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Cover von Caïnan Dawn -- Thavmial
Band: Caïnan Dawn Homepage  Metalnews nach 'Caïnan Dawn' durchsuchenCaïnan Dawn
Album:Thavmial
Genre:Black Metal
Label:Osmose Productions
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.04.14
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"So darf es weiter gehen!"

Das letzte mal haben CAINAN DAWN mich hellhörig werden lassen als im Jahr 2011 ihr Debütalbum „Nibiru“ bei Osmose Productions erschien. Das „warum“ lässt sich in dem Fall recht einfach beantworten: Es gibt eine Verbindung zu NEHEMAH, auf deren weiteres Schaffen ich schon seit einigen Jahren gehofft habe und dies noch immer tue. Auch wenn die Promobeilage mir CAINAN DAWN empfiehlt, wenn ich NEHEMAH oder frühe SATYRICON mag, bin ich mit zu hohen Erwartungen vorsichtig. Was man allerdings ohne Weiteres von den vier Franzosen erwarten kann, ist hochwertiger und klassischer Black Metal, der sich allein durch diese beiden Eigenschaften schon fast von den vielen französisch-experimentellen Bands der letzten Jahre abhebt.

Schon bei den ersten paar Songs kann man merken, dass hier mehr geboten wird als noch ein paar Jahre zuvor auf „Nibiru“. Ein obligatorisches mysteriöses Intro namens „Keter“ führt zum ersten richtigen Song „The Brood“, bei dem es dann auch gleich das volle Programm zu hören gibt. CAINAN DAWN beherrschen die ausgewogene Mischung aus einprägsamer Melodie und abwechslungsreicher Dynamik. Sie wissen wie ein Song schnell durchstarten kann, ohne sich gleich im Chaos zu verlieren und ebenfalls wie man ihn sich selbst bremsen und vor eintönigem Geprügel retten lässt. Die Franzosen legen viel Wert auf Atmosphäre und zuweilen habe ich sogar tatsächlich das Gefühl ein bisschen NEHEMAH herauszuhören, allerdings scheitert die vollständige Vergleichbarkeit schon an der wesentlich moderneren Produktion auf „Thavmial“. Mit geradlinigem und nahezu schnörkellosem Black Metal arbeiten sich CAINAN DAWN durch die nächsten beiden Songs. Besonders „World Among Worlds“ strotzt nur so vor hypnotischen Riffs, allerdings hat man stellenweise das Gefühl, dass den Vocals etwas mehr eigene Note gut tun könnte. Dass CAINAN DAWN gerne in die Fußstapfen von NEHEMAH treten würden, merkt man wohl besonders „Kaon“ an, denn dieser Song klingt besonders im ersten Viertel sehr nach dem letzten NEHEMAH-Album „Requiem Tenebrae“. Das letzte Albumdrittel zieht sich zwar etwas in die Länge, jedoch gibt es noch immer einige ausgesprochen gelungene Passagen, die ein hohes Maß an Atmosphäre oder interessante musikalische Einwürfe [in „Raunen“ und dem Titelsong gibt es verhältnismäßig viel Melodie zu hören] oder sogar beides zugleich aufweisen.

„Thavmial“ ist schon wesentlich mehr das, was ich insgeheim von einer Band mit NEHEMAH-Mitglied [ja, ich weiß, es ist „nur“ der Drummer und vielleicht vergleiche ich da tatsächlich etwas zu viel...] erhofft habe, auch wenn sich die Musik selbstverständlich in völlig unterschiedlichen Klassen bewegt. CAINAN DAWN machen ihre Sache wirklich gut und wenn die Diskografie der Band sich weiter in eine solche Richtung entwickelt, bin ich mehr als zufrieden.

Trackliste:
01. Keter
02. The Brood
03. Legionem Daemonicus
04. World Among Worlds
05. Kaon
06. Vigrid
07. Raunen
08. Thavmial
Spielzeit: 01:02:09

Line-Up:
Heruforod – Vocals, Guitar
Avgruun – Guitar
Keithan – Bass
Hljodr – Drums
[Delirium]
05.05.2014 | 09:48
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