.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Gaahlskagg - Erotic Funeral

Gaahlskagg
Erotic Funeral


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Wie unschwer bereits am Namen zu erkennen, handelt es sich bei GAAHLSKAGG um ein weiteres ... [mehr]"
CD Review: The Secret - Solve et coagula

The Secret
Solve et coagula


Black Metal, Noisecore, Post Hardcore
6.5 von 7 Punkten
"Und dann wird's extra bitter..."
CD Review: Sombres Forêts - La Mort Du Soleil

Sombres Forêts
La Mort Du Soleil


Ambient, Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Für Stunden der Melancholie"
CD Review: Spektr - Mescalyne [MCD]

Spektr
Mescalyne [MCD]


Black Metal, Industrial Black Metal
4 von 7 Punkten
"Stillstand"
CD Review: Dark Fortress - Seance

Dark Fortress
Seance


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Konsequente Weiterentwicklung in den unbeeinflußten Raum"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Chaos Invocation -- In Bloodline With The Snake
Band: Chaos Invocation bei Facebook Metalnews nach 'Chaos Invocation' durchsuchenChaos Invocation
Album:In Bloodline With The Snake
Genre:Black Metal
Label:W.T.C.
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:15.10.09
Share:

"Ausbaufähig"

Der sogenannte "orthodoxe" Black Metal ist eine Erscheinungsart in ebenjenem Sub-Genre des Heavy Metals, die einige Jahre nach der Jahrtausendwende eine immer größere Anzahl an Anhängern und - damit einhergehend - Bands nach sich zog. "Ziel" dieser Sparte ist es scheinbar, dem Hörer aufpolierte und [je nach Geschmack und "Ernsthaftigkeit" des Bestrebens der jeweiligen Bande beliebig detailgenaue] vielfältige, mehr oder weniger theologisch korrekte Geschichten rund um den Gehörnten oder Okkultem im Allgemeinen aufzutischen. Hinsichtlich der musikalischen Aufbereitung orientiert man sich großteils an den Großtaten der schwedischen Ikonen DAWN, SACRAMENTUM, DISSECTION bis hin zu DARK FUNERAL. Die aus dem Großraum Stockholm stammende Combo WATAIN kann - gemessen an ihrem Erfolg - als einer der wichtigsten Vertreter der "orthodoxen" Machart bezeichnet werden, welche mit ihrem Zweitwerk "Casus Luciferi" zudem eines der für den weiteren Werdegang dieses Stils einflussreichsten Alben herausgebracht haben. Diese These findet unter anderem Bestätigung in vorliegendem Beweisstück A.

Die dunkle Ästhetik des Artworks zu dieser Platte - vor allem aufgrund diverser ominöser Motive - lässt Parallelen zu denen im Booklet besagter Referenz zu, wirkt jedoch nichtsdestotrotz recht ansehnlich und für ein Debüt erst recht formidabel. Ähnlich vielversprechend beginnt der Reigen, den CHAOS INVOCATION anstimmen: Während man als ungefähren und wichtigsten Anhaltspunkt erneut "Casus Luciferi" heranziehen muss, so lassen sich doch Unterschiede dahingehend ausmachen, dass der Gesamteindruck um einiges dunkler wirkt und zumeist improvisiert wirkende, nicht wirklich ins Erscheinungsbild passende Soli des Öfteren Abwechslung ins Songwriting einbringen sollen. Das aus Deutschland stammende Trio widmet sich in der Hauptsache einer Mischung aus flotteren Stakkato-Arrangements, gefolgt von gemächlicheren, mitunter etwas mehr an die am Thrash Metal angelehnten Muster oder kurzen Ausflügen in schwarz gefärbten Rock. Auch die obligatorischen Dark-Ambient-Intros sowie die rückwärts abgespielten Gesangspassagen ["Injection - Poison Of The Black Prophets"] fehlen nicht, obwohl sie mittlerweile [im Gesamtkontext] kaum mehr als unnötigen Ballast für die Dynamik einer Scheibe darstellen.

Das eigentliche Hauptproblem von "In Bloodline With The Snake" besteht allerdings darin, dass die Band zwar weiß, wo sie stilistisch dazugehören will, aber technisch noch nicht so gut aufgestellt ist, um auf voller Linie überzeugen zu können. Gewiss, mit einiger Übung sowie einem Geistesblitz-Orkan im Proberaum kann hier ein kleines Wunder entstehen, dafür braucht es allerdings Zeit und die antrainierbare Fähigkeit, selbstkritisch beim Schreiben vorzugehen sowie nötigenfalls als Filter zu agieren. Ich glaube, dazu sind CHAOS INVOCATION fähig.

Trackliste:
01 - Channel To Mysteries
02 - The Seer Of Divine Fire
03 - Injection - Poison Of The Black Prophets
04 - In Bloodline With The Snake
05 - Unlock The Abyss
06 - Across Mental Borders
07 - Psalms Of Fornication
08 - To Harvest The Madness Of Satan
09 - Pathways
10 - Marana Tha
11 - Trident Of Illumination
Spielzeit: 00:50:27

Line-Up:
M. - Gesang
A. - Gitarren, Texte
A.D. - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
23.12.2010 | 13:02
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin