.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: The Answer - Everyday Demons

The Answer
Everyday Demons


Hard Rock, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Euphorisierende Zeitreise des nordirischen Luftschiffes"
CD Review: Taproot - The Episodes

Taproot
The Episodes


Grunge, Nu Metal, Rock
4.5 von 7 Punkten
"Handzahm mit Ausnahmen"
CD Review: Otep - Atavist

Otep
Atavist


Alternative, Crossover, Nu Metal
4 von 7 Punkten
"Regressiv/aggressiv"
CD Review: In The Woods... - Live At The Caledonien Hall

In The Woods...
Live At The Caledonien Hall


Psychedelic, Rock
Keine Wertung
"In The Woods… sind eine der wenigen bewundernswerten Bands, die wissen, wann ihre Z... [mehr]"
CD Review: Evergrey - Torn

Evergrey
Torn


Gothic Metal, Rock
5 von 7 Punkten
"Ein Stück näher an alten Zeiten"
CD Review: Evil Invaders - In For The Kill [EP]

Evil Invaders
In For The Kill [EP]


Heavy Metal, Melodic Speed Metal
5.5 von 7 Punkten
"Appetit aufs nächste Album"
CD Review: Crobot - Welcome To Fat City

Crobot
Welcome To Fat City


Stoner Rock
7 von 7 Punkten
"Klassischer Vintage Rock"
CD Review: Insanity Alert - Moshburger

Insanity Alert
Moshburger


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Lang lebe S.O.D."
CD Review: Hansen & Friends - XXX - Three Decades in Metal

Hansen & Friends
XXX - Three Decades in Metal


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"XXX-Man Hansen und seine Freunde"
CD Review: Jeff Angell's Staticland - Jeff Angell's Staticland

Jeff Angell's Staticland
Jeff Angell's Staticland


Blues / Bluesrock, Classic Rock, Retro Rock
5 von 7 Punkten
"Ein vielversprechender Verfechter des Classic Rock"
Cover von Carver -- The Great Riot
Band: Carver Homepage Carver bei Facebook Metalnews nach 'Carver' durchsuchenCarver
Album:The Great Riot
Genre:Crossover, Groove Metal, Rock
Label:Supreme Chaos Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:08.02.13
CD kaufen:'Carver - The Great Riot' bei amazon.de kaufen
Share:

"Von wegen „großer Aufruhr“!"

Das 2008 erschienene Debütalbum von CARVER, die damals noch SUBTERFUGE CARVER hießen, wurde auf den Namen „Deathcore“ getauft, hat aber sonst mit dem gleichnamigen Brachial-Genre nicht viel zu tun. Der demnächst erscheinende Zweitling der Band aus dem Großraum Stuttgart hört auf den Namen „The Great Riot“ und – man ahnt es bereits – dieser ist ähnlich irreführend.

Denn „aufrührerisch“ ist die Platte eher nicht. Randale? Krawall? Umschwung? Fehlanzeige! CARVER klingen wie so viele Bands aus den mittleren bis späten 90er-Jahren, an die sich heute kaum noch jemand erinnern kann – oder mag. Sie spielen unheimlich groovebetonten und druckvollen, im Grunde genommen aber dann doch vollkommen zahmen Rock. Sicher, man kann ihnen nicht absprechen, dass der Groove schon ordentlich sitzt und man unweigerlich immer wieder erfolgreich zum Mitwippen animiert wird, aber das Songwriting ist über weite Strecken doch eher mau. Vieles klingt dazu noch recht glattgebügelt, gerade so, als wollten CARVER einen Großangriff auf das Formatradio starten [z.B. in „No One“, einer Radio-Ballade in der belanglosen – aber erfolgreichen – GREEN DAY-Machart]. Zu diesem Unterfangen fehlen ihnen allerdings schlicht und ergreifend die richtig guten Songs. Zwar tut auf „The Great Riot“ nichts wirklich weh [in jeglicher Hinsicht], andererseits gibt es aber eben auch nicht viel Besonderes zu entdecken. Es sind im Endeffekt zwei Songs, die ein wenig nach oben herausragen und CARVER letztendlich vor der totalen Bedeutungslosigkeit bewahren. Da wäre zum einen die relativ mutige und gar nicht mal schlecht umgesetzte Coverversion des MASSIVE ATTACK-Überhits „Teardrop“, die durchaus zu gefallen weiß, und schließlich das mit dem klassischsten Metal-Refrain der Platte aufwartende „Long Is The Road“.

In ihrer Region sind CARVER sicher keine kleinen Fische und haben sich vermutlich eine relativ beträchtliche, loyale Fanbasis erspielen können, die nach „The Great Riot“ lechzen und das Album abfeiern, als sei es ihre neue Bibel. Das ist legitim und in einem gewissen Rahmen auch durchaus verständlich [man will ja dabei sein, wenn möglicherweise Großes entsteht], trotzdem kann man einfach nicht leugnen, dass die Band im Konzert der Großen noch lange nicht mitspielen kann. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Trackliste:
01. You Never Tried
02. Precilla
03. Toilet Diver
04. No One
05. From Behind
06. Down The Drain
07. Long Is The Road
08. Teardrop
09. 1000 Days
10. Riots
Spielzeit: 00:43:23

Line-Up:
Daniel Neuberger - Vocals
Arthur Wall - Guitars
Bert Oeler - Bass, Synthesizer
Thomas Neuberger - Drums
Timo Beisel [kaamos]
01.02.2013 | 22:24
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin