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Band: Chaoswave Homepage Chaoswave bei Facebook Metalnews nach 'Chaoswave' durchsuchenChaoswave
Album:Dead Eye Dreaming
Genre:Modern Metal, Thrash Metal
Label:SPV
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:06.03.09
CD kaufen:'Chaoswave - Dead Eye Dreaming' bei amazon.de kaufen
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"Modernes aus Italien"

Wenn Andy LaRoque eine Scheibe produziert, wird unser größter King Diamond Fan hellhörig. Kein Wunder, dass sich Markus um die Rezension der Scheibe von CHAOSWAVE gerissen hat. Gegründet wurde die Band vom in Italien lebenden Dänen Henrik Rangstrupp. Zum Gitarristen gesellten sich rasch vier weitere Mitglieder, allesamt Italiener, beziehungsweise mit Giorgi Fadda auch eine Frau am Mikro.

Mit ihrem ersten Longplayer „The White Noise Within“ konnten CHAOSWAVE bereits auf sich aufmerksam machen. Vor den Arbeiten an „Dead Eye Dreaming“ hatte sich die Truppe jedoch von ihrer Plattenfirma getrennt und wollte eigene Wege in der Produktion gehen. Rasch war mit Andy LaRoque ein geeigneter Mann mit viel Studioerfahrung gefunden. Zudem bot sich Steve Smyth für ein paar Gastsoli an. Was kann da schief gehen, wenn man entsprechendes Songmaterial in der Hinterhand hält?

Schöne mit viel Echo versehene Gitarrenteppiche schaffen eine zuweilen beklemmende Atmosphäre. Fröhlich geht es hier nicht zur Sache, CHAOSWAVE treffen genau den Nerv, auf den sie es abgesehen hatten. Wir haben es hier aber nicht mit einem bedrohlich wirkenden Machwerk zu tun, in dem Gewalt oder morbide Vorstellungen in den Vordergrund gerückt werden. Vielmehr sind es sehr unterschiedliche Themen, die hier verpackt wurden. Mal singen Giorgia und Fabio über persönliche Probleme oder Religion. Aber auch Krieg oder Hoffnungslosigkeit haben sie Texten gewidmet.

Das passt allemal zur Musik, die man als gelungene Mischung aus harten Speed-Riffs, gepaart mit aggressivem Schlagzeug und interessanten Wechselgesängen aus männlicher und weiblicher Stimme beschreiben kann. Gnadenlose Härte, von viel Herzblut getragen. So darf man viele der Stücke beschreiben, ohne zuviele Quervergleiche anzuwenden. Das wäre auch nicht gerecht, dann nur gelegentlich meint man, Anleihen bei NEVERMORE, LACUNA COIL und sogar von SYSTEM OF A DOWN vernehmen zu können. Doch diese Eindrücke verschwinden wieder rasch im nächsten satten Riff oder der kommenden Ruhepause. Und dann thrashen die Jungs wieder dermaßen auf ihre Instrumente ein, dass man gar meinen könnte, sie würden jeden Moment komplett in die Death-Metal Ecke abbiegen. Aber dem ist nicht so.

Spätestens, wenn Giorgia mit „Two Shadows“ Steine mit vollem Gesangseinsatz zum Erweichen bringt, merkt man, wie viel Gefühl CHAOSWAVE rüberbringen können. Bei diesem Stück hätte ich mir sogar gewünscht, nur ganz alleine der Stimme von Giorgia lauschen zu können, da hat mich der gehauchte Einsatz von Fabio Carta eher gestört. Wobei ich zugeben muss, dass der gute Mann in seinen besten Phasen wie Buddy Lackey klingen kann. Über wie viel Energie CHAOSWAVE verfügen, wird bei Stücken wie „The Evident“, „Blind Eye Focus“ oder dem Opener „10 Years In Denial“ klar. Schade, dass die Truppe so selten in Deutschland zu sehen ist, es wird Zeit für einen größeren Bekanntheitsgrad hierzulande.

Trackliste:
01. 10 Years of Denial
02. Fork Tongues And Foul Times
03. How To Define A Race
04. A March For The Dying
05. Another Lie To Live In Vain
06. Blind Eye Focus
07. Dead Eye Dream
08. Rise
09. Picture Perfect
10. Two Shadows
11. The Evident
12. From The Stars To The Storm [Bonus]
Spielzeit: 01:02:44

Line-Up:
Giorgia Fadda - Gesang
Fabio Carta - Gesang
Henrik Rangstrup - Gitarre
Michele Mura - Bass
Raphael Saini - Schlagzeug
Markus Grunow [Archon]
27.02.2009 | 15:57
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