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Band: Cephalic Carnage bei Facebook Metalnews nach 'Cephalic Carnage' durchsuchenCephalic Carnage
Album:Misled By Certainty
Genre:Death Metal, Grindcore, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.09.10
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"Achtung: Ohrwurm!"

Drei Jahre nach dem wunderbaren „Xenosapien“, mit dem CEPHALIC CARNAGE seitdem auf Tour waren und so ziemlich an jeder Steckdose auf dem Globus gespielt haben, gibt es mit „Misled By Certainty“ nun ein neues Lebenszeichen der Hydrogrinder aus Denver.

Das Quintett – Gitarrist Zac Joe wurde inzwischen durch Brian Hopp ersetzt – geht darauf eine Spur ‚ruhiger’/grooviger zu Werke als noch auf dem Vorgänger, was anfangs etwas stutzig macht. Nach einigen Durchläufen, und genau diese benötigt es, denn „Misled By Certainty“ ist ein Album, das einige Zeit braucht, um wirklich zu zünden und sich zu entfalten, bleiben jedoch viele Melodien unweigerlich im Ohr hängen und fräsen sich langsam, aber beharrlich fest. Zudem zeigt sich, dass CEPHALIC CARNAGE diesmal etwas fokussierter und kontrollierter vorgehen und vor allem sehr großen Wert auf die Details und auf Groove legen. Somit geht zwar ein bisschen das Ungestüme und nahezu Chaotische der Anfangstage flöten und die Mucke der Jungs wirkt dadurch etwas eingängiger [relativ gesehen], aber jedes einzelne Stück hat eine spürbar eigene Identität, fügt sich jedoch gleichermaßen in den Gesamtkontext des Albums ein – dessen Konzept und einzelne Songs übrigens auch im wunderbaren Artwork von Orion Landau aufgegriffen werden. Da wären das schleppend-wuchtige „Abraxas Of Filth“ oder auch „Raped By An Orb“, dann wieder die wütenden, kurzen Grindcore-Geschosse „Pure Horses“, „P.G.A.D.“ und „Power And Force“, und natürlich darf die ureigene Vorgehensweise nicht fehlen, alles Mögliche zusammenzuwerfen und zu kombinieren, ohne dass völliger Murks und Chaos dabei herauskommen. Beispiele gefällig? Das deutlich mehr im Vordergrund stehende Saxofon von Bruce Lamont [YAKUZA], die filigraneren und tollen Soli, jazzige Ausflüge, der gewohnte spielerische Irrwitz der einzelnen Musiker sowie die gute Mischung aus Growls, Geschrei, gesprochenen Passagen und Klargesang. Oder auch das großartige „Ohrwurm“ – übrigens genau dies – mit seinem gesprochenen deutschen [!] Part am Anfang, wobei das abschließende, zwölfminütige „Repangaea“ das wohl komplexeste und vielschichtigste Stück von CEPHALIC CARNAGE seit langem darstellt. Hinzu kommt eine wunderbar transparente und wuchtige Produktion, durch die jedes Instrument ausgezeichnet zur Geltung kommt und bei der Dave Otero wieder einmal ganze Arbeit geleistet hat.

Erneut haben es CEPHALIC CARNAGE geschafft, eine sehr anspruchsvolle, abwechslungsreiche und eigenwillige Scheibe zu komponieren, die zwar nicht ganz an „Anomalies“ oder „Xenosapien“ heranreicht und sich sowieso nur schwer mit den abgefahrenen Frühwerken vergleichen lässt, sich jedoch nach intensivem Hören – und „Misled By Certainty“ braucht einfach Zeit! – als kleine Perle voller Spielwitz, Groove und sehr guter Ideen offenbart. Und solange die Hydrogrinder weiterhin so gekonnt verschiedene Stilarten und Genres vermischen, dabei aber stets eigenständig klingen und solch gelungene Experimente wie „Repangaea“ wagen, mache ich mir keine Sorgen, dass CEPHALIC CARNAGE bald die Ideen ausgehen werden. Tolles Album mit Langzeitwirkung!

Trackliste:
01. The Incorrigible Flame
02. Warbots A.M.
03. Abraxas Of Filth
04. Pure Horses
05. Cordyceps Humanis
06. Raped By An Orb
07. P.G.A.D.
08. Dimensional Modulation Transmography
09. Ohrwurm
10. When I Arrive
11. A King And A Thief
12. Power And Force
13. Repangaea
Spielzeit: 00:53:01

Line-Up:
Leonard Leal – Vocals
Steve Goldberg – Guitars
Brian Hopp – Guitars
Nick Schendzielos – Bass
John Merryman – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
27.08.2010 | 13:28
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