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Album:Resurrection
Genre:Modern Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.03.07
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"Wiedergeburt in Donzdorf"

Na, wenn da mal kein Raunen durch die Reihen der CHIMAIRA-Jünger im vergangenen Jahr ging. Erst trennt man sich überraschend vom Indie-Riesen Roadrunner Records nachdem man mit dem selbstbetitelten, dritten Album das gewagteste und gleichtzeitg fast beste Stück der Bandgeschichte rausgehauen hatte, und dann schließt man wenig später einen Packt mit den Donzdorfern von Nuclear Blast [in der Heimat USA hat man sich nun Ferret Music anvertraut.].

Well – soviel zum Hintergrund des neuen Albums, das bedeutungsschwanger „Resurrection“ betitelt in den CD-Schacht fliegt. Was hält aber die Musik? Einen erneuten Richtungswechsel bzw. krassen Umschwung wie er von „The Impossibility Of Reason“ zu „Chimaira“ vollzogen wurde, darf nicht erwartet werden. Letzteres bleibt des Sextetts sperrigstes Werk bis dato und vorweg genanntes hat immer noch den Ruf des „Hupfdole“ inne. 2007 verquickt man lieber beides, bleibt damit seiner neu eingeschlagenen Richtung also treu und bringt auch für die Kids ordentlich moshfähiges Futter an den Start. Lediglich auf einen solchen Übersong wie das Epos „Lazarus“ muss man verzichten. Der Titeltrack, „No Reason To Live“, oder auch „Worthless“ sprechen allerdings eine ganz klare Sprache und ballern direkt gen Kauleiste. Rasanz und Mosh, brilliante Vocals plus Firmeneigener Thrash inklusive der markanten Breaks. BAMM!
Sparen können hätte man sich hingegen ohne weiteres solch langatmige industrial angehauchten Einsprengsel wie auf „Killing The Beast“ und das ohnehin in die Länge gezogene „The Flame“, das mit seltsam verzerrten Clean Vocals aufwartet.

Trotz allem hat sich am modern thrashigen Sound der Band nichts bemerkenswert geändert. Die Truppe drischt nach wie vor auf hohem Niveau und hat ihren Platz in der Champions League längst sicher. „Resurrection“ wird sie zwar musikalisch nicht unbedingt zu Göttern machen, aber auch nicht stürzen. Album Nummero vier ist quasi das Bindeglied zwischen den zwei mehr als herausragenden Vorgänger-Alben, das sich behaupten kann, aber im einzelnen nicht mit Hymnen der Marke „Save Ourselves“, „Nothing Remains“, „Pure Hatred“ oder „Power Trip“ mithalten kann. Cleveland: five out of seven points! Olé Olé!

Trackliste:
01. Resurrection
02. Pleasure In Pain
03. Worthless
04. Six
05. No Reason To Live
06. Killing The Beast
07. The Flame
08. End It All
09. Black Heart
10. Needle
11. Empire
12. Kingdom Of Heartache
13. Paralyzed


Markus Jakob [shilrak]
05.03.2007 | 00:08
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