuancen von bedrückend bis berückend aus und ist, nicht ohne Erfolg, bemüht, eine – nur auf den ersten Blick eigentlich unpassierbare – Brücke zwischen Sludge und Shoegaze zu schlagen. Nicht nur Downtempo-Aficionados mit Gothic-Freundin sollten also allemal aufhorchen...

Trackliste:
01. Serpents [feat. Neige/ALCEST]
02. The Words You Speak Are Not Your Own [feat. Frederyk Rotter/ZATOKREV]
03. Wings Beating Over Heaven [feat. Michiel Eikenaar/NIHILL, Neige/ALCEST)
04. Fossils [feat. Khvost/GRAVE PLEASURES, HEXVESSEL]
05. Apnea
06. Tension Of Duality [feat. Frederyk Rotter/ZATOKREV]
07. Flames
Spielzeit: 00:49:08

Line-Up:
Stephane "S.A." Azam - Guitars, Machines, Vocals
Pascal "P.G." Guth - Guitars

Frederyk Rotter - Guitars, Vocals
Dirk Konz [dkay]
23.06.2016 | 22:35
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