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Cover von Calabrese -- The Traveling Vampire Show
Band: Calabrese Homepage Calabrese bei Facebook Metalnews nach 'Calabrese' durchsuchenCalabrese
Album:The Traveling Vampire Show
Genre:Punkrock, Rock'n'Roll
Label:Abstract Sounds
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:20.06.08
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"Wandelnde Vampir-Klone"

Verwandtschaften innerhalb Metalbands können ne spaßige Sache sein. Vielleicht haben die öffentlichen Feuilletons auch deswegen anfangs so gehemmt darauf beharrt, dass Jack und Meg von den WHITE STRIPES eher Geschwister wären, als ein geschiedenes Ehepaar. Bei CALABRESE ist es aber deutlich einfacher: Alle drei Bandmitglieder sind Brüder und der Bandname ist der gemeinsame Nachname. Und damit der Hörer nicht noch weiter überfordert wird, ist auch das Album eine klassische Horror-Punkrock-Mischung mit Anleihen von den MISFITS und THE RAMONES, darüber hinaus aber auch kaum länger als 30 Minuten.

Aber das sollten Punkfans ja eh mittlerweile gewohnt sein. "The Traveling Vampire Show" macht seine Sache jedenfalls ganz gut, bringt in drei Songtiteln das Wort "Night" und in immerhin zweien das Wort "Dead" unter, und kann sich dabei einigen Ohrwürmern sicher sein. Da die Band dreiköpfig etwas in den melodietechnischen Möglichkeiten gehemmt ist, klingt zwar mehr oder weniger jeder Song gleich, aber zumindest überschreitet selten eine Nummer ohne irgendeine coole Idee die Ziellinie. So hat "Inside This Coffin" den puren Ohrwurmrefrain, der Opener "Death Eternal" wohl die penetrantesten whoa-ooh-uuh-Chöre der letzten Monate, und "The Young Princes Of Darkness" in den Strophen zumindest ansatzweise sowas wie eine ausgefeilte Akkordarbeit. Technisch ist man auf der sicheren Seite: Der Gesang wirkt etwas genäselt ziemlich atmosphärisch und Schlagzeuger Davey scheint richtig was drauf zu haben. Lediglich die Gitarre ist etwas undefiniert bratzig abgemischt, was aufgrund der Tatsache dass es nur eine gibt, wirklich nicht unbedingt hätte sein müssen.

Dennoch macht "The Traveling Vampire Show" Spaß zu hören und sollte auch in Deutschland einige Fans finden. An die großen Vorbilder kommt die Platte aber trotzdem noch nicht ran, dafür klingen viele Songs schlichtweg zu ähnlich und teilweise auch zu uninspiriert. Aber es ist ja auch erst das zweite Album der Band, da bleibt für die Zukunft noch einiges offen.

Trackliste:
01. Death Eternal
02. Voices Of The Dead
03. Vampires Don't Exist
04. Inside This Coffin
05. Night In The Lonesome October
06. Come Alive
07. Children Of The Night
08. Saturday Night Of The Living Dead
09. The Young Princes Of Darkness
10. Darkness, Tell Us
11. Your Ghost
12. The House Of Mysterious Secrets
Spielzeit: 00:47:29

Line-Up:
Jimmy Calabrese -- Bass, Gesang
Bobby Calabrese -- Gitarre, Gesang
Davey Calabrese -- Schlagzeug
Frederik Pankalla [Fell]
29.06.2008 | 17:33
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