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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Solider Nachfolger" | ||||||||||||||||||
| Eine SEPULTURA-Reunion ist nach wie vor eher unwahrscheinlich, was allerdings selbst hart gesottene Fans der Truppe nicht mehr wirklich stören dürfte, seit Ex-Bandchef Max Cavalera sich vor drei Jahren mit seinem Bruder Iggor vertragen hat. Unter dem Banner CAVALERA CONSPIRACY schicken die Brüder anno 2011 ihr zweites Album ins Rennen. Auch auf „Blunt Force Trauma“ wandeln die Gebrüder Cavalera also wieder hauptsächlich auf den Pfaden ihrer einstigen Hauptband und das auch noch verdammt authentisch. Soll heißen: Auf ihrem neuen Album walzt das Gespann seine Hörerschaft mit elf größtenteils sauschnellen, kurzen und ebenso prägnanten Thrash Metal-Nummern ohne jegliches unnötiges Beiwerk platt, was unter anderem in Granaten wie „I Speak Hate“, „Target“ und dem Titeltrack resultiert. Hinzu kommt das wie immer schwer beeindruckende Spiel von SOULFLY-Überläufer Mark Rizzo, der mit seinen Flitzefingern ein weiteres Mal alle Geschwindigkeitsrekorde zu brechen scheint. Abgesehen von all der Energie und Spielfreude, mit der die Truppe zweifelsohne zuwerke geht, ist das Riffing auf „Blunt Force Trauma“ – zumindest gemessen am sonstigen Cavalera’schen Schaffen – jedoch oftmals nur gutes Mittelmaß und nicht wirklich die erhoffte Offenbarung, weshalb man nicht ganz mit stilbildenden SEPULTURA-Platten wie etwa „Arise“ mithalten kann. Das mag jedoch auch daran liegen, dass die Begeisterung über den Neuigkeitswert des brüderlichen Gemeinschaftsprojektes nach drei Jahren etwas abgenommen haben könnte. Die bisweilen mangelnde Originalität des Unterfangens wird ohnehin über weite Strecken von der mehr als soliden technischen Umsetzung sowie hinreichend durchdachtem Songwriting aufgewogen. Letztlich sei noch erwähnt, dass „Blunt Force Trauma“ vielleicht nicht ganz so zwingend wie sein Vorgänger, aber doch weitaus interessanter als alles, was SEPULTURA seit dem Abgang der Herren Cavalera gemacht haben, ist. Dank fehlender Weltmusik-Einflüsse dürfte das Album zudem weitaus massenverträglicher als das Schaffen der Kollegen SOULFLY sein. Es scheint, als hinke das neue CAVALERA CONSPIRACY-Album seiner Zeit etwas hinterher, denn viele der enthaltenen Riffs will man in ähnlicher Form schon anderswo gehört haben. So ist „Blunt Force Trauma“ ein verdammt gutes weil kompromissloses Thrash Metal-Album geworden, gemessen an sich selber hätten die Cavalera-Brüder aber sicher etwas mehr rausholen können. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 4.1 / 7 Punkten
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