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Cover von Children Of Bodom -- Relentless, Reckless Forever
Band: Children Of Bodom Homepage Children Of Bodom bei MySpace.com Metalnews nach 'Children Of Bodom' durchsuchenChildren Of Bodom
Album:Relentless, Reckless Forever
Genre:Melodic Death Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:04.03.11
CD kaufen:'Children Of Bodom - Relentless, Reckless Forever' bei amazon.de kaufen
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"Jung und knackig?"

CHILDREN OF BODOM ist eine Band an der ich merke, dass ich älter werde. Als ich angefangen habe Metal zu hören, da war ich noch jung und knackig. Die Frage die sich stellt: Sind CHILDREN OF BODOM nach all den Jahren noch jung und knackig oder inzwischen alt und verbraucht? Mit dem neuen Album „Relentless, Reckless Forever”, wird diese Frage sicher geklärt. Eine Frage, die nach sehr viel negativer Kritik über die letzten Platten, eine zukunftsweisende Antwort beinhalten könnte.

In erster Linie ist „Relentless, Reckless Forever“ eine logische Fortsetzung von „Blooddrunk“. Dass heißt: Weg vom ungestümen und reinen melodischen Sound und hin zum rauen und immer mehr Thrash-Sound angehauchten Stil. Mit Technik und den dazugehörigen Soli, damit wird auf dem Album nicht gegeizt. Vor allem der Soli-Anteil ist sogar extrem in die Höhe geschossen. Problem ist, dass man die Aufbauten der Lieder, und auch einige Melodien irgendwie schon einmal gehört hat. Viele Lieder haben folgenden Aufbau: Das Lied geht los, es gibt eine liedführende Keyboard-Melodie, das Tempo wird etwas angezogen und im Refrain [oder Brücke] gibt es dann einen Ausbruch, Wiederholung, Soli, Wiederholung und dann ist auch schon Ende. Natürlich darf man auch auf „Relentless, Reckless Forever” kein Opus erwarten. Die Liedlängen sind wie gewohnt kurz gehalten, um die Songs nicht zu kompliziert zu machen. Schön ist der Fakt, dass auf dem Album ab und an mit dem Sound experimentiert wird. So zum Beispiel bei dem Song „Cry Of The Nihilist“, der Passagen aufweißt, welche die BODOM-Kinder bisher noch nicht benutzten. Die Struktur ist sehr interessant und auch der Takt ist recht untypisch für die Band. Leider sind solche Momente sehr selten – ansonsten setzt man auf Strukturen, die „alte“ Fans nicht wirklich überraschen dürften.

Zusammengefasst findet man also eine Menge von dem, was man von CHILDREN OF BODOM gewohnt ist. Kurze Songs die irgendwie kompakt aber dennoch sehr technisch sind. Der Sound ist eine logische Fortsetzung des letzten Werkes und dürfte demnach viele Käufer der letzten Platte ansprechen. Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren: CHILDREN OF BODOM sind auf jeden Fall jung geblieben und werden weiterhin die jüngere Generation ansprechen. Ob die Band nach all den Jahren noch knackig geblieben ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fans der ersten Platten sollten weiterhin vorsichtig mit dem neuen Stoff der Jungs umgehen.

Trackliste:
01. Not My Funeral
02. Shovel Knockout
03. Roundtrip To Hell And Back
04. Pussyfoot Miss Suicide
05. Relentless, Reckless Forever
06. Ugly
07. Cry Of The Nihilist
08. Was It Worth It?
09. Northpole Throwdown
Spielzeit: 00:36:24

Line-Up:
Alexi "Wildchild" Laiho - Vocals, Guitar
Latvala - Guitar
Janne "Warman" Wirman - Keyboard
Henkka "T. Blacksmith" Seppälä - Bass
Jaska Raatikainen - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 25.02.2011 | 12:57

Durchschnittliche Leserwertung: 4.2 / 7 Punkten

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Kommentar von: Wotan
Wertung: 7/7 | 21.03.2011 -- 10:16
Fuck, das intelligenteste Riffing aller Bodom-Platten! Endlich spielen sie mal ihre ganze Klasse aus...nur der Bass-Drum-Sound ist ein Verbrechen.
Kommentar von: Metalviech
Wertung: 5.5/7 | 04.03.2011 -- 15:27
Also wenn die Bodom-Burschen was machen, dann machen sie's richtig: Zwar kann die Platte natürlich nicht ganz mit den stilbildenden Alben der Truppe mithalten - bei fast 20 Jahren im Geschäft ist das nachvollziehbar - aber trotzdem schafft es die Band meiner Ansicht nach erneut dank technischer Finesse, viel Energie und [zugegebenermaßen teils etwas zu] routiniertem Songwriting, über weite Strecken zu überzeugen. Wenn moderner Metal, dann bitte so! Das ist aber natürlich rein subjektiv...
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 0.5/7 | 25.02.2011 -- 21:41
bodom-gaylords
Kommentar von: Samael666
Wertung: 4/7 | 25.02.2011 -- 13:18
Ob Children Of Bodm jetzt eine Band für die jüngere Generation ist, ist für mich fraglich da vor allem die frühen Alben allesamt wirklich frisch und ansprechend klangen. zugegebenermaßen bin ich auch mit COB zum Metal gekommen, höre sie aber auch heute noch gerne. Zum Album: Verhält sich fast wie mit Blooddrunk, das Album liefert keine Überraschungsefekte und klingt für mich ein wenig 08/15 mäßig. Das Album wirkt zwar dreckig und auch ein wenig hart ist aber im Vergleich zu den früheren Alben ein abslut lahmes album....schade......vllt nächstes mal....
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