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Reviews von COR
CD Review: COR - Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere

COR
Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere


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"Luftige Sommerplatte"
Cover von COR -- Herztier
Band: COR Homepage  Metalnews nach 'COR' durchsuchenCOR
Album:Herztier
Genre:Hardcore, Punk
Label:Rügencore Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:26.11.10
CD kaufen:'COR - Herztier' bei amazon.de kaufen
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"Keine Band ist eine Insel!"

Begegnet ist mir der Name COR ja schon einige Male. Doch um mit "dieser Band aus/von Rügen" auch einen Sound zu verknüpfen, so weit war ich bisher noch nicht gekommen. Nun bietet das neue Werk "Herztier" die Chance, diese Scharte auszuwetzen. Nun denn!

"Herztier", übrigens schon Album Nummer sieben der Band, beginnt mit dem Titelstück. Von einer kratzigen Gitarrenmelodie eingeleitet werfen sich COR gleich in einen rohen Kracher, der mit Hardcore Punk ziemlich gut zu beschreiben ist. Direkt, ungekünstelt und leider auch etwas rumpelig und steif in den Hüften – so steigen COR in 47 Minuten Musik ein. Und so machen sie auch weiter – alles an "Herztier" atmet den Geist von Untergrund und DIY. Dabei beschleicht mich den Öfteren der Gedanke, dass man vielleicht nicht immer alles selber machen sollte – denn in der Tat muss ich COR für ihren schrammeligen Sound und vor allem die immer wieder auftauchende untighte Schnodderigkeit - haha – rügen.

Vieles auf "Herztier" wirkt letztlich aus dem Ärmel geschüttelt und unfertig – überhaupt bleiben COR auf diesem Album viel zu oft unter ihren Möglichkeiten. Irgendwas stört immer, sei es nun ein ungeschickter Übergang oder eine verunglückte Gesangspassage [von denen es, ganz Punk-gemäß, so einige gibt.]. Weite Teile des Albums sind zu durchwachsen. Lichtblicke gibt es in Form der schönen Rüpelsongs "Bastard", "Störenfried" und "Lass sie nicht rein", die durchaus Laune machen. Aber es sind leider recht wenige, und so kann man COR und ihr "Herztier" letztlich bei aller Sympathie nur absoluten Genrefans komplett ans Herz legen. Wenn die Hardcore-Punks von der Insel nächstes Mal nur drei, vier mehr Refrains wie in "Störenfried" hinbekommen oder eine eigentliche coole Rhythmusidee wie in "Fallen lernen" nicht in SCHLEIMKEIM-Manier ausführen gibt's auch mehr Blumen von mir!

Trackliste:
01. Herztier
02. Streik
03. Heilig
04. Paul
05. Bastard
06. Seelengift
07. Stoerenfried
08. Lass sie nicht rein
09. Fallen lernen
10. Licht
11. Gesicht der Gesellschaft
12. Beissen
13. Vermisst
Spielzeit: 00:47:19

Line-Up:
Friedemann - Gesang
Pilse - Gitarre
Matze - Bass
Hanse - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
19.11.2010 | 14:15
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