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Genre:Black Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.06.12
CD kaufen:'Chaosweaver - Enter The Realm Of The Doppelgänger' bei amazon.de kaufen
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"Black Metal in Farbe"

„Cinematic Extreme Metal“, was in aller Welt ist das denn nun schon wieder? CHAOSWEAVER heißt die finnische Truppe, die hier nun ihr zweites Werk vorlegt und alles andere als eine ernst zu nehmende Düsterkapelle sein dürfte. Und ihr habt richtig gelesen, finnische Kapelle ist richtig, der Schreiber dieser Zeilen hat sie in der Tat noch alle beisammen.

Was man von den Protagonisten dieser Platte vielleicht nicht immer behaupten kann, denn nur allzu verrückt mutet das Image und die damit verbundenden Pseudonyme an. Vom Albumtitel mal ganz abgesehen. Doch zurück zum Thema. Was bietet uns die ach so bedeutungsvolle Genrebezeichnung? Um es kurz zu machen, CHAOSWEAVER bedienen sich der Stilelemente Black Metal und Klassik. Aufgeblähter cineastischer Pomp, wie man es bisweilen von DIMMU BORGIR gewohnt ist. Also CRADLE OF FILTH aus dem Kaugummiautomaten, könnte man auch sagen. Das klingt erst einmal abfällig, ist es aber gar nicht. Denn CHAOSWEAVER verstehen ihr Handwerk und haben ein ganz eigenes Nischenkonzept entwickelt, das hin und wieder in den Bann ziehen kann. Das wunderschöne Piano Intro wird von „Wings Of Chaos“ ausgebremst, eine Nummer, die fulminant mit Blast Beat in die vollen geht und eigentlich schon erkennbare CoF Trademarks in sich birgt. Besonders gelungen ist die Umsetzung dieses Konzepts ebenso bei der neun Minuten Nummer „Infected“, welche doch eine gerade zu faszinierende Anziehungskraft besitzt. Doch leider gelingt es den Finnen nicht über die komplette Distanz, mich in den Kinosessel zu bannen. Einige Längen sind schon auszumachen, so dass hin und wieder ein wenig Langeweile umherschleicht. Manchmal ist es eben ein wenig des Guten zuviel. Die doomigen Einflüsse bei „ A Requiem For A Lost Universe“ sind gut gemeint, aber nicht spektakulär genug. Dagegen ist der Industrialeinschlag bei „Crystal Blue“ schon wieder origineller, als es der erste Durchlauf vermuten lässt. Es schadet auf jeden Fall nicht, wenn man sich ein wenig mit dem Gesamtwerk auseinander setzt, die ganz große Genialität allerdings wird sich auch dann womöglich nicht erschließen.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, das die Band zu dem Verrücktesten zählt, was seit LORDI aus dem Land der Lappen hervorgegangen ist. Manche großartige und manch zähflüssige und unüberschaubare Momente bilden ein ordentliches Format. Manch Unordnung ist scheinbar gewollt, musikalisch jedenfalls ist alles im grünen Bereich. Allein deshalb und aufgrund der definitiv gelungenen Produktion ist es eine gute Platte, auch wenn ganz großes Kino vielleicht anders geht. [ Knappe ] Fünf Punkte.

Trackliste:
01. A Red Dawn Rises
02. Wings Of Chaos
03. Maelstrom Of Black Light
04. The Great Cosmic Serpent
05. Infected
06. A Requiem For A Lost Universe
07. Crystal Blue
08. Repulsion
09. Ragnarök Sunset
Spielzeit: 00:48:53

Line-Up:
Cypher Commander - Vocals
Albert von Fleischer - Guitar
Jack Tyger - Drums
Max Power - Keyboards, Bass, Vocals
Frank Wilkens [Fränky]
22.06.2012 | 12:07
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