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Reviews von Carach Angren
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Cover von Carach Angren -- Lammendam
Band: Carach Angren Homepage Carach Angren bei Facebook Metalnews nach 'Carach Angren' durchsuchenCarach Angren
Album:Lammendam
Genre:Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Al!ve
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.04.08
CD kaufen:'Carach Angren - Lammendam' bei amazon.de kaufen
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"Hup Holland Hup!!"

Das letzte Mal, als mich eine holländische Band aus dem Düsterbereich begeistern konnte, war der Name GRIMM auf dem Cover zu lesen. Während sich GRIMM allerdings dem eher paganistischen Black Metal verschrieben haben, schlagen die hier vorspielenden CARACH ANGREN [zu Deutsch übrigens „Eisenkiefer“] in die symphonische Kerbe. Nie gehört? Muss nicht weiter schlimm sein, denn CARACH ANGREN präsentieren uns mit „Lammendam“ ihr Premierenwerk, was angesichts dieser Qualität sicherlich nicht zulassen wird, dass uns der Name entfällt.

Kommen wir also gleich zum Wesentlichen: CARACH ANGREN versorgen uns vom niederländischen Landgraaf [nahe den Grenzstädte Kerkrade und Aachen] aus mit einer wahrlich meisterhaften Mischung aus kühlem, vertrackten Black Metal und Symphonie. Vergleichbar mit früheren Werken der Genrereferenzen DIMMU BORGIR oder - etwas weiter ausgeholt - älteren CRADLE OF FILTH-Outputs, muss man allerdings sagen, dass eine solche Tempovielfalt bei den genannten Kollegen nicht zu finden ist. Man könnte dennoch behaupten, dass CARACH ANGREN dort ansetzen, wo ein „Mourning Palace“ oder „Dusk And Her Embrace“ seinerzeit aufgehört haben. Sollte der ein oder andere nun versucht sein zu denken, es handle sich hier um aufgesetzten Klischee-Dreck, muss ich leider Enttäuschung säen, denn die Drei verstehen ihr Tun und liefern zudem eine einwandfreie Produktion ab. Für ein Debüt eine Messlatte, die es erst einmal zu übertreffen gilt.
Musikalisch reihen sich warme Pianoparts an einen thrashigen Sechssaiter, treffen auf absolut routiniertes und vor allem pointiertes Drumming und finden ihr finales Rund in der eindrucksvollen Stimmperformance von Sänger, Gitarrist und Bassist Seregor. Ob der Besetzungsarmut sollte es in naher Zukunft wohl eher nicht möglich sein, CARACH ANGREN live bewundern zu können, allerdings kann man schon jetzt sagen, dass die Band hoffentlich niemals auf einen dieser drei Musiker verzichten muss. Hier spielt jeder Beteiligte eine tragende Rolle und scheint sich niemals selbst Grenzen aufzuerlegen. Man springt munter zwischen getragenen, schnellen, atmosphärischen und eiskalten Parts hin und her und versäumt keineswegs, daraus ein Ganzes zu stricken. Natürlich – es sei ihnen gegönnt – fehlen auch genretypische, leicht [!] klischeehafte Einlagen, wie z.B. ein rhythmischer Sprechgesang mit verzerrter, tiefer Stimme, nicht auf dieser Platte und Dany Filth himself würde wohl seine helle Freude daran haben.

Fazit: Ich halte jede Wette, dass CARACH ANGREN nicht zum letzten Mal auftauchen und dass uns noch einiges von jenseits der Grenze erwartet. Für diese Leistung wären 5,5 Punkte nur allzu verdient, doch möchte ich den letzten Halbpunkt hinzufügen, um eine klare Empfehlung, nicht zuletzt aufgrund dieser Hammerproduktion, auszusprechen. Kaufen, und das bitte nicht nur Fans der genannten Bands!

Trackliste:
01. Het Spook Van De Leiffartshof
02. A Strange Presence Near The Woods
03. Haunting Echoes From The Seventheenth Century
04. Hexed Melting Flesh
05. Phobic Shadows And Moonlit Meadows
06. The Carriage Wheel Murder
07. Corpse In A Nebulous Creek
08. Invisible Physic Entity
09. Heretic Poltergeist Phenomena
10. La Malédiction De La Dame Blanche
Spielzeit: 00:41:26

Line-Up:
Seregor - Gitarre, Bass, Gesang
Ardek - Synthesizer, Piano
Namtar - Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
11.04.2008 | 22:29
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