.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Cainan Dawn
CD Review: Caïnan Dawn - Thavmial

Caïnan Dawn
Thavmial


Black Metal
6 von 7 Punkten
"So darf es weiter gehen!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Grift I Saiva - Skarprättaren I Sjiedvárre [Split-LP]

Grift I Saiva
Skarprättaren I Sjiedvárre [Split-LP]


Black Metal, Folk
6 von 7 Punkten
"Die Dunkelheit Schwedens"
CD Review: Agrypnie - Exit

Agrypnie
Exit


Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
5 von 7 Punkten
"Wahrlich ein Ausweg aus dieser Welt"
CD Review: Empty - Etica Profana Negativa

Empty
Etica Profana Negativa


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Es bleibt finster"
CD Review: Naglfar - Ex Inferis

Naglfar
Ex Inferis


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Endlich ist diese Scheibe auch in Deutschland erhältlich und endlich wieder ein Lebenszeic... [mehr]"
CD Review: The Konsortium - The Konsortium

The Konsortium
The Konsortium


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Maske eins und Konsorten!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Cainan Dawn -- Nibiru
Band: Cainan Dawn bei Facebook Metalnews nach 'Cainan Dawn' durchsuchenCainan Dawn
Album:Nibiru
Genre:Black Metal
Label:Those Opposed Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:04.02.11
Share:

"Nachschub aus anderer Richtung"

Leider lassen sich NEHËMAH unerträglich viel Zeit, um mit neuem Material vorzufahren; einzelne [wenn auch überragende] Live-Aktivitäten sind kaum mehr als kleine Jodtropfen über die immer größer werdende Geduldswunde. Offensichtlich haben zwei Drittel des Studio-Lineups zu "Requiem Tenebrae" selbst schon die Schnauze gestrichen dicht und kanalisieren ihr Talent in ausgelagerten Abteilungen ab, zu denen eben auch CAINAN DAWN zählt. Das Endergebnis übernimmt den Namen des unsichtbaren Planeten im Sonnensystem, der sich gemäß diverser Verschwörungstheoretiker auf Kollisionskurs mit der Erde befindet und sämtliches Leben auf ihr restlos auslöschen wird. Nette Prämisse für ein durch und durch grimmes Vergnügen also.

Glücklicherweise entpuppt sich "Nibiru" als gediegener Volltreffer. Insbesondere die Mischung aus jugendlichem Feuer und der sehr erwachsenen, aber sich keineswegs langweilig anfühlenden Präsentation dessen macht den ganz besonderen Reiz aus. Die Mannen hinter diesem Projekt verfügen über viel Erfahrung, wissen also dementsprechend genau Bescheid, wie ihre musikalische Ziele nicht nur aussehen, sondern auch zu verwirklichen sind. Dass diese Ausgangslage - anders als bei der neuen HELRUNAR - zu begeisterungsfähigen Ergebnissen führen kann, zeigt unter anderem die durch das Label ausgekoppelte Nummer "Forsaken" auf: Großartiges Riff-Gerüst, fließende Übergänge, Energie ohne Ende, Weltuntergangsstimmung. Den sägend kalten Äxten kam genau die richtige Menge an Hall zu, um gleichzeitig eine im Untergrund brodelnde Atmosphäre über das gesamte Material zu spannen und den anderen großartigen Instrumentalarbeiten wie dem knöchernden Langholz sowie dem außerordentlich dynamischen Schlagzeugspiel ihren berechtigen Platz im Klangbild einzuräumen. Abgerundet wird dieser Eindruck vom garstig keifenden Organ des Frontherrn als auch der großartigen Lead-Arbeit, die zu den schlagendsten Argumenten für den Kauf dieses Überwerkes gehört.

Man sollte allerdings "Nibiru" unter keinen Umständen als bloße Zwischenlösung bezüglich des momentanen Stillstandes in NEHËMAH betrachten, denn dafür wird dem Hörer viel zu viel Klasse und Langlebigkeit angeboten. Vielleicht wäre es sogar angebracht, den Blick fortan auf CAINAN DAWN zu richten, da in dieser Truppe offensichtlich weitaus mehr Leben vorzuherrschen scheint. Ich persönlich warte jedenfalls keine sieben Jahre mehr auf Neuware.

Trackliste:
01 - Noen
02 - Masticatione Mortuorum
03 - Forsaken
04 - The Advent
05 - Deep Hollow
06 - Heroes Of Old
07 - Edge Of Ziggurat
08 - By My Oath [Bound To Darkness]
Spielzeit: 01:05:25

Line-Up:
Heruforod - Gesang, Gitarre
Keithan - Bass
Sorghal - Gitarre
Hljodr - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
19.02.2011 | 17:47
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin