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Band: Celeste Homepage Celeste bei Facebook Metalnews nach 'Celeste' durchsuchenCeleste
Album:Animale[s] [2CD]
Genre:Doomcore, Post Hardcore, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Denovali Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.11.13
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"Tierisch gut"

Dreieinhalb Jahre nach dem grandiosen „Morte[s] Nee[s]“ kehrt die französische Doom-/Post Hardcore-Truppe CELESTE mit ihrem neuen Album zurück: „Animale[s]“.

Und treffender hätte die Band den Titel und natürlich auch wieder das Artwork nicht auswählen können, denn CELESTE regen gerne zum Nachdenken an, provozieren dabei, ohne plakativ oder vulgär zu sein, und legen den Finger immer richtig schön tief in die Wunde, dass es unbequemer, schonungsloser und finsterer nicht sein könnte. Und da dem Quartett ein „normales“ Album anno 2013 nicht ausreicht und augenscheinlich viel Zeit in das Songwriting investiert wurde, besteht „Animale[s]“ gleich aus zwei Silberlingen. Diese hätten zwar von der Spielzeit her auch auf eine einzige CD gepasst, aber aus taktischen Gründen war diese Entscheidung wirklich geschickt, um dem Hörer wenigstens eine kleine Verschnaufpause zu geben. Hierzu gehören auch die beiden wunderbaren Instrumentals „[X]“ und „[Y]“ sowie das abschließende, sehr getragene und Ambient-lastige Outro. Dazwischen gibt es dann alles, was man von den letzten Veröffentlichungen von CELESTE bereits kennen und schätzen gelernt hat: wütender, geifernder Post Hardcore mit gelegentlichen Ausflügen in Richtung Noisecore, Hardcore und flirrendes Black-Metal-Riffing, wobei zum Beispiel in „Au pied d'une bicoque peu séduisante“ ganz schön Tempo gemacht wird, während der Opener eine typische wuchtige CELESTE-Nummer geworden ist – immer schön gekrönt von Johans französischsprachigem Gekeife, das der Band nach wie vor das gewisse Etwas verleiht. Und textlich haben die Jungs natürlich weiterhin so einiges zu sagen: So dreht es sich bei dem Doppel-Konzeptalbum um die Geschichte eines Jungen und eines Mädchens, d.h. eine Art düstere Liebesgeschichte mit tragischem Ende – also Inhalten [z.B. häusliche Gewalt], die sich abseits von so manchen Plattitüden im Metal-Bereich bewegen. Musikalisch betrachtet wartet das exzellent produzierte Album übrigens wie schon auf dem Vorgänger mit einigen Gastbeiträgen auf, und zwar in Form von Ben Chatwin von TALVIHORROS und der Komponisten sowie Sound-Designer Sabrina Duval und Jean Charles Bastion, sodass für genügend neue Impulse gesorgt wird.

Das fünfte Album der Band aus Lyon ist noch eine Spur finsterer, auswegloser und dramatischer geworden als schon seine Vorgänger. „Animale[s]“ ist somit eine Veröffentlichung, die mit allen [geschätzten] Markenzeichen von CELESTE aufwartet und auch während der gut 70 Minuten den Spannungsbogen trotz einiger überlanger Songs aufrecht zu erhalten vermag, auch wenn ein paar Experimente/Überraschungen mehr sicherlich nicht verkehrt gewesen wären und die CELESTE-„Formel“ inzwischen hinlänglich bekannt ist. Alles in allem aber erneut ein sehr gutes Album der Franzosen, das zum richtigen Zeitpunkt völlig unter die Haut gehen kann!

Trackliste:
CD 1:
01. Laissé pour compte comme un bâtard
02. Au pied d'une bicoque peu séduisante
03. Sans crainte de s'avouer un jour naufragée
04. [X]
05. Tes âmes soeurs immaculées
06. Dans ta salive, sur sa peau

CD 2:
01. D'errances en inimitiés
02. Cette silhouette paumée et délabrée qui sanglote et meurt
03. Empreinte d'érotisme
04. [Y]
05. Serrés comme son coeur lacéré
06. Outro
Spielzeit: 01:09:14

Line-Up:
Johan – Vocals
Guillaume – Guitars
Antoine – Bass
Royer – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
08.12.2013 | 15:23
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