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Cover von Cattle Decapitation -- The Anthropocene Extinction
Band: Cattle Decapitation Homepage Cattle Decapitation bei Facebook Metalnews nach 'Cattle Decapitation' durchsuchenCattle Decapitation
Album:The Anthropocene Extinction
Genre:Brutal Death, Death Metal, Grindcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:07.08.15
CD kaufen:'Cattle Decapitation - The Anthropocene Extinction' bei amazon.de kaufen
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"Der Soundtrack zum Untergang"

Knapp drei Jahre nach dem überragenden „Monolith Of Inhumanity“ stehen die US-Death/Grinder CATTLE DECAPITATION wieder auf der Matte und haben den Nachfolger, „The Anthropocene Extinction“, im Gepäck.

Und der macht genau da weiter, wo der Vorgänger aufhörte, wobei das Quartett noch eine Spur mehr Wert auf das Songwriting gelegt hat und zudem noch abwechslungsreicher daherkommt. So haben die Black-Metal-Einflüsse gefühlt etwas zugenommen, während es natürlich an brutalen Passagen, Groove [„Clandestine Ways [Krokodil Rot]“] und irren Blast-Beat-Attacken nicht mangelt. Außerdem wirkt der Gesang von Travis Ryan – sowieso schon angepisst und teilweise mit unmenschlichen Grunts vertreten – noch variabler, als das sowieso schon der Fall war; d.h., die Abschnitte mit fiesem Gegurgel und fast schon melodischen Passagen [siehe das akustische „Ave Exitium“ oder auch „Manufactured Extinct“] wirken auf eine gewisse Weise „eingängig“, sind aber natürlich kein bisschen weniger extrem. Und genau diese Mischung aus abwechslungsreichem Songwriting, der notwendigen Dynamik und Aggressivität sowie der exzellenten und teils experimentellen Gitarrenarbeit von Josh Elmore, dem wie gehabt formidablen Drumming von Dave McGraw und dem erneut sehr schön im Mix präsenten Bass von Derek Engemann sorgen dafür, dass „The Anthropocene Extinction“ solch ein Knaller geworden ist. Die Gastbeiträge, unter anderem von Phil Anselmo [ein kleiner und unaufdringlicher Sprechpart in „The Prophets Of Loss“] und Jürgen Bartsch von BETHLEHEM [zwei deutschsprachige Zeilen in „Pacific Grim“], bereichern die Scheibe zudem, auch wenn sie – wie schon auf „Monolith Of Inhumanity“ – gar nicht zwingend nötig gewesen wären, sondern eher als Sahnehäubchen gewertet werden können. Und während die Band für die Produktion erneut mit Dave Otero [z.B. CEPHALIC CARNAGE] zusammenarbeitete, was sich absolut bezahlt gemacht hat, wurde für das Artwork auch wieder Wes Benscoter verpflichtet, der das Konzept des Albums sehr eindrücklich visualisiert hat. Inhaltlich knüpft die Scheibe nämlich direkt an den Vorgänger an, schildert jedoch diesmal eine Welt, die bereits vom Menschen zerstört wurde, sodass dieser nun unmittelbar selbst von den Auswirkungen seiner Gedanken- und Rücksichtslosigkeit betroffen ist – siehe die an den Strand angespülten Leichen, aus deren Körpern Plastik hervorquillt [in Analogie zu den Albatrossen im Pazifik, die die Plastikteile für Nahrung halten und dann qualvoll daran verenden]. Wie gehabt also sehr unbequem und definitiv kein Stoff für die nächste Gartenparty – weder musikalisch noch textlich –, aber bei CATTLE DECAPITATION hätte wohl sicher niemand etwas anderes erwartet.

Mit „The Anthropocene Extinction“ ist CATTLE DECAPITATION erneut ein erfrischendes und qualitativ ausgesprochen hochwertiges Album gelungen, das unterstreicht, dass die Band definitiv ihre Nische gefunden hat und nun weiter ausbaut, sich aber keineswegs auf den Lorbeeren ausruht. Somit dürfte auch der neue Output der Kalifornier jedem Freund der extremen und anspruchsvollen Death/Grind-Klänge ganz einfach das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Daher: Daumen auch anno 2015 ganz weit nach oben für CATTLE DECAPITATION!
P.S.: Auf der limitierten Euro-Version gibt es noch die beiden Bonus-Tracks „No Light And No Life“ und „Cannibalistic Invasivorism“ sowie eine DVD mit fünf Live-Mitschnitten, sechs Videoclips sowie einem Making-of zum Album obendrauf.

Trackliste:
01. Manufactured Extinct
02. The Prophets Of Loss
03. Plagueborne
04. Clandestine Ways [Krokodil Rot]
05. Circo Inhumanitas
06. The Burden Of Seven Billion
07. Mammals In Babylon
08. Mutual Assured Destruction
09. Not Suitable For Life
10. Apex Blasphemy
11. Ave Exitium
12. Pacific Grim
Spielzeit: 00:46:09

Line-Up:
Travis Ryan – Vocals
Josh Elmore – Guitar
Derek Engemann – Bass
Dave McGraw – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
31.07.2015 | 20:58
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