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Cover von Cephalic Carnage -- Conforming To Abnormality [RE-ISSUE]
Band: Cephalic Carnage bei Facebook Metalnews nach 'Cephalic Carnage' durchsuchenCephalic Carnage
Album:Conforming To Abnormality [RE-ISSUE]
Genre:Death Metal, Grindcore, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:09.05.08
CD kaufen:'Cephalic Carnage - Conforming To Abnormality [RE-ISSUE]' bei amazon.de kaufen
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"Abnormale Anfänge"

1998 ließen die durchgeknallten Hydro-Grinder CEPHALIC CARNAGE ihr Debüt „Conforming To Abnormality” von der Kette und vermittelten einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten der Band, die auch heute noch einen bunten Mix aus etlichen extremen Musikstilen zusammenbraut. Nun wird der Erstling erneut veröffentlicht, und zwar mit neuem Cover, neu gemischt, neu gemastert und mit sage und schreibe 21 [!] Bonus-Tracks!

Selbst eine Dekade nach dem Erscheinen über Headfucker Records bzw. Highbryd Records zeigt sich sehr schnell, dass CEPHALIC CARNAGE um Frontsau Lenzig es schon damals gut verstanden, völlig abgedrehte, aber stets durchdachte und funktionierende Songs zu schreiben, die trotz aller Frickelei einen roten Faden beinhalten. Natürlich reicht das Material um Längen nicht an die späteren Scheiben wie „Anomalies“ oder das geniale „Xenosapien“ heran, aber aufgrund der Experimentierfreudigkeit, Eigenständigkeit und des speziellen Humors – hört Euch mal das verquere Intro von „Regalos De Morta“ an – ist sofort klar, wer hier am Hämmern ist. Völlig verdrehte Einsprengsel aus Grindcore, Death Metal, Jazz, Doom Metal, Electro und Avantgarde stehen mühelos nebeneinander, wobei vom Hörer stets ein gewisses Maß an Aufgeschlossenheit und vor allen Dingen ein stabiles Nervenkostüm erwartet wird. Nach den acht regulären Songs von „Conforming To Abnormality“ gibt es zusätzlich noch die meisten Songs der Split-CD mit ANAL BLAST von 2002 auf die Mütze. Diese überwiegend sehr kurzen Lieder sollten weitgehend mit einem gewaltigen Augenzwinkern aufgefasst werden, da diese wie eine Ansammlung von losen Ideen und humoristischen Einlagen wirken, beispielsweise in der abschließenden Country-Verarsche mit dem Refrain „You shit on me, I’ll shit on you“ oder der Kotzeinlage in „Dave’s Lunch“, der genau dieses geräuschvoll wieder aus seinem Magen zutage fördert.

Die Wiederveröffentlichung von „Conforming To Abnormality“ stellt eine gute Möglichkeit für Fans der Band dar, sich das Teil endlich in den Schrank stellen zu können, wobei die zusätzlichen Tracks und die verbesserte Klangqualität einen weiteren Anreiz darstellen. Wer sowohl das Debüt als auch die Split-CD bereits sein Eigen nennt, sollte die Anschaffung der CD gründlich überdenken, während Einsteiger in die musikalische Welt von CEPHALIC CARNAGE vorerst auf die ausgereifteren und aktuelleren Werke [„Anomalies“, „Xenosapien“] zurückgreifen sollten. Insgesamt ein schönes Teil, das die Anfänge dieser interessanten und unkonventionellen Band prima dokumentiert.

Trackliste:
01. Anechoic Chamber
02. Jihad
03. Analytical
04. Wither
05. Regalos De Mota
06. Extreme Of Paranoia
07. A.Z.T.
08. Waiting For The Millennium
09. Live At Your Mom’s House
10. Exhumed Remains
11. Britches
12. The Struggle
13. Trailor Park Meth Queen
14. Phantom Pharter
15. Strung Out On Viagra
16. Perversions And The Guilt After
17. Stepped In Cow Shit Blues
18. Father Pederast
19. Once More Without Feeling
20. Untitled
21. Untitled
22. Shut Up
23. Novocain [Re-Installing Teeth]
24. Shrump Po’ Boy
25. Celebrate
26. Occular Penile Receptacle
27. Dave’s Lunch
28. Untitled
Spielzeit: 00:47:30

Line-Up:
Lenzig Leal – Vocals
John Merryman – Drums
Nick Schendzielos – Bass
Zac Joe – Guitars
Steve Goldberg – Guitars
Alexander Eitner [soulsatzero]
07.06.2008 | 13:27
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