.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Castle
CD Review: Castle - Under Siege

Castle
Under Siege


Doom Metal, Heavy Metal
3 von 7 Punkten
"Belagerung unwirksam"
Live-Berichte über Castle
Mehr aus den Genres
CD Review: Chris Caffery - Pins And Needles

Chris Caffery
Pins And Needles


Hard Rock, Heavy Metal
2.5 von 7 Punkten
"Da hilft auch der große Name nix!"
CD Review: Ilid - The Shadow Over Arkham

Ilid
The Shadow Over Arkham


Gothic Metal, Heavy Metal
0.5 von 7 Punkten
"Richtung: Mainstream"
CD Review: Ram - Svbversvm

Ram
Svbversvm


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Zurück, um zu bleiben"
CD Review: Armory - World Peace... Cosmic War

Armory
World Peace... Cosmic War


Heavy Metal, Melodic Speed Metal
4 von 7 Punkten
"Krawall im All"
CD Review: Vainaja - Kadotetut

Vainaja
Kadotetut


Death Metal, Doom Metal
5.5 von 7 Punkten
"Eine schöne Mischung aus Melodie und Brachialgewalt"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
Cover von Castle -- Blacklands
Band: Castle Homepage Castle bei Facebook Metalnews nach 'Castle' durchsuchenCastle
Album:Blacklands
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Ván Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:27.04.12
Share:

"Taktgetreues Mithusten"

Ziemlich genau ein Jahr nach Erscheinen des im kleinen Kreise gewürdigten Debüt-Schinkens "In Witch Order" legt die Truppe rund um Frontfrau Elizabeth Blackwell in Form von "Blacklands" nach, das zwar im Umfang um einiges kompakter daherkommt, dafür aber stilistisch und qualitativ an der bisherigen Kursrichtung festhalten, also altertümlichen Achtziger-Vinyl-Heavy Metal mit ein ganz kleines bisschen Psychedelik sowie einer ordentlichen Wagenladung Doom'schen Müßigganges miteinander verzahnen soll und dabei einen Sound abzudecken gedenkt, der Anhängern von so Jungspritzern wie JEX THOTH bis hin zu so Doomsauriern der Klasse WITCHFINDER GENERAL zusagen könnte.

In der Praxis jedoch lässt der neue Rundling die Einflüsse im Hintergrund versauern, um im Gegenzug den meterdicken Staub, der über diesem Sound liegt, so sehr aufzuwirbeln, dass man durchaus vergnügt im Takt mithustet. Die stets mitschwingende Schwerfälligkeit, die vor allem im - zumindest auf Platte - nicht wahnsinnig energiegeladenen Gitarrenspiel hervorscheint, prägt das hiesige Material wie keine andere, in diesem Sub-Genre in letzter Zeit aufgetischte Platte. Die einzelnen Songs wirken so, als ob sie mit kiloschweren schwarzen Mänteln durch die Gegend schlurfen - vorüberwiegend im Schunkel-, ab und an dann auch im gehobenen Midtempo. Eine brav nach keinen S[e/a]iten ausbrechende Auswahl an neuen alten Ideen wechselt sich untereinander ab, wobei insbesondere die etwas gefinkelteren Arpeggio-Overdubs ["Curses Of The Priests"] zum genauen Hinhören einladen. Bassistin und Gitarrist wechseln sich zeitweise im Gesang ab [u.a. "Storm Below The Mountain"], gelegentlich fliegen einem noch nette Momente um die Ohren... das war's.

Was ist da gerade passiert? Nicht hip, oder eher alt genug, um mit CASTLE etwas anfangen zu können? Höchstwahrscheinlich nicht, liegt mir doch auch uralter Kram wie LEGEND oder OZ. Nein, dieses Trio geht einfach einen großen Tick zu hüftsteif vor, schmort im eigenen Saft herum und hebt nie richtig ab. Die Grundausrichtung käme zum Beispiel keineswegs zu Schaden, wenn einige progressive Elemente mitschwingen würden beziehungsweise überhaupt der gesamte Band-Horizont ein wenig ausgedehnter wäre. Unterm Strich ist "Blacklands" ein Album, das ganz passabel [= anhörbar] tönt, ohne dabei tiefe Widerhaken zu schlagen. Wirklich empfehlen kann ich die Scheibe daher nicht, aber total hoffnungslos ist die Band auf keinen, denn motiviert scheint man auf jeden Fall. Mal sehen, wie sich die Truppe auf dem nächsten Silberfrisbee anstellt.

Trackliste:
01 - Ever Hunter
02 - Corpse Candles
03 - Storm Below the Mountain
04 - Blacklands
05 - Curse of the Priests
06 - Venus Pentagram
07 - Alcatraz
08 - Dying Breed
Spielzeit: 00:35:40

Line-Up:
Elizabeth Blackwell - Gesang, Bass
Mat Davis - Gitarren
Al McCartney - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
26.04.2012 | 19:23
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin