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Cover von Catamenia -- Winternight Tragedies
Band:  Metalnews nach 'Catamenia' durchsuchenCatamenia
Album:Winternight Tragedies
Genre:Black Metal
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.04.05
CD kaufen:'Catamenia - Winternight Tragedies' bei amazon.de kaufen
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"Tragisch schwarzes wie es klingen soll"

Zur Zeit flattern mir sehr viele finnische Bands ins Haus und ich fühle mich schon langsam wie die Finnland-Connection hier. Allerdings bereue ich dies keineswegs, denn bisher war keine echte Enttäuschung darunter, vielmehr war es durchweg zumindest gutes Material. Das Sextett CATAMENIA aus Oulu macht mit seinem neuesten und inzwischen sechsten Album „Winternight Tragedies“ hier keine Ausnahme.

Trotz einiger Besetzungsprobleme, in deren Verlauf während der Studioaufnahmen sowohl der Bassist als auch der Sänger ersetzt werden mussten, wurde ein absolut überzeugendes Album abgeliefert. Die Richtung, die die Band mit dem Vorgängeralbum „Chaos Born“ eingeschlagen hat, wurde weiterverfolgt und gefestigt.
Konkret bedeutet das für den Hörer, dass er schnellen, energiegeladenen Black Metal um die Ohren geschlagen bekommt. Interessant ist hierbei insbesondere, wie die Finnen es schaffen roh und aggressiv zu klingen, dabei aber immer wieder für sie sehr typische und schöne Melodieläufe einbauen.
Natürlich gibt es dabei das ein oder andere Double-Bass-Gewitter und sehr schnelles Riffing, wobei das Keyboard durchweg eher zur Untermalung dient, als dass es eine tragende Melodierolle zugestanden bekommt. Dieses Privileg wird vielmehr der Lead-Gitarre zugestanden, welches diese auch mit Bravur ausnutzt. Es wurden ein paar großartige Soli in die Songs eingeflochten.

Typisches Element des Songwritings von CATAMENIA ist aber der hymnenhafte Charakter der meisten Stücke, welcher durch epische Männerchoreinlagen noch verstärkt wird. Obwohl ich eher von Kriegerchören sprechen sollte, denn dies ist die Stimmung, die aufgebaut wird. Besonders deutlich empfinde ich dies bei „Verikansa“, welches auf finnisch verfasst ist.
Da möchte man direkt in den Chor miteinstimmen und sich der singenden Kriegerschaft als würdig erweisen.

Trotzdem wird auch eine gehörige Portion Wut in der Musik transportiert, die mitreißend ist und zu mehr als einem kleinen Kopfwippen animiert, allen voran bei dem starken „Strength And Honor“. Die Vocals von O.J. Mustonen tragen das Ihre zu der Stimmung bei, denn sein heiseres und leicht kehliges Shouten passt einfach hervorragend zu dem Instrumentarium und gerade Duett-Sequenzen mit dem Chor, wie in „The Crystal Stream“, lassen das metallische Herz höher schlagen. Aber auch die Begleitung durch fast grindig wirkenden Gesang macht sich gut und der Einsatz weiblicher Vocals bei „My Blood Stained Path“ ist sehr zurückhaltend aber gelungen eingebaut.

In Kombination mit der recht guten Produktion, die es einem ermöglicht problemlos jedes der Instrumente einzeln herauszuhören, ergibt das ein Gesamtpaket, welches die meisten Wünsche an Abwechslungsreichtum und Kraft sowie der in dem Genre so wichtigen „nordischen Kälte“, die der Musik innewohnen sollte, erfüllt.
Natürlich gab es das Meiste in der einen oder anderen Variante schon mal, weshalb es auch keine Punkte für das Neuerfinden des Genres gibt. Im Bekannten bewegen sich die Mannen aus dem Land der tausend Seen aber sehr gekonnt, bis hin zum SATYRICON-Cover „Fuel For Hatred“. Das ist zwar nett anzuhören, aber da wäre mir ein weiterer Song aus der Feder CATAMENIAs lieber gewesen.

Trackliste:
01. The Heart Of Darkness
02. Verikansa
03. Strength And Honor
04. The Crystal Stream
05. Kaamos Warrior
06. My Blood Stained Path
07. Perinto Pohjolan
08. Iced Over
09. The Ancient
10. Fuel For Hatred (Satyricon Cover)


Marco Cardoso [Mr.Vandemar]
18.04.2005 | 18:18
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