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Cover von Cephalic Carnage -- Xenosapien
Band: Cephalic Carnage Homepage  Metalnews nach 'Cephalic Carnage' durchsuchenCephalic Carnage
Album:Xenosapien
Genre:Death Metal, Grindcore, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:25.05.07
CD kaufen:'Cephalic Carnage - Xenosapien' bei amazon.de kaufen
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"Geniale Death-Grind-Hirnverknotung!"

Knapp zwei Jahre nach dem exzellenten „Anomalies“ stellen die Rocky-Mountain-Hydro-Grinder CEPHALIC CARNAGE ihr neuestes Werk „Xenosapien“ in die Regale. Erneut wartet das Quintett aus Denver mit einem überaus gelungenen und abgedrehten Blick über den Death-Grind-Tellerrand hinweg auf, wobei natürlich der Schwerpunkt prinzipiell auf extremem Metal liegt, aber eben auch etliche Querverweise aus den Sparten Thrash Metal, Stoner Rock, Doom und Jazz zum Zuge kommen.

Nach nur wenigen Sekunden münden die anfangs sanft-beschaulichen Töne in ein wahres Grindcore-Gewitter namens „Endless Cycle Of Violence“, sodass schon von Anfang deutlich wird, dass sich an dem grundlegenden Rezept der Band nichts geändert hat, im Gegenzug aber keineswegs nur von „Anomalies Teil 2“ geredet werden kann. „Xenosapien“ ist völlig eigenständig und sogar noch ein weiterer Schritt nach vorne geworden, während die Mucke stets als die von CEPHALIC CARNAGE zu identifizieren ist. Und um ehrlich zu sein, fällt es wirklich schwer, einzelne Songs hervor zu heben, da alle das gewisse Etwas haben, auf überaus hohem Niveau agieren und sowohl einzeln für sich als auch im Zusammenspiel mit den anderen Songs funktionieren und ein homogenes Gesamtbild ergeben, das von Abwechslungsreichtum nur so strotzt. Da geht es mal im ICE-Tempo gewaltig nach vorne los, dann wird das Tempo wieder herausgenommen wie in „G.lobal O.verhaul S.ervice“ oder dem doomig schleifenden Bonus Track, um nachfolgend abgedreht-verkopften Melodien und Gitarrenläufen Platz zu gewähren, während der anschließende Stoner-Part, wie beispielsweise in „Heptarchy [In The U.K.]”, für erneute Auflockerung sorgt. Dazu wird ultratief gegrowlt, dass es eine wahre Freude ist, dann folgen wieder cleane Parts, und im Anschluss wird wieder munter mehrstimmig gekrächzt. Doch keine Bange: Chaotisch ist hier trotzdem nichts, auch wenn es manchmal fast so erscheinen mag, aber hier sind durch die Bank überaus kompetente Musiker am Start, die definitiv nichts anbrennen lassen und stets die Kontrolle über die durchdachten und komplexen Songs behalten. Diese benötigen, dies möge als Vorwarnung gelten, allerdings einige Durchläufe, warten aber im Gegenzug immer wieder mit neuen Details auf, die beim ersten Hören schlichtweg untergehen, sodass man dieses Album definitiv nicht mal so eben im Hintergrund und nebenher hören kann und soll.

CEPHALIC CARNAGE pfeifen demnach erneut völlig auf jegliches Schubladendenken und liefern wieder eine zwar sperrige und sehr technische, aber niemals chaotische, dafür aber in Sachen Musik und Produktion überragende Scheibe ab. Wer „Anomalies“ schon klasse fand und/oder abgefahrene Death-Grind-Kompositionen mit Hang zum Progressiven und Experimentellen mag, wird „Xenosapien“ fraglos lieben, denn was hier geboten wird, ist ein absolut eigenständiges und wegweisendes Album, das der Masse der Veröffentlichungen heutzutage meilenweit voraus ist!

Trackliste:
01. Endless Cycle Of Violence
02. Divination & Volition
03. Molting
04. Touched By An Angel
05. Vaporized
06. Heptarchy [In The U.K.]
07. G.lobal O.verhaul D.evice
08. Let Them Hate So Long As They Fear
09. The Omega Point
10. Megacosm Of The Aquaphobics
11. Ov Vicissitude
12. [Bonus]


Alexander Eitner [soulsatzero]
18.05.2007 | 21:29
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