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Cover von Carnifex -- Until I Feel Nothing
Band: Carnifex Homepage Carnifex bei Facebook Metalnews nach 'Carnifex' durchsuchenCarnifex
Album:Until I Feel Nothing
Genre:Death Metal, Deathcore
Label:Victory Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.10.11
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"Erneut brachiale Dampfwalze!"

Mit dem recht kurzen Abstand von 20 Monaten zum Vorgänger „Hell Chose Me“ veröffentlichen CARNIFEX dieser Tage den Nachfolger „Until I Feel Nothing“. Wenn man bedenkt, dass zwischen den beiden Alben noch eine ganze Stange Touren stattgefunden haben, ist das ein recht knapp bemessener Zeitpunkt zum Schreiben, Aufnehmen und Veröffentlichen eines ganzen Albums. Da eröffnet sich natürlich die Frage, ob der Deathcore-Fünfer aus Kalifornien mit „Until I Feel Nothing“ nicht eventuell einen Schnellschuss abliefert. Und die Antwort folgt relativ flott: jein.

Ziemlich schnell machen CARNIFEX deutlich, dass sie auf „Until I Feel Nothing“ ihren bisherigen Trademarks treu geblieben sind [und das ist angesichts der Tatsache, dass sich viele Bands des Genres weiter- oder eher zurückentwickeln, wie beispielsweise SUICIDE SILENCE, eine durchaus lobenswerte Eigenschaft]. Direkt nach dem kurzen und breakdown-lastigen Intro „Deathwish“ zerlegt die Band von „We Spoke Of Lies“ bis zum Ende hin alles wie gewohnt in Schutt und Asche. Ultraschnelle Riffs, tightes Drumming [bevorzugt im Blastbeat-/Doublebass-Stil] und Scott Lewis gutturales und keifendes Organ sorgen dafür, dass „Until I Feel Nothing“ eine ziemliche Abrissbirne darstellt. An sich kann jeder, der sich auch schon für „Hell Chose Me“ begeistern konnte, bedenkenlos bei „Until I Feel Nothing“ zugreifen, denn besonders auffällige Unterschiede gibt es letztlich nicht. CARNIFEX stellen nach hiesiger Ansicht nach wie vor die Speerspitze des Genres mit der leidigen Bezeichung Deathcore an und haben auf dem Weg nach oben Bands wie SUICIDE SILENCE über- oder WHITECHAPEL eingeholt. Das volle Brett also [persönliches Highlight ist dank des old-school-Intros ganz klar "Never Forgive Me"]. Und dennoch gibt es ein Aber. Denn so ganz kann man sich nicht von dem Gefühl lösen, dass sechs Monate mehr dem Entstehungsprozess des Albums nicht geschadet hätten. Zum einen ist „Until I Feel Nothing“ angesichts der Spielzeit recht kurz ausgefallen, zum anderen kommen Details wie zum beispielsweise das Artwork nicht an den Vorgänger heran [das wirklich böse Cover von „Hell Chose Me“ übertrumpft das des neuen Outputs um Längen]. Will sagen: Ein wenig mehr Ausarbeitung und Detailverliebtheit und ein, zwei Songs mehr hätten durchaus dafür gesorgt, dass „Until I Feel Nothing“ im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger nicht in dessen Schatten stehen würde und dessen Qualität daher leider nicht erreicht.

Wie bereits erwähnt, können CARNIFEX-Anhänger recht bedenkenlos bei „Until I Feel Nothing“ zugreifen – denn festgehalten sei auch nochmal, dass die Band in einem Replika-verseuchten Genre ein mächtiges und hochqualitatives Album 'rausgehauen haben! Ein wenig mehr an jeder Ecke wäre in diesem Fall tatsächlich auch mehr im Endergebnis geworden, aber trotzdem verdient das Album ganz klar eine überdurchschnittlich gute Note! Lass' krachen!

Trackliste:
01. Deathwish
02. We Spoke Of Lies
03. A Grave To Blame
04. Dead But Dreaming
05. Creation Defaced
06. Dehumanize
07. Until I Feel Nothing
08. Never Forgive Me
09. Wretched Entropy
10. Curse My Name
Spielzeit: 00:30:08

Line-Up:
Shawn Cameron - drums
Scott Lewis - vocals
Ryan Gudmunds - guitar
Cory Arford - guitar
Fred Calderon - bass guitar
Andy W. [trapjaw]
30.10.2011 | 19:33
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