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Album:Stormcrow
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:15.05.15
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"Von der Vergangenheit in die Gegenwart"

Zwei Bandnamen kamen und werden in Zukunft auch nicht um CAIN'S OFFERING herumkommen. Bei den beiden Bands handelt es sich um SONATA ARCTICA und STRATOVARIUS und dies hat auch besondere Gründe. Nachdem SONATA nach den ersten Platten doch recht radikale Stileingriffe vorgenommen hatten, verließ Gitarrist Jani Liimatainen die Band und brachte 2009 mit CAIN'S OFFERING sein erstes eigenes Album auf den Markt. Dabei holte man sich mit STRATOVARIUS-Sänger Timo Kotipelto auch noch einen echten Könner ins Haus. Was dabei herauskam, war eine echte Kampfansage an SONATA und STRATO [die nach Tolkkis Weggang auch in anderen Spähren angelangt waren]. Zwar gelang dem Werk nicht der Sprung aus dem Untergrund aber einige wenige Fans der alten Tage bekamen eine Platte, wie man sie sich schon lange mal wieder von den alten Helden gewünscht hätte. Danach erschien es so, als sei das Kapitel CAIN'S OFFERING beendet. Sechs Jahre hat es gebraucht, bis Jani wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Nun ist die Truppe noch mit STRATO-Keyboarder Jens erweitert und man darf gespannt sein, was man nach sechs Jahren aus dem Hut zaubert.

Mit „Stormcrow“ eröffnet das Album und schießt ein Symphonisches-Power-Brett aus der Waffe, welches ich seit Jahren in dem Genre nicht mehr gehört habe. Blitzschnelle Gitarren, mitreißende Keyboards, die geniale Stimme von Kotipelto und ein Refrain für die Ewigkeit verschmelzen zu einer Masse und geboren ist ein Hit. So etwas hat man wirklich das letzte Mal vor über zehn Jahren von STRATOVARIUS und SONATA bekommen.“The Best Of Times“ kommt am Anfang modern und technisch verspielt rüber, punktet dann mit tollen Gesangslinien und Gänsehautmelodien. Der Refrain hat Ohrwurmqualität und drückt ordentlich nach vorne. Nach dem etwas schleppenden „A Night To Forget“, welches aber perfekt in die Stimmung der Platte passt, prescht dann „I Will Build You A Rome“ aus den Boxen. Der Song ist sehr schnell, erinnert während der Strophe an das erste KOTIPELTO-Soloalbum und entpuppt sich im Refrain als starke alte SONATA-Nummer mit erneutem Gänsehautrefrain. Hier bekommt der Melodic-Power-Metaller die klassischste Form dieses Genres und es macht einfach nur Spaß den Songs zu lauschen. Mit einem Song wie „Constellation Of Tears“ versucht man dann noch jegliche Geschwindigkeitsrekorde zu brechen und spielt sich schwindlig. Betrachtet man das Album im Gesamtpaket, bekommt man ein sehr stimmiges Album, in dem viel Herzblut steckt. Hier merkt man zu jeder Sekunde, dass die Musik aus dem Herzen kommt. Mit den Refrains und den abwechslungsreichen Liedern schafft man eine wirklich grandiose Platte.

Fakt ist, dass man sich nicht grämt wie STRATOVARIUS und SONATA zu klingen. CAIN'S OFFERING setzten da an, wo die Bands damals aufgehört haben und dies machen sie auf einem so guten und hohem Niveau, dass einem Hören und Sehen vergeht. „Stormcrow” ist wie ein Tropfen in der endlosen Wüste. Dachte man damals noch: nicht noch so eine Band, die wie STRATO oder SONATA klingen... sucht man sie heute vergeblich [oder im tiefsten Untergrund]. Mal ganz ehrlich, wer spielt heute noch den klassischen Neoclassicism-Power-Metal wie sie es damals alle getan haben? THUNDERSTONE? STRATO? SONATA? Oder die normalen Melodic-Power-Metaller wie KAMELOT? EDGUY? NIGHTWISH? Alle haben sie ihren Sound geändert und haben sich “entwickelt” Dies macht die Bühne frei für eine Band wie CAIN'S OFFERING, die einfach nicht müde werden, diesen Sound zu präsentieren. Dass dabei noch die Qualität von so hohem Maße ist, ist dabei natürlich vorteilhaft. Was bleibt ist, eine große Platte für alle Fans der alten Tage!

Trackliste:
1. Stormcrow
2. The Best Of Times
3. A Night To Forget
4. I Will Build You a Rome
5. Too Tired To Run
6. Constellation Of Tears
7. Antemortem
8. My Heart Beats For No One
9. I Am Legion
10. Rising Sun
11. On The Shore
12. Child of the Wild (Bonus Track)
Spielzeit: 00:53:17

Line-Up:
Timo Kotipelto - Vocals
Jani Liimatainen - All Guitars
Jens Johansson - Keyboards
Jonas Kuhlberg - Bass
Jani Hurula - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
25.05.2015 | 13:38
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